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Dienstag, 2. Dezember 2014

Myth Bust: Chemtrails vs. KOKO – Abschlussbericht

Anmerkung: Der folgende Bericht über das KOKO-Projekt ist ein weiterer eindeutiger Beweis gegen die gezielte Ausbringung von Chemtrails. Die Logen und Geheimdienste streuen Informationen über Chemtrails in den alternativen Medien, um von den wirklichen Intrigen und Verschwörungen abzulenken. 



contrails
Dieser Bericht fasst sämtliche Ergebnisse des KOKO-Projektes zusammen. Er ist als Abschlussbaustein einer 75-tägigen Serie von täglichen Wetterbeobachtungen, Wetterdatenanalysen und den daraus entstandenen KOKO-Prognosen zu verstehen. Dasselbe gilt für die damit verbundene Diskussion zum Thema “Chemtrailing”. Gegen Ende eröffne ich den Lesern/innen einen weiterführenden Ausblick auf die mögliche Weiterentwicklung dieser speziellen Variante des sogenannten Geo-Engineerings.

“Denn wenn keine Natur wäre, so wäre auch keine Herrlichkeit und Macht, viel weniger Majestät, auch kein Geist; sondern eine Stille ohne Wesen, ein ewig nichts ohne Glanz und Schein.”
Jakob Böhme, zitiert aus “De tribus principiis”

Ich, AE-35, beende hiermit meinen Beitrag zum Projekt “KOKO” (Kondensstreifen-Kontrolle) auf der IKN.
Zwar sind erst 75 der angesagten 100 KOKO’s absolviert, doch aufgrund der bislang eindeutigen Ergebnisse einerseits und dem doch recht geringfügigen Interesse des Publikums andererseits, macht es wenig Sinn, den restlichen Teilabschnitt zu Ende zu führen.
Alles, was es hierüber zu erfahren gab, ist meiner Meinung nach bereits erfasst worden. Und ein Projekt sollte man dann abschließen, wenn alle gesetzten Ziele erreicht wurden. Dies ist bei der “KOKO” der Fall.
Methode
Die Datenerfassung für das KOKO-Projekt ist als empirische Prüfung der bestehenden Theorien über die Entstehung von Kondensstreifen durch den alltäglichen Flugverkehr zu verstehen. Aus den zur Verfügung stehenden Wetterdaten entstand eine Prognose des zu erwartenden Kondensstreifenaufkommens für den jeweils aktuellen Tag. Dadurch konnte jede/r Beobachter/in einen transparenten Vergleich zwischen den gemessenen bzw. vorherberechneten Wetterdaten und dem sichtbaren Geschehen am Himmel ziehen.

Problemfälle
Es kam insgesamt zu acht Nachfragen durch die Leser/innen, bezüglich möglicher Fehler in den täglichen KOKO-Prognosen. Alle acht Fälle basierten entweder auf Irrtümern (Zeitzone, Datum, Region vertauscht etc.), oder konnten anhand weiterer Analysedaten zufriedenstellend geklärt werden. Die nachträgliche Auflösung dieser Fälle konnte von jedem Interessierten öffentlich mitverfolgt werden.

Zuverlässigkeit
Außer den acht oben genannten anfangs noch unklaren Fällen, wurden durchweg ordentliche Prognosewerte erzielt. Das Einzige, das sich zunächst nicht ohne Weiteres prognostizieren lies, war erstaunlicherweise nicht, wo es zu keinen Kondensstreifen kommen durfte, sondern umgekehrt, also die Bereiche, in denen es zu einer vermehrten Streifenbildung hätte kommen sollen. Dies war wohl dem Umstand geschuldet, dass ich in der ersten Hälfte der KOKO-Serie die Werte immer etwas zu vorsichtig eingeschätzt hatte.

Doch auch dieses Problem verbesserte sich über die letzten ca. 20 Tagesprognosen deutlich, sodass sie gegen Ende der Serie auch diesbezüglich weit korrekter waren, als noch zum Anfang des Projektes.
Quellen
Um die tägliche KOKO-Prognose zu erstellen, wurden die aktuellen Daten verschiedener Wetterdienste genutzt. Darunter die von wetter3.de (Modellwetter), wetteronline.de (Wetterkarten) und eumetsat.org (Satellitendaten) und viele weitere. Mindestens die Daten der drei zuvor genannten Dienste wurden von mir lokal gesichert und bleiben weiterhin vorhanden.

Zusätzlich wurden auf der KOKO-Projektseite wiederholt Bilder, Videos und weiteres Datenmaterial aus der Zeit vor dem Jahr 2000 veröffentlicht, um zu zeigen, dass auch damals schon persistente Kondensstreifen existierten.
Hinzu kam etliches Datenmaterial zur Erklärung der Wolkenentstehung, der Gründe für die Variabilität des Himmelsblau, des ständigen Anstieges der Zahl der Flugbewegungen anhand von Statistiken oder diverse Veröffentlichungen von Forschungseinrichtungen zum Thema “Kondensstreifen”.
Datenverluste/Ausfälle
Leider kam es während der Laufzeit des Projektes zu mehreren Ausfällen bei der Erreichbarkeit und damit einhergehend zu Teilverlusten der KOKO-Daten auf dem IKN-Server. Die Basisdaten für die fehlenden Datenabschnitte sind bei mir auf lokaler Ebene zwar vorhanden, aber ohne die Originalveröffentlichungen inklusive der damaligen Reaktionen der Leser/innen kaum sinnvoll nachvollziehbar.

Wir bitten diese Pannen zu entschuldigen!
Fazit
Über die Netto gerechnet zweieinhalb Monate der Prognosezeit kam es zu keinerlei vermehrten persistenten Kondensstreifen, die der offiziellen Lehrmeinung widersprochen hätten.

Immer waren eine sehr hohe Luftfeuchte einerseits und extrem tiefe Temperaturen andererseits an der Entstehung der gesichteten Kondensstreifen beteiligt. Dies konnte anhand der Wetterdaten und später auch durch Satellitenbilder (s. “KOKO nachgeschaut”) nachgewiesen werden. Somit kam es zu keinem unerklärlichen bzw. künstlichen (im Sinne der “Chemtrail-Theorie”) Kondensstreifenaufkommen.
Die im Rahmen der KOKO erfassten Daten zeigen allerdings ein erschreckendes Bild von der Luftverschmutzung in den oberen Schichten der Troposphäre. An Tagen, die für die optische Wahrnehmung einer vermehrten Kondensstreifenbildung günstig war, ist der hohe Luftverschmutzungsgrad, der durch den Flugverkehr verursacht wird, mehr als deutlich zu erkennen. Dieser ist an Tagen ohne jedweden erkennbaren Kondensstreifen, wenn auch weniger gut sichtbar, in gleicher Weise vorhanden.
Es dürfte auf der Hand liegen, dass diese Belastung negative Folgen für die gesamte Natur dieses Planeten hat. Somit besteht auch in dieser Hinsicht weiterer Handlungsbedarf zur Reduzierung der Emissionen aus dem Flugverkehr.
Chemtrailing
Aus den zuvor genannten Beobachtungen und Aufzeichnungen muss geschlossen werden, dass es über die gesamte Projektlaufzeit hinweg zu keinem “Chemtrailing” gekommen sein kann. Und zwar weder über dem offiziellen Beobachtungsgebiet der KOKO, also der BRD, noch über Europa. Europa wurde von mir im Rahmen des Projektes inoffiziell mitbeobachtet.

Die Gründe dafür, warum es zu keinem “Chemtrailing” gekommen sein konnte, sind mannigfaltiger Natur.
Begründung
1. Es kam zu keinerlei Streifen bei zu trockenen und/oder zu warmen Luftmassen.

2. Der Abriss bzw. das Wiedereinsetzen von Kondensstreifen, oder die Streifenbildung bzw. Nichtbildung in verschiedenen Höhen, konnten anhand von Wettermodellen und -sondendaten geklärt werden. Hierbei durchfliegt dasselbe Flugzeug entweder unterschiedlich feuchte und/oder unterschiedlich temperierte vertikal angeordnete Luftschichten. Diese vertikal angeordneten Schichtwechsel sind das Resultat natürlicher Prozesse innerhalb des Wettergeschehens. Durch diese Inhomogenitäten in den Luftmassen entstehen die Kondensstreifenabrisse bzw. das Wiedereinsetzen derselben.
Ähnlich sieht es mit den unterschiedlichen horizontal angeordneten Flughöhen aus. Ein tiefer fliegendes Flugzeug kann unter Umständen in einer etwas feuchteren Luftschicht fliegen als ein Höheres. Ist die Lufttemperatur in der tieferen Zone niedrig genug, dann entsteht dort trotz der geringeren Flughöhe ein Kondensstreifen. Grundsätzlich gilt, dass das Wetter als Teil der Natur keine statischen Eigenschaften aufweist, sondern vielmehr ein lebendiges immerzu in Bewegung befindliches und in sich dynamisches Wesen besitzt. Daher muss jede rein statische Betrachtung in die Irre führen!
3. Es hat sich gezeigt, dass die Flughöhe im Zusammenhang mit der Kondensstreifenentstehung keiner festen Regel folgt, sondern dass diese immer dort entstehen können, wo das Verhältnis zwischen der Lufttemperatur und der Luftfeuchte bestimmte Werte aufweist.
In praktisch allen Fällen bildeten sich dann Kondensstreifen, wenn die Lufttemperaturen niedrig (ab ca. -40°C) und die Luftfeuchtewerte hoch (ca. 90%) waren. Und zwar unabhängig von der Höhe. Allerdings werden Lufttemperaturen von -40°C meist erst ab einer Höhe von ca. 8.000 m oder höher erreicht.
Im Allgemeinen gilt innerhalb der Troposphäre: je höher, desto kälter. Dieses Ergebnis deckt sich weitgehend mit dem in der Wissenschaft vorherrschenden Modell der Kondensstreifenentstehung.
4. Bei Annahme dessen, dass “Chemtrails” als Waffe eingesetzt würden, wäre der Einsatz vollkommen von den jeweiligen Wetterbedingungen abhängig. Dies widerspricht den Notwendigkeiten militärischer Systeme, die auf freie Verfügbarkeit und jederzeitiger Einsatzbereitschaft getrimmt sind.
5. Würde das “Chemtrailing” zur Wettermanipulation eingesetzt werden, dann wäre das Ausbringen von künstlichen Aerosolen wie beobachtet ausschließlich in feuchte Luftmassen kontraproduktiv, da sie durch Kondensationseffekte über den Regen sehr bald aus der Luft gewaschen würden. Um ihren Zweck erfüllen zu können, müssten die Aerosole für möglichst lange Zeit in den oberen Luftschichten verbleiben. Dies ist unter den gegebenen Umständen aber nicht der Fall.
6. Das Ausbringen von schwefelhaltigen Aerosolen innerhalb der Troposphäre ist wirkungslos, weil sich die Partikel zwar mit Wärmeenergie aufladen, aber diese wieder an die niedrigen Luftschichten abgeben würden. Dies würde so nur in der höheren über der Troposphäre liegenden Stratosphäre funktionieren.
7. Die Verwendung von aluminium- und bariumhaltigen Aerosolen wurde und wird zwar diskutiert, doch würden diese zu negative Auswirkungen auf Mensch und Natur zeigen, sodass deren Einsatz wohl nur rein hypothetisch in Frage käme. Wenn überhaupt, dürften schwefelhaltige Aerosole zur Anwendung kommen. Doch auch über deren Auswirkungen auf die Natur liegen keineswegs als gesichert zu bezeichnende Erkenntnisse vor.
8. Um die schon angesprochenen Kondensationseffekte zu vermeiden, müssten die Sprühflugzeuge wesentlich höher fliegen, als dies die dafür in Frage kommenden Verkehrs-, Fracht- und Militärmaschinen tun. Deren maximale Flughöhe über Europa beträgt rund 12.000 m (der äußerste Rand der Troposphäre bzw. in der Tropopause).
Bildquelle: Wiki – Niko Lang
Damit die Luftfeuchte die Verbleibdauer der ausgebrachten Partikel nicht beeinträchtigt, wäre ein Flug in die extrem trockene Stratosphäre notwendig. Doch aufgrund der enormen Höhe stoßen die weitab meisten Flugzeugtypen, die für solche Sprühaktionen geeigneten wären, auf ihre physikalischen Grenzen. Und selbst jene Flugzeuge, die Höhen um die 17.000 m erreichen, können dies nur unter Einschränkung der Reichweite und dem Verlust von Frachtkapazität. Doch beides, nämlich eine ausreichende Reichweite und Frachtkapazität, wären notwendig, um ein ausgedehntes “Chemtrailing” zu ermöglichen.
9. Zwar existieren Patente zur Ausbringung von Aerosolen per Flugzeug, doch bedeutet dies nicht, dass diese je umgesetzt wurden, geschweige denn heute im großen Maßstab Verwendung fänden. Es gibt keinerlei Hinweise aus der gesamten Flugzeugbranche darauf, dass solche Systeme für die alltägliche Anwendung realisiert worden sind.

Als eine der ganz wenigen Ausnahmen wären hier vielleicht die sogenannten “Hagelflieger” zu nennen. Dabei handelt es sich in der Regel um kleine ein- bis zweimotorige Propellermaschinen, die einen kleinen Tank zur Verteilung eines Silberiodid-Aceton-Gemischs mitführen. Dies dient dazu, die regionale Landwirtschaft bzw. Infrastruktur vor schweren Schäden zu bewahren, indem durch die “Impfung” der Wolken deren rasches Abregnen bewirkt werden soll. Das Ziel ist hierbei, ein zu starkes Anwachsen der Hagelkörner zu verhindern, um größere Schäden zu vermeiden.
Die Technik der “Hagelflieger” kam auch in Kriegsgebieten zur Manipulation der Niederschlagsmengen und bei Großveranstaltungen zum Zwecke des “Schönwettermachens”, durch frühzeitiges künstlich verursachtes Abregnen bei wolkenverhangenem Himmel zum Einsatz.
Dies alles hat jedoch nichts mit dem zu tun, was unter dem Begriff des “Chemtrailings” verstanden wird.
10. Die für ein funktionierendes “Chemtrailing” notwendige weltweite Logistik konnte bislang nicht nachvollziehbar nachgewiesen werden. Auch ist sie unter dem Gesichtspunkt einer allumfassenden Geheimhaltung nicht realisierbar.
Das häufig zitierte “Manhattan-Projekt”, dass trotz Zehntausender von Mitarbeitern/innen dennoch geheim blieb, kann hier nicht als Vergleich dienen, denn dabei wurde an zentraler Stelle eine völlig neue Technologie innerhalb eines räumlich klar abgetrennten Bereiches erforscht.
Die “Chemtrail-Logistik” jedoch müsste weltweit, angefangen von der Flugzeugentwicklung, der Kerosinherstellung bis hin zum technischen Service für die im Einsatz befindlichen Flugzeuge, lückenlos funktionieren. Das ist unter solchen Voraussetzungen und angesichts der sehr hohen Anzahl der daran beteiligten Personen schlichtweg undenkbar.
11. Alle genannten Probleme sind längst durch andere Technologieansätze umgehbar. Zum Beispiel durch das Ausbringen von Partikeln über große bodengebundene Ballons bzw. Blimps. Diese werden bis auf etwa 18.000 m Höhe hinauf in die Stratosphäre gelassen. Dann wird das künstliche Aerosol über Schlauchsysteme zum Ballon/Blimp gepumpt und von dort in die Stratosphäre abgelassen (künstliche Nachahmung des Vulkanasche-Effekts).
Dieses Verfahren wurde bereits getestet und gilt als sicher, kostengünstig und bestens kontrollierbar, da man u.a. die Bodenstationen leicht gegen Angriffe schützen kann. Auch ist eine Stationierung dieser Ballons auf hoher See per Schiff möglich. Das System benötigt weltweit nur ein paar Dutzend solcher Stationen, um die gesamte Stratosphäre der Erde mit künstlichen Aerosolen einzuhüllen. Hierfür sollen schwefelhaltige Aerosole verwendet werden. Rein technisch betrachtet, wären aber auch Partikel aus Aluminium, Aluminiumoxid und Bariumtitanat möglich. Der optische Effekt entspräche in etwa einem dauerhaft grauen Himmel.
Vorgeschlagene Techniken zur Reduktion der Sonneneinstrahlung (Solar Radiation Management (SRM)) Quelle: Wikipedia
Das bekannteste Projekt dieser Art nennt sich “Spice Project” und wird u.a. von genau jenem Wissenschaftler betrieben, der auch schon am lautesten von allen Geo-Engineering-Leuten über das Ausbringen von Aluminium-Barium-Partikeln per Flugzeug nachdachte, nämlich dem aus Kanada stammenden Professor für angewandte Physik David Keith.
Doch das Ausbringen der Aerosole per Flugzeug, wohlgemerkt in die Stratosphäre, wäre praktisch unbezahlbar, denn um die gleiche Effektivität bei der Erdabschirmung zu erreichen, wie es das “Spice Project” verspricht, müsste man jedes Jahr Millionen Flüge durchführen. Auch wäre diese Variante logistisch kaum zu bewältigen.
12. Die oft vermutete Verwendung von “Chemtrails” im Zusammenhang mit “HAARP” muss ebenfalls bestritten werden, da diese beiden Techniken in völlig verschiedenen Höhen und atmosphärischen Zonen eingesetzt werden.
Die “Chemtrailing-Methoden” würden laut der Theorie entweder in der Troposphäre, der Tropopause (über Europa bis 12.000 m) oder maximal, und hier nur unter extremem Aufwand, in der Stratosphäre (über Europa oberhalb von 12.000 m) zum Einsatz kommen. Die HAARP-Technologie wird jedoch in der Ionosphäre (Höhe ab etwa 80-1.000 km) eingesetzt. Nicht umsonst werden Anlagen wie “HAARP” auch als “Ionosphärenheizer” bezeichnet.
Die betreffenden Atmosphärenschichten liegen jedoch derart weit voneinander entfernt, dass ein sinnvolles Zusammenwirken als nicht denkbar erscheint.
13. Es konnten keine signifikanten Wetteranomalien bezüglich wiederholter extremer Trockenheit oder umgekehrt erhöhtem Niederschlag bestätigt werden, die auf eine künstliche Manipulation des Wetters schließen lassen. Das gilt sowohl für das von der KOKO beobachtete Kernland Deutschland, als auch für die umliegenden Staaten. Zu diesen Wetterphänomenen hätte es aber kommen müssen, wenn z.B. über Deutschland tatsächlich massiv gesprüht würde.
14. Sämtliche KOKO-Daten beruhen auf den Angaben professioneller Wetter- bzw. Satellitendiensten. Alle Ergebnisse konnten von den Lesern/innen nachvollzogen werden. Zumindest an Tagen ohne Bewölkung sogar mit bloßem Auge. Das bedeutet, dass die KOKO-Daten, im Gegensatz zu den oft als “Beweis” für ein angeblich aktives “Chemtrail-Progamm” herangezogenen Youtube-Videos, keineswegs subjektiver, sondern objektiver Natur sind. Da sich die KOKO-Ergebnisse, anders als die Macher sämtlicher Youtube-Videos, der öffentlichen Prüfung unterzogen haben, muss deren Qualität als weitaus höher erachtet werden.
Ergänzendes
Da sich nahezu alle oben beschriebenen Daten in den KOKO-Projektseiten wiederfinden, habe ich auf eine Verlinkung der Inhalte bewusst verzichtet. Sofern dies im Rahmen der eventuell folgenden Diskussion im Kommentarbereich erforderlich ist, werde ich bei Bedarf die entsprechenden Links nachreichen.

Dank
Mein besonderer Dank gilt dem Team von wetteronline.de, die uns bei Bedarf die Veröffentlichung ihrer Wetterkarten gestattet haben. Des Weiteren bedanke ich mich bei Jens Blecker, dem Blogbetreiber von IKNews.de, für die von ihm zur Verfügung gestellte KOKO-Projektseite. Und natürlich, bei meinem/unserem Kollegen “Zartbitter” für seine Unterstützung über die gesamte Zeitdauer des Projektes hinweg.

Abschlussbemerkungen
Die Ergebnisse des KOKO-Projektes offenbaren zwar, dass es zur Zeit kein aktives “Chemtrailing” gibt und dass diese Technik nach dem letzten Stand der Technik wohl auch nie per Flugzeug zum Einsatz kommen wird. Doch das bedeutet nicht, dass es zu keinerlei großangelegten Aktivitäten mit dem Ziel der Manipulation des globalen Erdklimas kommen könnte. Daraus ergibt sich, dass die Menschen rund um den Globus auch in Zukunft bei diesem Thema wachsam und kritisch bleiben müssen.

Allerdings, und das gilt es dabei immer zu bedenken, jedwede unsachliche oder auf reinem Glauben basierende Kritik an einer als gefährlich betrachteten Sache oder Entwicklung, schwächt und unterminiert die Glaubwürdigkeit des Widerstandes.
Dieser Hinweis ist allgemeingültig zu verstehen, betrifft also jegliche Form der Kritik unabhängig von der damit gemeinten Sache oder Entwicklung selbst.
Alles, was da noch kommen wird, liegt in unser aller Mitverantwortung!
AE-35
“Menschen, wenn sie schon nicht Recht haben, behalten es doch gern, und dies besonders in Situationen, in denen ihnen Zweifel und Unsicherheit zusetzen.
Einzugestehen, dass man nicht weiß, oder dass man etwas Falsches angenommen hatte, als man eine bestimmte Entscheidung traf, mag einem weisen Mann leicht fallen, aber die Fähigkeit zu solchen Eingeständnissen ist wohl gerade ein Zeichen der Weisheit, und die meisten Akteure in komplexen Handlungssituationen sind nicht, oder noch nicht weise.”
Dietrich Dörner, zitiert aus “Die Logik des Misslingens”


Sonntag, 23. November 2014

Das undurchsichtige Russland

Verfolgt man aufmerksam die Berichterstattung der westlichen und der russischen Medien, muss man früher oder später zum Ergebnis kommen, das beide Seiten ein gemeinsames Ziel verfolgen. Die Kritik des Westens an Russland ist billig und leicht zu durchschauen. Eigentlich zu billig. Dies führt dazu, dass manche Menschen den russischen Berichten gegenüber unkritischer werden. Was eine große Gefahr in sich birgt. 

Zwei Desinformationsartikel von RTdeutsch über angebliche Ebola-Viren
Wer aufmerksam die Berichterstattung von Russia Today, dem russischen TV-Sender, den es jetzt auch in deutsche Sprache gibt, verfolgt, wird auch gewaltige Lügen entdecken können. Erinnert man sich z.B. an die westliche Medienpropaganda um ein angebliches Ebola-Virus, das sein Unwesen in Afrika treiben soll, könnte man von den russischen Medien sehr wohl erwarten, dass sie das Ebola-Phantom auf breiter Front entlarven, aber nein, Russia Today berichtet lieber von russischen Virologen, die an einem angeblich wirklich effektiven Impfstoff gegen Ebola arbeiten. So deckt Russia Today ganz klar die Ebola-Lüge. Und wenn der Westen und Russland beide so berichten, als ob es das Ebola-Virus wirklich gäbe, dann muss da doch auch was dran sein, oder? In Wahrheit gibt es kein Ebola-Virus und "Ebola-Patienten" sind durch Impfungen vergiftete Menschen. 

Auffällig ist auch, dass wichtige Vertreter des freimaurerischen Establishments sich klar für Putin aussprechen. Ich denke da z.B. an Henry Kissinger, Helmut Schmidt, Gerhard Schröder oder Michail Gorbatschow, welche alle den 33.Grad des Schottischen Ritus inne haben, also Mitglieder von Hochgradlogen sind. Die Zusammenarbeit zwischen Russland und dem Westen findet trotz Sanktionen auch immer noch statt. Projekte der Weltraumfahrt werden nach wie vor zusammen gemacht. Mitglieder von westlichen Elite-Organisationen (Atlantik-Brücke, DGAP, Council on Foreign Relations, Trilaterale Kommission, Bilderberger) sind nach wie vor bestens mit hochrangigen Mitgliedern des russischen Establisments verbunden, z.B. über  Valdai International. 

Wer Putin und die russische Führung die letzten Jahre aufmerksam beobachtet hat, stellt fest, dass die wirklichen Absichten der russischen Führung im Dunkeln bleiben. Was dort im Hintergrund passiert, ist uns unbekannt. Es werden zwar immer wieder Geschichten, besonders Persönliche über Putins Vergangenheit, erzählt aus denen man dann angeblich auf Putins heutige Absichten schließen könnte, aber diese Geschichten vermitteln nur Emotionen, keine Fakten. Da wird doch die Geschichte verbreitet, dass Boris Jelzin die Ausschlachtung seines Landes nicht gut geheißen hätte, aber weil er zu feige war etwas dagegen zu unternehmen, das Ruder an Putin weitergegeben hätte. Angeblich soll Jelzin sogar zu Putin gesagt haben, dass er gut auf Russland aufpassen sollte. Dann kommen aber wieder Berichte über einen angeblichen Putsch des russischen Militärs, das insgeheim Putin an die Macht gebracht hätte. Und es gibt noch viele dieser Geschichten mehr. Ich glaube wir sollen nur verwirrt werden, damit die wahren Hintergründe nicht ans Licht kommen. 

Fast immer wenn sich ein russischer Vertreter über die Weltpolitik äußert, wird geklagt über die Nichteinhaltung der Menschenrechte im Westen, über den Bruch des internationalen Rechts, über den Betrug an den Vereinten Nationen. All das war schon vor Jahrzehnten erklärte Taktik der Sowjetunion. Einer der wichtigsten Ziele der Sowjetpropaganda war die Durchsetzung der UNO als globale weltpolitische Steuereinheit. Von diesem Punkt ist man in Russland keineswegs abgerückt. Auch Vladimir Putin spielt dabei mit. Genauso wie Vertreter der russischen Regierung auch bei der Souveränitätskonferenz, organisiert von Jürgen Elsäßer und dem COMPACT-Magazin, wieder für Menschenrechte und UNO geworben haben. 

Dieses ganze globale Spiel zwischen Russland und dem Westen ist für mich nichts weiter als ein riesiges Theaterstück, erdacht von ausgefuchsten Strategen. Die Sowjetpropaganda hat angefangen in den 60er Jahren die Strategie zu ändern, was allerdings den wenigsten bekannt ist. Z.B. wollte man den Zusammenhalt der sowjetischen Blockstaaten als brüchig darstellen, um im Westen den Anschein eines Zerfalls vorzutäuschen und damit die westlichen Geheimdienste in ihren Anstrengungen lähmen, "weil sich ja alles gut entwickelt". Zu diesem Zweck haben alle sowjetischen Blockparteien in Zusammenarbeit mit allen kommunistischen und sozialistischen Parteien und Bewegungen weltweit, die vom Kreml kontrolliert wurden, beschlossen sich nun einer Langzeitstategie zu unterwerfen. Man sollte durch gezielte Propaganda den Eindruck erwecken, dass das sowjetische Imperium zerfällt und die einzelnen sowjetischen Gruppierungen und Blockstaaten sich immer weiter voneinander entfernen. Letztlich wollte man den Zusammenbruch der Sowjetunion vortäuschen, um die sowjetischen Grenzen für Neuerungen aus dem Westen zu öffnen, die man sich dann aneignen könnte, ohne dass westliche Geheimdienste etwas dagegen unternehmen können oder sich sogar noch darüber freuen, dass westliche Unternehmen Profitmöglichkeiten in Russland bekommen. 

Den Kommunismus als Kampfbegriff wollte man verschwinden lassen und ersetzen durch Kritik am Kapitalismus,  ohne jedoch eine staatsrechtliches Gegenkonzept zu nennen. Hierzu sollte die Sowjetunion sich nach ihrem "Zerfall" "demokratisieren". Der "Zerfall" des Sowjetimperiums und die Unterstützung von pazifistischen Organisationen im Westen sollte zu einer Entmilitarisierung des Westens (vor allem Europas) führen (da denkt man doch an die Bundeswehr). Um den Sturz des Sowjetimperiums glaubhaft zu machen, wurden russische Vertreter angewiesen in privaten Gesprächen mit Vertretern des Westens über die Lage in Russland zu schimpfen und Andeutungen über einen möglichen Zerfall der Sowjetunion zu machen. 

Dieses langangelegte Propaganda-Unternehmen begann nach dem Tod Stalins. Selbst die sog. "Entstalinisierung" war Teil dieses Konzepts. Man wollte durch die Kritik an Stalin den Eindruck erwecken selbstkritisch zu sein und sich in Richtung Liberalismus und Demokratie zu entwickeln. In Wahrheit wollte man aber auch einen Strich zwischen der Zeit Stalins und dem "neuen" Sowjetimperium ziehen, denn die Lage war durch Stalins rigorose Unterdrückung der Russen wirklich soweit gediehen, dass Revolten in Russland nicht mehr auszuschließen waren. Hieraus entwickelte sich auch die Taktik die russische Führung als stark und gesichert darzustellen, wenn in Wahrheit das Land kurz vor dem Zusammenbruch stand. Andererseits wenn man stark und gesichert ist, sollte man das Land als schwach darzustellen. Damals druckte man für die Sowjetunion auch vermehrt das Buch "Die Kunst des Krieges" von Sun Tzu, worin die Täuschung des Gegners als wichtigste Voraussetzung für einen Sieg dargestellt wird. 

Das ganze Propagandakonzept der Sowjetunion, mit vorgetäuschten Zusammenbruch, können sie in dem bereits 1984 (!) erschienenen Buch "New Lies for Old" von Anatoliy Golitsyn nachlesen. In diesem Buch werden die Propagandatechniken der Sowjetunion genau auseinandergenommen und Golitsyn macht dort Vorraussagen über das zukünftige Russland, die einen stark an das heutige Russland erinnern. Das Buch als PDF findet ihr hier (Anklicken zum Herunterladen):




Und wie sieht die Realität heute aus? Ist das ganze russische System immer noch heimlich sozialistisch/kommunistisch und wartet nur auf den Zeitpunkt bis der Westen zersetzt und entmilitarisiert ist, um dann die "bolschewistische Weltrevolution" in die Tat umzusetzen? Entscheiden sie selbst. Ich schließe diese Möglichkeit nicht mehr aus. Gegen wirkliche Freiheitskämpfer halten der Westen und Russland auf jeden Fall immer noch zusammen wie Pech und Schwefel, wie die Propaganda von beiden Seiten unzweifelhaft beweist.

Donnerstag, 20. November 2014

HoGeSa




Hätte ich vor wenigen Wochen den Begriff HoGeSa irgendwo gesehen oder gehört, so hätte ich mir etwas höchst Langweiliges und Staatstragendes  darunter vorgestellt, tatsächlich hat mich der Begriff an DeHoGa, den Arbeitgeberverband des Deutschen Hotel- und Gaststättengewerbes, erinnert.
Das war daneben – und nicht mal knapp vorbei.
HoGeSa heißt “Hooligans gegen Salafisten” und bereits die ganze Woche tobt eine lebhafte öffentliche Debatte darüber, ob die im Rahmen dieser Parole durchgeführte Veranstaltung in Köln am Sonntag, den 25. Oktober 2014 eine friedliche Demonstration besorgter Demokraten oder ein besorgniserregender Aufmarsch gewalttätiger Rechtsradikaler war. Dass es eine friedliche Demonstration besorgter Rechtsradikaler oder eine besorgniserregende Demonstration demokratischer Dummheit (DeDeDu) gewesen sein könnte, wurde freilich nicht in Betracht gezogen. Es gehört zu den unangefochtenen Grundpfeilern der öffentliche Debatte, dass Rechtsradikale  weder besorgt noch friedlich sind, während friedliche Demokraten niemals dumm, sondern immer selberdenkend sind, insbesondere wenn sie regelmäßig die mittels Demokratieabgabe finanzierten Medien konsumieren.
Ich sehe das zwar ein bisschen anders, aber verunsichert durch das komplette Versagen meines akronymischen Sprachgefühls wollte ich dann doch für ich mein denglisches Sprachgefühl eine zweite Meinung einholen, bevor ich das Thema in unsere fast nichtöffentliche Debatte einbringe, denn schließlich heißt die Aktion ja nicht FrieDeGeSa sondern HoGeSa. Mit Ho wie
Hooligan (engl. „Rowdy“, „Rabauke“) wird im deutschen Sprachgebrauch eine Person bezeichnet, die vor allem im Rahmen bestimmter Großereignisse wie beispielsweise Fußballspielen durch aggressives Verhalten auffällt. Der Duden, der den Begriff 1991 aufnahm, definiert Hooligan als „meist im Gruppenverband auftretender Jugendlicher, dessen Verhalten von Randale und gewalttätigen Übergriffen bei öffentlichen Veranstaltungen (z. B. Fußballspielen) gekennzeichnet ist“
Ja, genau! So ähnlich hätte ich das auch definiert. Ein Glück – denglisch kann ich noch!
Bei PI hingegen sieht es etwas anders aus, denn da hat man den friedlichen Hooligan entdeckt:
Wir fragen uns das auch, allerdings nicht wegen zum Großteil, trotz extremer Provokation friedlicher Hooligans und Bürger, die am vergangenen Sonntag Flagge zeigten, für unsere Werte, unser Land und gegen moslemischen Hass und Islamgewalt.
Nun möchte ich nicht den Eindruck erwecken, ich würde glauben, von den Demonstranten sei Gewalt ausgegangen. Das glaube ich nämlich ganz und gar nicht. Denn obwohl die Mainstreammedien das suggerieren, sind Berichte wie Ein “Normalo” auf der HoGeSa-Demo in Kölnschon vom Tonfall her wesentlich glaubwürdiger – ganz davon abgesehen, dass grundsätzlich so ziemlich jeder Mensch glaubwürdiger ist als Mainstreammedien. Es geht mir nur darum, dass man in dem Augenblick, wo man sich befleißigt fühlt, Begriffe wie “weißer Rappe”,“schwarzer Deutscher” oder “friedlicher Hooligan” zu verwenden, ernsthaft darüber nachdenken sollte, ob man noch alle Tassen im Schrank hat. Zumindest aber sollte man davon ausgehen, dass man nicht die Wirklichkeit beschreibt sondern in einem absurden Theater sitzt.
Ich glaube keine Sekunde daran, dass diese Aktion von Hooligans oder auch nur von Fußballfans ausgeht. Das ist unverkennbar eine Facebook-”Revolution” aus dem NWO-Rezeptbuch, die mit großer Wahrscheinlichkeit von den üblich verdächtigen Strippernziehern ausgeht, obwohl mir der Grund dafür noch rätselhaft ist.  Selbstverständlich wurden die Strukturen von Anhängern verschiedener Fußballvereine – und vermutlich auch solcher, die manchmal wirklich wie Hooligans auftreten – benutzt, um schnell eine Ansammlung von nützlichen Idioten auf die Straße zu bringen. Es ist durchaus möglich, wenn auch für die Aktion vermutlich nicht unbedingt erforderlich, dass diese Strukturen längst unterwandert sind.
Ich bin nun kein Hooligan und noch nichtmal ein Fußballfan, aber alle zwei Jahre sehe ich mir die Großereignisse WM und EM an, was weniger an Interesse am eigentlichen Sport liegt sondern alter Gewohnheit aus Zeiten geschuldet ist, in denen noch alles in Ordnung und die BRD das gleiche wie mein Heimatland zu sein schien. Dabei lässt es sich manchmal in der Halbzeitpause nicht vermeiden, dass man Nachrichten sieht. Und so sprang mich vor gut zwei Jahren während der EM ein Schachtelteufel namens “Salafisten” an, den ich zwar von der PI-Lektüre her schon eine kleine Weile kannte, von dem ich aber nicht dachte, dass er kurz davor stand, die hysterisch hyperventilierende BRD zu übernehmen und unter die Scharia zu zwingen. Genau das hätte man aber aus den Halbzeitnachrichten entnehmen können, was mich dazu bewegte, in  Salafismus – wie der böse Islam deutsch wurde zu schreiben:
em_2012In den ersten zwei Minuten fiel das Wort “Salafisten” gefühlte zwanzig Mal. Der arglose Fußballfan, der die Halbzeitpause weder auf der Toilette verbrachte noch damit, für Biernachschub aus dem Keller zu sorgen, wurde von einem dauergrinsenden Blonden folgendermaßen belehrt
  • (…)
  • Salafisten möchten den deutschen Rechsstaat abschaffen.
  • Salafisten möchten einen Gottesstaat errichten.
  • (…)
  • Es gibt 4000 Salafisten in Deutschland, die unter verschärfter Beobachtung stehen.
Erhoffte Reaktion beim Fußallmichel? Ich vermute: “Das ist ja furchtbar! Diese Salafisten sind ja schrecklich böse Menschen. Da muss man doch was dagegen machen!”
Genau zwei Jahre später bei der Fußball-WM hatte ich ein Déjà vu, das ich in einem Kommentar festgehalten habe:
wm_2014Damals [EM 2012] war ich bass erstaunt, von diesen Salafisten und der großen Gefahr zu erfahren, die sie – vollkommen aus dem Nichts aufgetaucht – plötzlich darstellen, und sich anschicken, Deutschland in ein Kalifat zu verwandeln. Ich habe das damals auch in einem Artikel festgehalten , ansonsten hätte ich das natürlich längst vergessen.
Und wie es die Vorsehung will, taucht genau zwei Jahre später in den Halbzeitnachrichen der Fußball-WM ISIS genauso vollkommen aus dem Nichts auf, hält fast den ganzen Irak besetzt – wobei nichtmal PI das vorher gemerkt hat! – und schickt sich jetzt an, die ganze Welt für die Umma zu erobern und in diesen Talkshows rauf und runter diskutiert zu werden.
Es wäre wohl arg verschwörungstheoretisch, anzunehmen, dass es einen Grund dafür gibt, dass solche aufregenden brandneuen islamistischen Schachtelteufel immer während Fußball-Großereignissen aus der Schachtel springen… ???
Mir kamen vor zwei Jahren schon die Salafisten irgendwie surreal vor (und immer noch), aber bei ISIS ist es noch ausgeprägter.

Und genauso surreal kommt mir HoGeSa vor. Ich halte es immer noch für sehr zweifelhaft, dass das plötzliche und überraschende Auftauchen der zwei  islamischen Schachtelteufel  in den Halbzeitnachrichten ein langfristig durchdachter Plan war. Aber dass dieser künstliche Volksaufstand jetzt augerechnet von organisierten Fußballfans getragen wird, die normalerweise nicht gerade durch politisches Interesse auffallen, gibt mir doch ein bisschen zu denken. Ob parallel dazu in den vergangenen Monaten regelmäßig eine zeitliche Nähe von Sendungen über wüste Kopfabhackereien und Bundesligaspielen bestanden hat, weiß ich leider nicht.
Auch das HoGeSa-Phänomen ist schlagartig aus der Schachtel gesprungen, wenn auch für mich überhaupt nicht bedrohlich – vor deutschen Männern habe ich keine Angst, schon gar nicht vor “Nazis” – so war es doch sicher für die vereinte Gutmenscheria mindestens genauso furchterregend wie die Kopfabschneider aus dem Irak. Das Problem ist nur: Es sind wirklich keine “Nazis”, sondern ferngesteuerte Demonstrationsroboter mit und (wohl stark überwiegend) ohne Hooliganhintergrund, und es ist noch nicht einsichtig, wozu ihre Aktivierung dient und was in aller Welt diese Jungs jetzt plötzlich reitet, ausgerechnet gegen Salafisten zu demonstrieren – ganz so, als ob es keine Bundesregierung gäbe und keine…
… Ok. Lassen wir das Letztere. Gegen die würde eine Demonstration sowieso nicht erlaubt und schon der bloße Versuch, eine solchige anzumelden, würde vermutlich sehr unerfreuliche Konsequenzen nach sich ziehen. In keinem Staatswesen darf man gegen die eigentlichen Machthaber demonstrieren (und insbesondere nicht in Demokratien). Aber gegen die Bundesregierung darf man schon! Das wäre ein kleines bisschen sinnvoller gewesen, und  die wird in diesem Land nicht von Salafisten gestellt, deren  Machtübernahme auch nicht kurz bevorsteht.
Darüber hinaus sind die Salafisten nicht ISIS. Tatsächlich distanzieren sich die Obersalafisten Pierre Vogel und Sven Lau sogar von dieser Gruppierung, wobei die Glaubwürdigkeit natürlich sehr mit Vorsicht zu genießen ist. Mehr als das können sie aber nicht tun – auch nicht nach einer Demonstration, selbst der Gegendemonstration sind sie ferngeblieben. Politically Incorrect schreibt in Das Wunder von Köln über die ihnen verständlicherweise missliebige Gegendemonstration:
Hingegen war weit und breit kein Salafist zu sehen: Die feigen Messerstecher, die in Bonn damals mit einer Übermacht gegen unvorbereitete und wehrlose Polizeibeamte vorgingen, hatten sich in ihren Löchern verkrochen.
Wehrlose Polizeibeamte!  Das muss man nicht mehr kommentieren. Und weiter:
Natürlich wird die Mainstream-Presse sie in den nächsten Tagen dafür loben, dass sie durch ihre Abwesenheit Besonnenheit und Konfliktabstinenz gezeigt haben
Soweit ich weiß, hat die Mainstreampresse das nicht getan, aber stattdessen mache ich es jetzt: Natürlich ist es vernünftig, sich nicht an Gegendemonstrationen zu beteiligen. Solche Spektakel gehören ohnehin verboten, denn sie stellen keine Demonstrationsfreiheit, sondern die Einschränkung derselben dar. Eine Staatsmacht, die (ganz unabhängig vom Inhalt) Gegendemosntrationen nicht verbietet und mit allen Mitteln radikal unterbindet, ist eine bösartige Macht, die das Volk  gegeneinander hetzt und vorsätzlich Gewalt provoziert, in der das Anliegen der eigentlichen Demonstration oftmals untergeht oder diskreditiert wird.
Auch wie man auf die Idee kommen kann, Salafisten wären im Mainstream und bei den Politikern beliebt, ist mir ein Rätsel. Tatsächlich sind sie die einzigen Migrationshintergründler, die schlecht wegkommen, was natürlich auch daran liegen kann, dass sehr viele Salafisten gar keine Migrationshintergründler sondern Deutsche sind. Insbesondere bei Pierre Vogel bin ich mir allerdings noch nicht einmal sicher, ob der echt ist. Echt deutsch ist er schon,  er wirkt nur ganz und gar nicht wie ein Islamist, sondern wie ein Kölner Karnevalist, der in der Bütt einen Islamisten nachäfft – und zwar gekonnt einschließlich fulminanter spontaner Gefühlsausbrüche auf arabisch.  Für einen Karnevalisten halte ich ihn zwar nicht, aber was Verbindungen zum Bundesamt für Verfassungsschutz oder ähnlich zweifelhaften Gruppierungen angeht, würde ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen, dass die nicht existieren. Im nachfolgenden Video, in dem er sich von ISIS distanziert, erwähnt er den Verfassungsschutz sehr gelassen als Kronzeuge seiner Unbescholtenheit und verbreitet (wenn man den ganzen islamischen Zinnober ausblendet) BRD-konforme Propaganda vom “Kindermörder Assad”, der “seine eigene Beölkerung bewiesenermaßen mit Giftgas bombardiert hat“:



Als Beweis taugt es nicht, aber für einen gewissen Argwohn reicht es allemal.
In der Tat haben die Salafisten überhaupt nichts getan, was den (echten oder für die Medien inszenierten?) Bestialitäten von ISIS auch nur annähernd gleicht; soweit ich weiß, “ziehen” sie noch nichtmal Schülern deren Markenjacken und Handys “ab”, wie es ihre weniger fundamentalistischen und sehr viel zahlreicheren  Glaubensbrüder zu tun pflegen, sondern sind bisher vor allem dadurch aufgefallen, dass sie – vergleichbar den Eckenstehern der Zeugen Jehovas – Passanten ihr “heiliges Buch” andrehen wie Sauerbier. Was in den Wachtürmen drin steht, weiß ich nicht, aber den Koran zu verteilen, zu allem Überfluss auch noch  mit der Aufforderung, ihn zu lesen, halte ich für eine sehr kontraproduktive Maßnahme, wenn man daran interessiert ist, Sympathie für den Islam hervorzurufen. Juden sind da wesentlich klüger, früher war es ihnen unter Todesstrafe verboten, den Inhalt des Talmud Goyim bekannt zu machen, aber schon alleine Umfang und Preis dieser Schrift reichen aus, dass kaum ein Nichtjude sie kennt.
Ich hege keinerlei Sympathie für Salafisten, obwohl sie mir tatsächlich weniger zuwider sind als Moslems vom Typ “Zentralrat”, “Bundestagsabgeordnete” oder “Migrationssoziolog_In”, es geht mir nur nicht in den Kopf, wie man ausgerechnet gegen die demonstrieren kann. Wahrscheinlich liegt es wirklich daran, dass das medienkonsumierende Publikum seit Monaten mit Snuffvideos und abscheulichen Bildern traktiert wird, und Reisen nach Syrien und in den Irak, um ISIS vor Ort direkt sein Missfallen auszudrücken, zeitraubend,  teuer und wahrscheinlich auch lebensbedrohlich sind. Mittlerweile klicke ich PI schon mit halbzugekniffenen Augen an, um gleich wieder weg zu können, wenn unscharf Bilder zu erahnen sind, die ich nicht in meinem Kopf haben will. Als ich für die Gestaltung des roten Tuchs im obigen Titelbild die Google-Bildersuche nach ISIS aufgerufen habe, hat es mich rückwärts wieder rausgeschlagen. Eine ganze Seite voll abgehackter Köpfe und ganz weit oben ein Mann mit dieser typischen vorwurfsvollen Orientalenvisage und -haltung, der die kopflose Leiche eines kleinen Mädchens in die Kamera hält. Das blaue Kleidchen des Kindes weist keinerlei Blutspuren auf, deshalb gehe ich davon aus, dass es ein billiges Fake ist,  aber das Bild ist dennoch grauenhaft, ich wünschte, ich hätte es nicht gesehen.
Was für eine verfluchte Teufelsbrut bringt solche Bilder in  Umlauf und suggeriert den Leuten, sie wären echt? Und selbst die Bilder, bei denen man nicht so sicher feststellen kann, ob sie echt oder gefälscht sind, müssen nicht so gezeigt werden. Das führt nicht zu vernünftigem politischen Denken und Handeln, das führt zu emotionaler Aufpeitschung und extremer Manipulierbarkeit, längerfristig vermutlich sogar zu seelischer Abstumpfung.
Man kann nur immer wieder sagen: Wir wissen nicht, was im Irak und in Syrien vor sich geht. Es ist unmöglich, das zu wissen, denn die Medien sind nicht dazu da, uns mit Informationen zu versorgen, sondern dazu, uns zu manipulieren und zu verderben. Und zwar ausnahmslos alle Mainstreammedien und leider mittlerweile auch viele sogenannte alternative wie zum Beispiel PI, die inzwischen auszutesten scheinen, ob sich das Bildzeitungsniveau noch unterbieten lässt. Das einzige, was man dagegen tun kann ist weitestgehende Abstinenz, vor allem von Bildmedien wie Fernsehen und Blogs mit drastischen Bildern.
HoGeSa 2014
HoGeSa-”Faschisten” Köln 2014
Doch zurück zu HoGeSa. Um dahinter zu kommen, wer sie warum aktiviert und auf die Straße gejagt hat, ist es am besten, sich anzusehen, was sie bewirkt haben. Um das eigentliche Ziel zu erkennen, ist es noch zu früh – da sind allenfalls Spekulationen möglich – allerdings ist der Menschentyp, der für diese Aktion überwiegend rekrutiert wurde, dem ähnlich, der auch als “Faschisten” auf dem Maidan in Kiew als nützliche Idioten benutzt wurde. Selbstverständlich waren auch viele Normalbürger dabei, doch es ist völlig gleichgültig, wer dabei war, es ist lediglich von Bedeutung, wer auf den Bildern erscheint.
Mir sind diese Jungs keineswegs unsympathisch, aber sie taugen schon sehr gut als Sündenböcke für was auch immer andere hinter den Kulissen tun – und als neues Feindbild für den “Kampf gegen rechts” taugen sie auch. Die Demonstration geht nicht von ihnen aus und ich fürchte, was daraus entsteht, ist nicht in ihrem Interesse.
Maidan-"Faschisten" Kiew 2013
Maidan-”Faschisten” Kiew 2013
Zunächst einmal haben sie als Auslöser besagter “öffentlicher Debatte” gedient, ob sie  “Nazis” sind oder nicht und von wem Gewalttätigkeiten ausgegangen sind – von der HoGeSa oder der Koalition aus Antifa, Moslems, Politikern und  Polizei (AMPoPo). Ich gehe zwar sehr stark davon aus, dass die AMPoPo der Störenfried war, aber es ist grundsätzlich nicht sinnvoll, bei einer “öffentlichen Debatte”  Position zu beziehen. Solcherlei Debatten sind immer von der Art, dass die beteiligten Streithähne eine gemeinsame Grundannahme teilen – so unterschiedlich sie auch vordergründig wirken mögen. Diese gemeinsame Grundannahme, die nie explizit erwähnt wird, sickert automatisch in den Kopf der Debattierer und unachtsamen Zuhörer ein und verfestigt sich dort. Je emotionaler jemand an der Debatte beteiligt ist, desto einfacher funktionert das vermutlich.
Viel sinnvoller ist es daher, sich auf die Suche nach dieser gemeinsamen Grundannahme zu machen. Haben die Teilnehmer der Demonstration und ihre Gegner etwas  gemeinsam? Und wenn ja, was?
Wie sieht die einfache Wirklichkeit außerhalb des absurden Theaters  “Öffentliche Debatte” aus?
Deutschland wird nicht vom Salafismus bedroht. Der Fortbestand unseres Volkes wird von der Masseneinwanderung uns rassefremder Menschen bedroht – gleichgültig welcher Religion sie wie fundamentalistisch anhängen, gleichgültig ob sie gewaltbereit oder friedlich, kriminell oder gesetzestreu, gut ausgebildete Fachkräfte oder sozialhilfeabhängige Hohlköpfe sind. Einzig ihre Zahl ist relevant. Und die ist leider schon sehr lange weit über dem für unser Überleben als Volk Verkraftbaren.
Und ganz genau diese einfache Wahrheit wird von beiden Seiten der hitzigen Debatte nicht nur komplett ausgeblendet sondern sogar als absolut inakzeptable Position diskreditiert. Es ist nicht notwendig, Quellen zu zitieren, in denen Mainstream- und linke Medien sowie Politgesindel diese Ansicht vetreten. Dass sie das tun, weiß jeder schon lange.
Aber auch die ganz große Mehrheit der  Demonstrationsteilnehmer und -sympathisanten vertritt sie.
Die Jungs im obigen Bild mögen ehrlich glauben, sie zeigten Zivilcourage für Deutschland, aber in Wirklichkeit zeigen sie allenfalls Zivilcourage gegen ein rotes Tuch, gegen ein Phantom im fernen Irak und gegen ein  Deutschland, das uns Deutschen gehört. Sie mögen guten Willens sein, aber stehen leider  gemeinsam mit FAZ-Lesern auf der Straße, die sich folgendermaßen über äußern:
Den Auftritt einer als rechtsradikal geltenden Musikgruppe habe ich verpaßt. Als positives Zeichen empfand ich jedoch eine Gruppe Deutscher, die mit der türkischen Staatsfahne im Schlepptau erschienenauf denen die große türkisch-laizistische Legende Kemal Pascha „Atatürk“ abgebildet war. Das bewies mir, es handele sich nicht um stumpfe Ausländerfeinde, sondern um Anti-Salafisten. Auf der anderen Seite kam es aber auch zu Parolenrufen, die ich nicht gutheißen wollte und mich deshalb räumlich separierte.
An dieser Stelle begannen sehr unchristliche Bilder, auf denen  der sich gerade räumlich Separierende und Wasserwerfer eine tragende Rolle spielten, vor meinem geistigen Auge aufzusteigen. Tatsächlich wurde besagte Fahne aber auch vom PI-Reporter  gesichtet und wie folgt kommentiert:
Dagegen: Nazifahnen? Es wurde nicht eine einzige gesehen!
Ähm, was sind “Nazifahnen”? Hakenkreuzflaggen? Okay, das glaube ich auch, dass keine mitgeführt wurden, hätte allerdings nicht gedacht, dass das einer Erwähnung bedarf. Doch vom glühenden Wunsch beeseelt, dem “breiten Bündnis aufrechter Demokraten” nahezubringen, dass man doch bittebitte auch dazugehören will, kann man schonmal vergessen, dass die eigentlich ein bisschen verboten sind. Das aber nur nebenbei. Weiter geht’s:
Dafür eine Türkenfahne mit dem Bekenntnis zu Atatürk, dem Vater der laizistischen Türkei. Damit war klargestellt: Hier wird nicht plump gegen Ausländer und auch nicht gegen „alle“ Muslime demonstriert, sondern gegen diejenigen, die nach Deutschland kommen und dann die Spielregeln nicht einhalten. 
tuerkei_fahne
Welche “Spielregeln” sind das denn, die von den Salafisten im Gegensatz zu anderen Zugewanderten nicht eingehalten werden?  Und wer hat diese “Spielregeln” festgelegt?
Wie das nebenstehende Beweisfoto zeigt, sehen die Träger dieser Fahne tatsächlich überhaupt nicht türkisch aus. Da sind wir also angelangt: Männer, die aussehen, wie sich das kleine Lieschen einen Neonazi vorstellt, laufen mit türkischen Fahnen durch die Gegend  und PIfanten und Edelrechte freuen sich in trauter Einvernehmlichkeit darüber. Es wird wohl auf ewig ein Mysterium bleiben, was für  Rufe das waren, die der  FAZ-Leser  “nicht gutheißen wollte”, da er es offenbar nicht einmal über sich bringen konnte, etwas derart Schockierendes zu zitieren. Deshalb sind wir diesbezüglich auf die etwas weniger feinsinngen Kollegen von PI angewiesen, die sich auch zu den Parolen geäußert haben:
Man erkennt das politische Programm einer Bewegung an ihren Parolen. „Wir wollen keine – Salafisten-Schweine!“ Solches und ähnliches, das sich gegen den gewalttätigen Islam in Deutschland und weltweit richtete, war zu hören. „Deutschland den Deutschen“-Rufe hallten indes nicht „hundertfach“, wie der SPIEGEL gehört haben will, sondern überhaupt nicht. Nicht, daß bei mehr als 6.000 Menschen nicht jemand einen solchen Spruch geäußert haben könnte, und wenn es ein SPIEGEl-Journaillist gewesen wäre, der sich dabei von einem Kollegen filmen lassen wollte. Aber hallen gehört – d.h. von vielen Menschen ausgesprochen – hat diesen Satz keiner der Augenzeugen. Denn Ausländerfeinde waren nicht da. Kein einziger. [Hervorhebungen von mir]
Damit dürfte auch geklärt sein, was man in seriösen Islamkritikerkreisen für “plump” hält  – nämlich die selbstverständliche Forderung “Deutschland den Deutschen” – und was nicht:
Mit einprägsamen Parolen zeigten die Hools dem Islamofaschismus eindrucksvoll auf, daß er sich an Deutschland die Zähne ausbeißen wird. Zimperlich formulierten sie dabei nicht: „Wir wollen keine – Salafistenschweine!“ war der am meisten gerufene Sprechchor.
Da wird der Islamofaschismus aber Augen gemacht haben!
Leider kann man aber auch Gutheißer der “einprägsamen Parole” nicht wirklich von jedem Naziverdacht freisprechen. Ein Blick auf  Netz gegen Nazis macht schnell klar, dass es nicht “Salafisten” sondern
Salafist_innen
heißen muss. Im vorliegenden Fall schlagen wir statt  “Salafistenschweine”
Salafistensauen und -eber
vor. So ist auch das gleich noch weniger “plump” und vielleicht klappt’s ja dann auch bald mal mit der Anerkennung durch den Mainstream. Ich wäre nämlich sehr dankbar dafür, wenn die “öffentliche Debatte” ein Ende finden würde, habe aber wenig Hoffnung. Vermutlich fängt es gerade erst an und wohin es führt, kann zumindest ich derzeit noch nicht absehen.  Tatsächlich geht diese Debatte  gar nicht so sehr um Salafismus, sondern mal wieder wie auch bei der Sarrazin-Show vor allem darum, was man “darf” und was nicht. Dass der Salafismus böse ist, darin sind sich alle einig. Politik und Mainstreammedien begreifen nur im Gegensatz zu den von ISIS-Gräueln dauerberieselten und fertig gemachten, gehirngewaschenen Demonstranten, dass Salafisten in unserem Land vollkommen machtlos sind. Letzlich geht es zunächst vor allem darum, gemeinsam zu bekräftigen, dass Deutsche, die meinen, unser Land gehöre uns, kein Recht zu demonstrieren haben und vielleicht noch nicht einmal wirklich das Recht, zu atmen. Die einen sagen:
“Bei HoGeSa sind ganz viele solche Leute dabei. deshalb sind diese Demonstrationen inakzeptabel”
Die anderen sagen:
“Ist gar nicht wahr! Bei HoGeSa ist  niemand dabei, der so etwas Grauenhaftes wie “Deutschland den Deutschen”  ruft oder auch nur denkt. Deshalb (implizit: und NUR deshalb) dürfen die sehr wohl demonstrieren.”
Eine ganz einfach Grundregel ist: Wenn etwas Widerhall in den Medien findet, dann ist es immer eine solche “öffentliche Debatte”, bei der unausgesprochen aber dafür umso wirkungsvoller eine gemeinsame Grundannahme in die Köpfe der Arglosen unter den Debattanten und Zuhörern gehämmert werden soll. Etwas wirklich Gutes wird niemals in Talkshows thematisiert, sondern möglichst komplett ignoriert und schnellstmöglich beseitigt. Dieses wirklich Gute gibt es aber auch. Von HoGeSa halte ich gar nichts, aber die Unsterblichen sind und bleiben unvergessen.


Hat man DAS jemals im Fernsehen gesehen oder auch nur erwähnt?
Nein?