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Freitag, 17. Mai 2013

Putins Ausblick auf Russlands Zukunft

Anmerkung: Der folgende Text zeigt mal wieder deutlich, was wir von diesem Vladimir Putin zu halten haben. Zusätzlich zu der hier dargestellten Migrationspolitik hat Putin schon mehrmals von einem Europa "vom Atlantik bis zum Ural" gesprochen. Manche fanden diesen Vorschlag doch sehr weise und sahen darin eine Annäherung Putins an Europa, bzw. dass er Europa und Russland als eine Schicksalsgemeinde betrachtet, die sich gemeinsam gegen die  NWO stellen sollte. Genau die selbe Forderung stellte aber auch der NWO-Jünger Mikhail Gorbachev, genauso wie der Freimaurerbruder Charles de Gaulle. Der elitäre "Club of Rome" beschreibt in seinem Buch "The First Global Revolution" [HIER], wie man sich als NWO-Politiker die Zukunft von Russland nach dem Fall des Kommunismus vorstellen soll. Dort wird bereits 1991 gesagt, dass Russland sich in Zukunft an Europa halten soll und eine Union "vom Atlantik bis zum Ural" etablieren müsste. Putin folgt hier also wohl den Weisungen dieser globalen Denkfabriken.



Migrationspolitik

Vor einem Monat [d.h. Januar 2013] unterzeichnete der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin das “Konzept zur Migrationspolitik der russischen Föderation für den Zeitraum von 2013 bis 2025″. Der volle Text dieses Dokuments ist [auf russisch] auf der offiziellen Seite des Präsidenten einsehbar. Wie jedes offizielle Dokument ist es weitschweifig und nicht konkret. Doch lassen Sie uns versuchen, es zu analysieren und seinen Wesensgehalt herauszufiltern.

Heute gibt es zwei Arten friedlicher (d.h. nicht durch Krieg und andere Verwerfungen verursachter) Massenmigration von Menschen aus einem Land in ein anderes. Die eine ist die Wirtschaftsmigration; sie ist die Wanderungsbewegung großer Zahlen von Menschen in andere Gebiete, von einem Staat in einen anderen auf der Suche nach Arbeit, sozialer Sicherheit oder ganz allgemein nach einem besseren und sichereren Leben.

Die andere ist die Repatriierung oder Heimkehr – eine Rückkehr in ein historisches Heimatland von Menschen, die aufgrund verschiedener Ursachen, die üblicherweise außerhalb ihrer eigenen Kontrolle lagen, Bürger oder Einwohner anderer Länder geworden waren. Zu Repatriierung kommt es üblicherweise, wenn die Lebensbedingungen an den Orten des aktuellen Aufenthaltes bezüglich materiellen, spirituellen oder kulturellen Wohlbefindens nicht mehr zufriedenstellend sind. Ein Heimkehrer ist somit etwas anderes als ein Wirtschaftsmigrant, da er blutsmäßige und kulturelle Bindungen zu dem ethnischen Kern des Landes hat, in das er zurückkehrt. Es ist allgemein bekannt, dass nach der Auflösung der UdSSR große Zahlen ethnischer Russen und anderer indigener Völker Russlands von ihrem Mutterland abgeschnitten und unfreiwillig Bürger anderer Staaten geworden waren. 1990 gab es nicht weniger als 20 Millionen solcher Menschen. Ungefähr die Hälfte davon lebt immer noch außerhalb Russlands.

Es wäre natürlich und vernünftig, wenn der Präsident sein Augenmerk an erster und oberster Stelle auf diese Menschen richten würde, wenn er über ein Konzept zur Migrationspolitik nachdenkt. Es sind solche Menschen, die man offiziell “Landsleute” nennt. Sehen wir nun, ob das zutrifft oder nicht und an wen der russische Präsident in erster Linie denkt. Lesen wir im Dokument:

Migrationsprozesse spielen eine entscheidende Rolle in der sozioökonomischen und demographischen Entwicklung der Russischen Föderation. Während der vergangenen zwei Jahrzehnte schuf Migration den Ausgleich für mehr als die Hälfte des natürlichen Bevölkerungsrückgangs. Die dauerhafte Niederlassung von Migranten in der Russischen Föderation wird zu einer Quelle des Bevölkerungswachstums für das Land im allgemeinen sowie auch für verschiedenen Regionen, während die Beschaffung ausländischer Fachkräfte bestimmter bevorzugter Berufe und Qualifaktionen, nach denen seitens der russischen Wirtschaft Bedarf besteht, notwendig für deren fortschrittliche Entwicklung ist.

Es ist bekannt, dass während der vergangenen zwanzig Jahre die Bevölkerung Russlands aufgrund geringer Geburtenraten und hoher Sterblichkeit rapide zurückgegangen ist – ein Rückgang von 700.000 bis 1.000.000 Personen pro Jahr. Es gibt zwei Wege, diesen Prozess zu stoppen. Der erste ist, staatliche Hilfsmaßnahmen bereitzustellen, um Familien zu unterstützen, die gerne Kinder hätten, sie sich aber aufgrund von Armut, Arbeitslosigkeit oder Wohnungslosigkeit nicht leisten können. Der zweite ist, die Repatriierung von Millionen russischer Landsleuten, die in Nachbarländern leben, anzuregen. Eine gesunde Regierungspolitik sollte beide Strategien beinhalten.

Doch was macht Präsident Putin? In dem Konzept, das er stützt, findet sich so gut wie nichts über Hilfestellungen für Landsleute. Im Gegenteil: “Das Konzept” schlägt offensichtlich vor, den Rückgang oder – in klarer Sprache ausgedrückt – das Aussterben der Bevölkerung unseres Landes nicht mit der Repatriierung von Landsleuten - Menschen aus der ehemaligen UdSSR, die uns ethnisch und kulturell nahe verwandt sind – auszugleichen, sondern mit der Zuwanderung von fremden, nicht-indigenen Völkern aus dem nahen Ausland. Das ist es, was laut Ankündigung zur Priorität der russischen Staatspolitik gemacht werden soll – und zwar laut ganz offizieller Ankündigung.

Dass Fachkräfte bestimmter bevorzugter Berufe und Qualifikationen erwähnt werden, ist erstaunlich zynisch. Jeder Russe weiß ganz genau, dass sowohl die Migranten aus Zentralasien und Transkaukasien als auch die aus China zumeist extrem unqualifiziert sind. Bis heute kann noch niemand irgendeinen namhaften tadschikischen Wissenschaftler oder aserbaidschanischen Ingenieur nennen!

Derzeit ist die Attraktivität der Russischen Föderation im Vergleich zu anderen Ländern, die Migranten aufnehmen, noch gering und beschränkt sich auf Bürger von GUS-Mitgliedsstaaten. Auswanderung aus dem Land hält daneben an. Migranten der neuen Generationen, die in der Russischen Föderation ankommen, haben weniger Bildung, schlechtere Russischkenntnisse und schlechtere berufliche Fähigkeiten als ihre Vorgänger.

Die Fehlerhaftigkeit des derzeitigen Zuwanderungssystems manifestiert sich in einer großen Zahl illegaler Einwanderer. Jedes Jahr gibt es drei bis fünf Millionen Ausländer, die ohne offizielle Arbeitserlaubnis arbeiten. Illegale Einwanderung, die Arbeitskräfte für Wirtschaftsunternehmen im Graubereich liefert, ist einer der Hauptgründe für das Anwachsen einer ablehnenden Haltung gegenüber Migranten seitens eines Teils der Bevölkerung der Russischen Föderation.

Für jeden, der mit dem Problem vertraut ist, ist es offensichtlich, dass die angegebenen Zahlen vollkommen falsch sind. Die Behörden haben bei mehreren Gelegenheiten zugegeben, dass die Zahl illegaler Einwanderer in Russland nicht unter 15 Millionen liegt, was weltweit die zweithöchste Zahl hinter den USA ist. Ich wiederhole – es handelt sich dabei überwiegend um unqualifizierte Einwanderer. Und doch zielt Putins Konzept zur Migration darauf ab, genau diesen Leuten legales Aufenthaltsrecht zu gewähren. Und wenn wir schon dabei sind, ab Januar 2013 hat Putin illegalen Einwanderern, die sich ohne Arbeitserlaubnis in Russland aufhalten, erlaubt, im Land zu bleiben.

All dies findet statt, während es mehrere Millionen arbeitsloser Russen gibt, insbesondere in den weit von den großen Städten abgelegenen Regionen.

Wie wir sehen, konzentriert sich Putins Konzept vor allem auf so genannte “Arbeitsmigranten”, von denen die meisten Illegale sind, und ignoriert die Tatsache, dass Illegale, die keine Steuern zahen, auf dem Arbeitsmarkt mit russischen Bürgern konkurrieren und eine der Ursachen für die Arbeitslosigkeit der letzteren darstellen.

Das Konzept enthält auch ein paar Worte zu Landsleuten. Hier sind sie:

Mit Ausnahme des staatlichen Programms zur Hilfestellung bei der freiwilligen Wiederansiedlung in der Russischen Föderation von im Ausland lebenden Landsleuten, gibt es keine Programme, Migranten mit wünschenswerten beruflichen, bildungsmäßigen, wirtschaftlichen, demographischen, soziokulturellen oder anderen Charakteristika, die sich erfolgreich in die russische Gesellschaft integrieren können, ins Land zu holen. Schwierigkeiten bei der Erlangung zeitlich begrenzter oder dauerhafter Aufenthaltserlaubnis erschweren den Prozess zur Erlangung der Staatsbürgerschaft für die Mehrzahl der gesetzestreuen Migranten.

Und das wars. Lesen sie es noch einmal, und zwar aufmerksam.

Landsleute – Russen und Vertreter anderer Völker, deren Vorfahren unser Land über viele Jahrhunderte hinweg aufgebaut haben – werden in dem Text als “gesetzestreue Migranten… mit wünschenswerten… Charakteristika” bezeichnet. Das hört sich an, als wären das nicht Menschen, die ein gemeinsames Erbe mit uns teilen, über die da gesprochen wird – Menschen, die von Russland der Gnade des Schicksals in anderen Ländern überlassen werden, sondern Androiden…

Als Russe, der in Zentralasien geboren wurde, fasse ich eine solche bürokratische Ausdrucksweise als nationale Beleidigung meines Volkes auf, insbesondere, wenn man in Betracht zieht, dass Putin und ich offenbar unterschiedlichen Völkern angehören. Abgesehen von allgemein gehaltenen, bedeutungslosen Phrasen bietet Putin seinen Landsleuten bei ihrer Repatriierung praktisch keine Hilfestellung.

Dann kommt der Text wieder auf Migranten zurück und diskutiert mögliche Wege der Hilfestellung für sie – für sie, nicht für die Landsleute:

Wichtige Elemente der Migrationspolitik der Russischen Föderation beinhalten die Bereitstellung von Bedingungen zur Anpassung und Integration von Migranten sowie den Schutz ihrer Rechte, Freiheiten und sozialen Sicherheit. Die Lösung dieses Problems wird durch unvertretbare Schwierigkeiten bei der Erlangung einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis erschwert, sowie durch das Fehlen einer angemessenen Regelung der rechtlichen Stellung ausländischer Bürger, die in der Russischen Föderation leben. Eine direkte Folge des Fehlens von Regierungsprogrammen für die Anpassung und Integration ist die Abgrenzung der Migranten von der Gesellschaft und die Zunahme negativer Einstellungen gegenüber ihnen. Zur Organisation der Programme für Integration und Anpassung ist es notwendig, alle beteiligten Parteien (die Regierungen der Entsendeländer der Migranten, die Migranten selber, die Wirtschaft, Nicht-Regierungs-Organisationen) zusammen zu bringen und das Potential der Massenmedien voll auszuschöpfen.

Die Erfahrung aus Ländern, die eine aktive Migrationspolitik verfolgen, zeigt, dass Migrationsprozesse die sozioökonomische Entwicklung beschleunigen und für ein Wohlstandswachstum bei der Bevölkerung sorgen. Um das positive Potential von Migrationsprozessen freizusetzen, muss das gesamte System des Migrationsmanagements in der Russischen Föderation modernisiert werden.

Das ist alles sehr klar. Die Regierung der Russischen Föderation ist der Ansicht, dass der Staat den Migranten bei der Ansiedlung helfen muss und ist bereit, zu diesem Zweck Gelder aufzutreiben und bereitzustellen. Acht Jahre lang war ich Mitglied der gesetzgebenden Versammlung der Oblast Wladimir und aufgrund dieser Erfahrung weiß ich, dass die russische Bürokratie alles ihr Mögliche tat, um zu vermeiden, dass die russische Staatsbürgerschaft an Russen aus Republiken der ehemaligen Sowjetunion vergeben wurde. Manche Leute haben 10 bis 15 Jahre auf ihre Staatsbürgerschaft gewartet. Andere haben sie niemals erlangt und starben als “staatenlose Personen”. Warum also behandelt Putin fremde Migranten anders? Wäre es nicht angemessener, junge russische Familien mit Arbeit und Wohnraum zu unterstützen, um die Geburtenrate in russischen Familien anzuregen, anstatt Migranten zu importieren?

Aber es wird noch schlimmer. Das Konzep kündigt die folgenden Hauptrichtungen der Migrationspolitik der Russischen Föderation an:

- Entwicklung von Mechanismen zur Anziehung von ausländischen Arbeitskräften, die auf dem russischen Arbeitsmarkt dringend nachgefragt werden, durch langfristige Arbeitsverträge und die Erlangung der unbegrenzten Aufenthaltserlaubnis;
- Vereinfachung der Einreise- und Ansiedlungsprozeduren von ausländischen Arbeitskräften, die mit Unternehmenszielen [business goals?] anreisen;
- Vereinfachung der Einreiseprozeduren und Beseitigung von Hindernissen bei der Einstellung und Ausbildung von Familienmitgliedern ausländischer Arbeitnehmer;
- Vereinfachung der Einreise-, Ausreise- und Aufenthaltsprozeduren für ausländische Bürger aus dem Investment- und Unternehmensbereich, Verbesserung des Systems der Ausgabe von Arbeitserlaubnisdokumenten;
- Erhöhung der Zahl ausländischer Studenten, in erster Linie von Bürgern der GUS-Mitgliedsstaaten, in Institutionen der mittleren Berufsausbildung und höheren Bildung;
- Verbesserung der Aufenthaltsbedingungen ausländischer Studenten, ihrer soziokulturellen Anpassung, Krankenversicherung, physischen Sicherheit;
- Entsendung russischer Bildungsdienste in die Entsenderländer der Migranten;
- Ermöglichung, dass ausländische Bürger im Anschluss an Erreichung ihres Bildungsabschlusses an russischen Institutionen mittlerer Berufsausbildung und höherer Bildung in ihrem Fachgebiet in der Russischen Föderation Arbeit finden.


Jeder, der sich Putins Dokument ohne Voreingenommenheit ansieht, kann erkennen, dass die russischen Behörden noch nicht einmal versuchen, die Tatsache zu verbergen, dass ihr Ziel die Veränderung der nationalen und kulturellen Zusammensetzung der russischen Bevölkerung durch die Einfuhr und Legalisierung riesiger Zahlen von kultur- und zivilisationsfremden Menschen, hauptsächlich aus unterentwickelten Drittweltländern ist.

Sind die einheimischen Menschen unseres Landes über eine solche Zukunft glücklich? Wie lange wollen Rechte aus dem Westen Putin noch als “russischen Nationalisten” betrachten? Ist es vorstellbar, dass ein Nationalist alles in seiner Macht Stehende tut, um die Hauptethnie seines Landes, seine eigene Ethnie, zahlenmäßig zu reduzieren und zu verarmen? Tatsächlich ist im Verlauf der Regierungen Jelzin und Putin die Zahl der ethnischen Russen stärker zurückgegangen als während der kommunistischen Säuberungen und dem Krieg gegen Hitler.

Meldepflicht

Ein weiteres vielsagendes Beispiel für die antirussische Politik von Präsident Putin ist der Gesetzentwurf zur Meldepflicht, der kürzlich der Duma vorgelegt wurde. Zunächst ist es notwendig, sich die Geschichte dieses Konzepts in Erinnerung zu rufen. Während sowjetischer Zeiten durfte sich niemand länger als drei Tage an einem Ort aufhalten, ohne sich bei der Polizei registrieren zu lassen. Das Versäumnis wurde mit hohen Geldstrafen oder Gefängnis geahndet. Nach der Auflösung der UdSSR wurde diese Regelung abgeschafft – das offensichtliche Zeichen einer freien Gesellschaft. Jetzt möchte Putin all die polizeistaatlichen Restriktionen des sowjetischen Totalitarismus wieder einführen. Weil sich die Duma mehrheitlich aus Putins Unterstützern der so genannten “Partei der Gauner und Diebe” [Partei Einiges Russland] zusammensetzt, besteht kein Zweifel, dass Putins neues Gesetz schnell durchgehen wird.

Putins Vorschlag beinhaltet Haftstrafen für russische Bürger ohne “Registrierung”. Das hat bedeutsame Konsequenzen für normale Russen, insbesondere für diejenigen, die in kleinen Städten und Dörfern leben, und von denen viele auf Arbeitssuche in große Städte gehen, wo sie üblicherweise ohne Registrierung leben. In Zukunft werden sie alle mit Inhaftierung konfrontiert sein, wenn sie nicht wie üblich hohe Bestechungsgelder an Putins Beamte bezahlen, um die “Registrierung” zu bekommen. RIA Novosti berichtet, dass folgenden Strafen für russische Bürger mit gefälschter Registrierung vorgesehen sind: Eine Geldstrafe zwischen 100.000 und 500.000 Rubel (ca. €2.500 bis €12.500) oder Zwangsarbeit bis zu drei Jahren oder eine gleich lange Gefängnisstrafe.

Herauszuheben ist, dass für die Fälschung einer Registrierung oder das Leben ohne Registrierung bei ausländischen Bürgern nur eine Geldstrafe vorgesehen ist, was in dem Zusammenhang ganz klar ein besonderes Privileg für ausländische Bürger darstellt.

Das Gesetz schlägt außerdem vor, das Russische Ordnungswidrigkeitengesetz mit einer Klausel zu ergänzen, die eine Geldstrafe von 2.000 bis 3.000 Rubel (ca. € 50,- bis € 75,-) für russische Bürger vorsieht, die ohne Registrierung leben, sowie auch für deren Vermieter ( In Moskau und Sankt Petersburg sind ungefähr doppelt so hohe Geldstrafen vorgesehen).

Putin hat diese Pläne erhöhter Strafen für Meldevergehen in einem seiner Artikel vor der Wahl Anfang 2012 erwähnt. Der Bundesmigrationsdienst der russischen Föderation hat ebenfalls vorgeschlagen, die Strafen zu erhöhen. Insbesondere hat er auch noch vorgeschlagen, die Registrierung russischer Bürger, die mehr als 90 Tage von ihrem Wohnsitz abwesend sind, zwangsweise aufzuheben.

Es ist offensichtlich, dass Präsident Putin am Ende des ersten Jahres nach seiner dritten Amtszeit zunehmend harte Maßnahmen gegen die einheimischen Völker Russlands einführt – und den Weg zum Völkermord ebnet.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Israelische Atombombe auf Syrien!

Nun ist es ganz offiziell! Die Nachricht über den Einsatz einer Atombombe durch Israel in Syrien ist nun absolut verifiziert! Laut Russia Today ist es zu einer Explosion einer Uranbombe gekommen. Aber auch die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtet sehr ausführlich darüber. Der israelische Angriff galt einer zivilen syrischen Forschungs- und Entwicklungseinrichtung für Landwirtschaft, sowie deren Lagerhallen und einer Halle mit konventionellen, Waffen (von denen keine Gefahr ausgehen).

Der Vorfall löste wütendende und scharfe Reaktion vom Iran, Libanon, Algerien, Jemen, Sudan, Tunesien, der Arabischen Liga, der “Volksfront für die Befreiung Palästinas” palästinensischen “Islamischen Jihad” und der Hamas, die libanesische “Hisbollah” aus.

Unterdessen schickte der syrische Präsident Baschar al-Assad einen Brief an Washington über Moskau, in dem er erklärte, daß eine neue Aggression durch Israel zu einer sofortigen Antwort führen wird. Assad erwartet eine Antwort aus Washington innerhalb von 24 Stunden. Eine Quelle in der Nähe des syrischen Präsidenten sagte: “Der Brief sage aus, wenn Israel seine Anfeindungen wiederhole, ist das eine Kriegserklärung, die Antwort Syriens wird ohne Vorwarnung gegeben werden”.

Das war der Startschuß!


Link:

http://sana.sy/ara/3/2013/05/06/480648.htm (klicken Sie im oberen mittleren Bereich auf die kleine Kamera, es öffnet ein Video mit den Zerstörungen)

http://rt.com/news/syria-israel-uranium-air-strike-847/ (Das ist der Link zu Russia Today, englische Sprache)

zusammenfassender Link: http://maxpark.com/community/2100/content/1974072

..

Ubasser


Mittwoch, 15. Mai 2013

Arminius und Christus: Eine neue Zeitrechnung?

Seit etlichen Jahrhunderten rechnen wir in Jahren nach oder vor Christi Geburt. Das Buch "Der Nordpol als Völkerheimat" von Dr. Georg Biedenkapp hat mich auf eine interessante Idee gebracht. Dr. Biedenkapp rechnet dort nicht mehr mit "vor und nach Christus", sondern mit "vor und nach Arminius". Da dieser deutsche Nationalheld, der den Römern im Jahre 9 n. Chr. in der Varusschlacht mit der Vernichtung von drei Legionen eine ihrer verheerendsten Niederlagen beibrachte und so in die Geschichte als "Befreier Germaniens" eingegangen ist, eine Symbolfigur der deutschen Freiheit geworden ist, so hat er wirklich verdient, dass die Jahreszählung nach ihm geschrieben wird. Praktischerweise ändert sich ja auch nichts an der Jahreszahl. Dr. Biedenkapps Begründung für die neue Zeitrechnung sieht so aus:


Sein überaus spannendes Buch findet man hier: Der Nordpol als Völkerheimat

Und schon bin ich wieder da! :-) UPDATE!

Da ich gerade selbst nicht weiß, warum der Blog "Autarkes Rattelsdorf" gestern Nacht entfernt werden konnte, schließe ich auf ein Datenleck. Die Zugriffsdaten habe ich nun geändert, aber ein Gewähr ist das natürlich nicht. 

Wem Texte von dieser Internetseite am Herzen liegen, der kann sie gerne kopieren, ausdrucken oder was auch immer damit machen. Da ich heute etwas Zeit hatte zum Nachdenken, habe ich mich entschlossen meine Energie in der nächsten Zeit einem anderen Projekt zu widmen. 

Liebe Grüße an Alle



UPDATE: Wenn da jemand glaubt, dass ich jetzt Angst habe, dann hat er sich getäuscht, oder soll das ein dummer Scherz sein? Wer verschickt denn solche Bilder?   :-)


Dienstag, 14. Mai 2013

Jim Stone: Israel hat Atomwaffen gegen Syrien eingesetzt

von Jim Stone

Anfangs dachte ich, PRESS TV wäre manipuliert und würde dies deshalb nicht berichten. Doch jetzt, nachdem PRESS TV mit Waffenexperten sprach, die beim Atomangriff vor Ort in Syrien waren, STIMMEN ALLE ÜBEREIN: Es besteht kein Zweifel, daß Atomwaffen verwendet wurden, darunter mindestens eine bunkerbrechende Atombombe, und dieser Beweis für den Einsatz von Atomwaffen ist unwiderlegbar.

Es folgt ein Zitat von PRESS TV:

"In Syrien sind deutliche Hinweise für den Einsatz amerikanischer bunkerbrechender Waffen (Earth Penetrating Weapons, EPW) ans Licht gekommen. Experten sprechen von unwiderlegbaren Beweisen.

Drastische Videoaufnahmen aus Syrien liefern verblüffende Hinweise, die Israels Behauptungen, einen „chirurgischen Schlag“ gegen Waffentransporte in den Libanon geführt zu haben, entgegenstehen.

Was Luftangriffe gewesen sein sollen, waren nachweislich Artillierieangriffe, was selbst ein ungeübter Beobachter leicht erkennen kann.

Was dann geschieht, ist schockierend. Während auf syrische Armeestellungen Granaten regnen und mobile israelische Artillierieeinheiten die Rebellen innerhalb von Syrien unmittelbar unterstützen und sogar begleiten, ereignet sich eine gewaltige Explosion.

Nach der Analyse wurde deutlich, daß Syrien von Israel nicht nur mit Atomwaffen angegriffen wurde, sondern mit einer amerikanischen bunkerbrechenden Atombombe, eine von mehreren, die Israel für den Einsatz gegen den Iran geliefert wurde, eine der letzten Handlungen der Regierung Bush/Cheney.

Zur Analyse wurden die Aufnahmen mit Tests der 17.000 kg (37,000-pound) schweren bunkerbrechenden Bombe namens „Massive Ordnance Penetrator“ verglichen, die von Boing für den Einsatz gegen unterirdische Anlagen im Iran entwickelt wurde. Es zeigte sich keinerlei Ähnlichkeit zwischen dem syrischen „Vorfall“ und einem konventionellen „Bunkerbrecher“ einschließlich der GBU 57, der größten konventionellen Waffe, die jemals eingesetzt wurde."

Jetzt möchte ich die BETRÜGERISCHE „Wahrheitsbewegung“ fragen: WARUM ZUM TEUFEL HABT IHR HIER GELOGEN? IHR HABT BEI EURER ANALYSE DER BOMBE DEN ASPEKT DER KRITIKALITÄT AUSGELASSEN UND VON EINER MUTTER ALLER BOMBEN (MOTHER OF ALL BOMBS, MOAB) GESPROCHEN, ETWAS, WOZU ECHTE WAFFENEXPERTEN NEIN SAGTEN, und ich möchte ABOVE TOP SECRET, INTEL HUB UND PRAKTISCH ALLE ANDEREN FRAGEN: WEM DIENT IHR WIRKLICH?

Ich dachte, PRESS TV wäre manipuliert und daß ich es alleine machen muß. Doch im Gegensatz zu PRESS TV gibt es bei mir nur einen Mitarbeiter, der entscheidet, was veröffentlicht wird, also reagiere ich schneller. Das ist der Hauptunterschied. Und mein Wissen bei der Analyse, was passiert ist, hat sich als richtig erwiesen; ich mag zwar nicht über Bomben Bescheid wissen, aber ich weiß über Fotografie Bescheid und daß man einen Sensor NICHT IN ALLEN BILDBEREICHEN — AUCH NICHT IN DEN SCHATTENBEREICHEN — MIT DEM ZWANZIGFACHEN DES VOLLEN SONNENLICHTS ÜBERSTEUERN KANN. ES MUSS EINE ATOMBOMBE GEWESEN SEIN. Und jetzt, da PRESS TV es endlich und so deutlich sagte, ist DER GEIST AUS DER FLASCHE.

Lesen Sie den Bericht und weinen Sie, GENAU SO SAH ES AUS:


Hier ist der ausführliche Bericht auf PRESS TV. So wie er geschrieben ist, war der Autor betäubt.

Ich erhielt wegen dem Syrien-Bericht Drohungen, diese Internetseite zu sperren, und sie wurde beschädigt, und außerdem entstanden mir beim Schreiben des Berichts erhebliche Kosten durch Angriffe auf meine Hardware, WAS OHNE ZWEIFEL BEWEIST, DASS ISRAEL SYRIEN MIT EINER ATOMBOMBE ANGRIFF.

Fallen Sie nicht auf die Lügen über ein explodiertes Waffenlager herein, oder über den Unsinn einer Mutter aller Bomben, oder über abgereichertes Uran. Abgereichertes Uran ist panzerbrechende Munition, KEIN MATERIAL FÜR BOMBEN. Diese Atomexplosion übersteuerte alle Fotosensoren auf den maximalen Weißwert, SOGAR IN DEN SCHATTEN AM BODEN, und das bei einer Distanz von 3,8 Kilometern. In Hiroshima betrug die Schadenszone um die Explosion 1,6 Kilometer. Diese Atombombe in Syrien explodierte nicht dort, wo die Flammen im Video zu sehen sind, sondern 3 km weiter entfernt, auf der anderen Seite des Berges. Die Übersteuerung der Fotosensoren beweist, daß die Helligkeit des Blitzes um ein Vielfaches heller als die pralle Sonne war. Es ist leicht zu beweisen, laden Sie einfach das Video, suchen Sie den Moment der Kritikalität und prüfen Sie mit dem Pipetten-Werkzeug irgendeiner Bildbearbeitungssoftware die Werte. Versuchen Sie, eine betrügerische Internetseite der alternativen Medien zu finden, die 1. die genaue Entfernung zur Explosion angibt (dies kann mit Hilfe des Videos durch die Verzögerung des Tons bestimmt werden) und 2. den Augenblick der Kritikalität zeigt. FAST ALLE LÜGEN. MACHEN SIE DEN LACKMUSTEST UND MESSEN SIE DIE ZEIT.

Ich habe über Server-Redirects zahlreiche Drohungen zur Sperrung dieser Seite erhalten, damit dieser Bericht AUS DEM INTERNET VERSCHWINDET. KOPIEREN SIE DIE BILDER AUF IHREN COMPUTER, ÄNDERN SIE DIE NAMEN UND VERÖFFENTLICHEN SIE SIE, ODER SICHERN SIE DIESE SEITE UND VERÖFFENTLICHEN SIE ALLES, DIE SEITE MUSS ALS BACKUP ÜBER VIELE SEITEN VERBREITET WERDEN, DAMIT SIE NICHT GESPERRT WIRD. Ich habe immer erlaubt, meine Artikel auf dieser Seite in ihrer ursprünglichen Form irgendwo anders zu veröffentlichen, solange mein Name und ein Link angegeben werden. Die Bilder unten funktionieren großartig, um die Menschen aufzuwecken, es ist definitiv ein Schlüssel zur Verbreitung der Wahrheit.

Sonntag, 12. Mai 2013

Wie stellte Viktor Schauberger sich das Universum vor?

"Tatsache ist, dass Schauberger schon sehr früh die Eiform als eine Urform der Natur und damit als eine äußerst stabile und bioenergetisch ausgezeichnete Form erkannte. Überraschend ist allein aus diesem Grunde nicht, dass er diese Eiform auch auf die Gestalt des Weltalls übertrug. Indem er ein Ei-Modell in eine rotierende Taumelbewegung (Cognakschwenker-Bewegung) versetzte, erkannte er, dass sowohl Zentrifugalkräfte als auch Zentripetalkräfte zur Wirkung kamen. Die Zentrifugalkräfte bewirkten, dass sich Grobstoffe am Ei-Boden ablagerten und zwar genau an den Stellen, wo bei einer Modellierung der Erde als untere Ei-Hälfte die großen Landmassen angeordnet sind. Darüber hinaus ließen sich mit dieser Taumelbewegung auch Ebbe und Flut veranschaulichen sowie die Schwerkraft erklären. Die Zentripetalkräfte bewirkten eine mittige Konzentration der Feinstoffe in der Zone des Eidotters. Dort ordnete Schauberger einen „atomaren Sauerstoffkern“ an, den er als das Levitationszentrum der Welt ansah. Sonne und Mond bilden dabei Anoden- und Kathodenbrennpunkt dieses Feldes. Die Sterne betrachtete er als „Löcher in der Firmamentmaterie“. Durch diese „Tore in der materiellen Welt“ sollen sich Levitationsenergien entladen und Gravitationsenergien Eingang in das Welt-Ei finden."

- Robert Gansler, "Alternative Weltmodelle oder Kosmologie auf Abwegen?"

Kann man nach dieser Darstellung noch zweifeln, dass Schauberger die Hohlwelttheorie kannte? 

Siehe auch: Gesamtüberblick Innenweltkosmos/Hohlwelt


Samstag, 11. Mai 2013

Israel verschwindet aus Schottlands Bibliotheken

Übersetzung von Criticomblog

Giulio Meotti über die Befreiung schottischer Bibliotheken von Propagandamüll.

Es spielt keine Rolle, welche Ideen in diesen Büchern enthalten sind, es ist die bloße Tatsache ihres Ursprungs, die ausreicht, damit sie verboten werden.

Einer von Schottlands Räten hat soeben einen Israel-Boykott durchgesetzt, nachdem er das Land mit der Apartheid in Südafrika verglich.

Der Rat von Clackmannanshire erklärte, er würde jeder wirtschaftlichen und politischen Unterstützung für Israel widerstehen, um „das Leid in Palästina“ zu beenden. In Schottland, einst bekannt als das einzige europäische Land, in dem es in der Vergangenheit keine staatliche Verfolgung der Juden gab, widmet sich eine Region offiziell der Beseitigung des jüdischen Staates als einem ausländischen Unternehmen bösartiger „Siedler“.

Letztes Jahr verbot die schottische Universität von Dundee auf dem Campus Wasser aus Eden Springs, weil — so wird behauptet — „es Wasser aus der Quelle in Einot Salukia in den besetzten syrischen Golanhöhen stiehlt, wo es in der illegalen israelischen Siedlung Katzrin abgefüllt wird“.

West Dunbartonshire, ein weiterer schottischer Provinzrat in der Nähe von Glasgow, verbot im Jahr 2011 in der Gemeinde den Kauf von englisch übersetzten israelischen Büchern und die Verteilung dieser Bücher in öffentlichen Bibliotheken.

Die Erinnerung ging zurück an das deutsche Frühjahr 1933, als Studenten, Professoren und Bibliothekare an einer Liste von „entarteten“ jüdischen Büchern arbeiteten. Die Liste enthielt Stefan Zweig, Erich Maria Remarque, Thomas Mann und Heinrich Heine. In der größten Aktion außerhalb Berlins wurden 18.000 jüdische Bücher zerstört. (Anm.: Und was ist mit dem Frühjahr 2008?)

Es ist zwei Jahre her, seit das Verbot des Rates von Dunbartonshire Schlagzeilen machte. Was ist der aktuelle Stand israelischer Bücher in schottischen Bibliotheken?

Die Entscheidung von Dunbartonshire ist das erste Mal, daß eine Region in Europa von der Präsenz israelischer Bücher gereinigt wurde. Es spielt keine Rolle, welche Ideen in diesen Büchern enthalten sind, es ist die bloße Tatsache ihres Ursprungs, die ausreicht, damit sie verboten werden. Es scheint, daß die schockierende Ankündigung funktionierte.

Im Katalog der Bibliothek erscheint David Grossman mit nur zwei Titeln, die vor dem Verbot gekauft wurden; Amos Oz ist zwei Mal vorhanden und Abraham Yehoshua ein Mal, ebenso die Nobelpreisträger Shai Agnon und Yoram Kaniuk.

Für Batya Gur, Dorit Rabinyan, Sami Michael, Naomi Ragen, eine in den USA geborene Schriftstellerin, die in Israel lebt, Yehuda Amichai, Orly Castel-Bloom, Dan Pagis, Emil Habibi und Michal Govrin gibt es überhaupt keine Einträge.

Ebenfalls keine Ergebnisse für irgendeinen israelischen Akademiker, der nach 2011 Bücher veröffentlichte oder für pro-israelische Broschüren wie die von Alan Dershowitz.

Kein Eintrag für Meir Shalev, der viele Romane in englischer Sprache veröffentlichte.

In den zwei Jahren nach der Verbietet-die-Bücher-Entscheidung hat der schottische Rat nicht irgendein Buch gekauft, das von israelischen Autoren geschrieben wurde, stattdessen begrüßte er in seinen Regalen antisemitische Publikationen wie Susan Abulhawas „Mornings in Jenin“, Ilan Pappes „The Forgotten Palestinians“, Sari Nusseibehs „What is a Palestinian State Worth“ und eine Broschüre mit dem Titel „The Case for Sanctions against Israel“, eine Art Leitfaden für die Bewegung für Boykott, Desinvestition und Sanktionen.

Die neuesten Bücher von A. B. Yehoshua, „Friendly Fire“, oder von Aharon Appelfeld, „Until the Dawn’s Light“, kamen für einen Erwerb nicht in Frage, aber die schottischen Bibliotheken kauften vor kurzem ein Exemplar der „Protokolle der Weisen von Zion“, das berühmt-berüchtigte und falsche antisemitische Pamphlet, das im Bibliothekskatalog in Regal Nummer „3058924“ weiterhin in der Übersetzung von Victor Marsden auftaucht — um die schwerwiegenden Folgen dieser Entscheidung zu verstehen: in Italiens öffentlichen Bibliotheken sind die letzten Ausgaben der „Protokolle“ aus dem Jahr 1938. (Anm.: Soll das heissen, daß eine neue Ausgabe her muß, weil die vorhandene Ausgabe aufgrund des alten Zeichensatzes schwer zu lesen ist?)

Im August 2012 forderte die „Konferenz Europäischer Rabbiner“ von Apple den Verkaufsstop der arabischsprachigen Version von „Die Protokolle der Weisen von Zion“, die über iTunes verkauft wurde. Yuli Edelstein, Israels damaliger Minister für Öffentlichkeits-Information und Diaspora-Angelegenheiten, unterstützte den Aufruf.

Apple könnte daran interessiert sein, zu wissen, daß das Buch — wegen dem in Europa Tausende von Juden ermordet wurden, von Hitler in seinem Krieg zur Ausrottung der Juden als Handbuch verwendet wurde und in den Taschen palästinensischer Selbstmordattentäter gefunden wurde (Anm.: Wie es da wohl reinkam?) — in Europa leicht in einer öffentlichen Bibliothek bestellt werden kann. Sehen Sie unter „Erwachsenensachbücher“ nach.

So funktioniert der Boykott von Israel: Israels kulturelle Überlieferung wird von Generation zu Generation still und leise abgeschnitten. Aus den Bibliotheken einer schottischen Region wird in einem symbolischen Pogrom eine Sprache, eine Nation, ein ganzer Körper an Literatur ausgeweidet, während die tödlichsten judäophobischen Fälschungen wie zu Goebbels’ Zeiten in Europas kulturellen Archiven wieder auftauchen. (Anm.: In der Wiederholung liegt die Kraft — warum glauben wir sonst an jüdisch-christliche Werte wie den Holocaust?)

Einer nordeuropäischen Region gelang das, woran Irans Ahmadinejad scheiterte: Israel verschwindet aus den Augen und der Vorstellung der Menschen.

Hier finden Sie den Originalartikel, Israel Vanishing from Scotland Libraries.