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Mittwoch, 16. April 2014

Weltbild und Ziele der frühen Rosenkreuzer

Anmerkung: Ich gebe diesen gelungenen und ausführlichen Text über die frühen Rosenkreuzer wieder, um zu veranschaulichen, wie die Naturwissenschaft, die Lehren des Kopernikus und Galileis und andere Sachgebiete von den ersten Rosenkreuzern unterstützt wurden und welche Rolle die Kabbala dabei einnahm. Ich hoffe der geistige Fluss, den die Kabbala dabei in die heutige Naturwissenschaft machte wird hierbei deutlich.

Im Vorwort zu seinem Buch, das sich besonders intensiv mit den ersten drei Schriften der Rosenkreuzer beschäftigt, gibt Schick als ihr Ziel die „Generalreformation der ganzen weiten Welt“ an (1942: 15). Allgemeine und General Reformation der gantzen weiten Welt ist allerdings nur der Titel eines Textes, der zusammen mit der Fama Fraternitatis erschienen ist. Es handelt sich dabei um einen ins Deutsche übersetzten Auszug aus einer Schrift namens Ragguali di Parnasso (Neuigkeiten aus Parnasso) des Italieners Traiano Boccalinis, der in seiner Allegorie die Absetzung der Herrschaft der Habsburger fordert (Yates 1975: 143f.). Der Begriff einer „general Reformation“ erscheint aber auch in der Fama selbst (zit. n. Yates 1975: 248) als Bemühung des Christian Rosencreutz, sich mit Theologie, Mathematik und Physik dem Dogma der Kirche entgegenzustellen, also auch mit Argumenten der Naturwissenschaft. Von einer weltweiten Reformation ist nicht die Rede.

In dieser Zeit war die Naturwissenschaft erst dabei sich aus dem herauszulösen, was wir heute als Mystizismus ansehen. Heute kann man Theorien zu Größe, Aussehen und Alter unseres Kosmos auf Beobachtungen mit Geräten wie beispielsweise dem Hubble Teleskop stützen [Hier irrt sich der Verfasser] Teleskope gab es zwar auch damals schon und Galilei gelang es auch mit ihrer Hilfe das Kopernikanische Weltbild zu beweisen [Auf den Beweis warten wir heute noch], doch stand dem wissenschaftlichen Fortschritt das kirchliche Dogma Roms entgegen. Im Jahr 1616, als die Rosenkreuzermanifeste gerade erschienen waren, erklärte der Vatikan die Lehren des Kopernikus für falsch (Hawking 1988: 221f.). Dies macht auch deutlich, wie schwer es zu diesen Zeiten war sich Forschungen zu widmen und diese öffentlich zu vertreten. Theorien zur Entstehung des Universums, wie sie bei Paracelsus oder den Kabbalisten zu finden sind, werden mit Misstrauen betrachtet oder gar als blasphemisch angesehen. Sie widersprachen dem Grundsatz, dass Gott eine unbegreifliche Macht war und er, und damit auch die Schöpfung, für den Menschen nicht zu verstehen waren (ebd.: 222).

Kernpunkt des pansophischen Gedankens war dagegen, was in der Fama gleich zu Beginn angedeutet wird, wenn die Erkenntnisse in Wissenschaften und Theologie der jüngsten Zeit gelobt werden. Natur war demnach das Ergebnis der Schöpferkraft Gottes und damit ein Teil Gottes selbst. Das bedeutete, dass die wissenschaftliche Untersuchung des Kosmos nicht dem Glauben widersprach, sondern dass vielmehr die Suche nach der Erkenntnis der Natur Teil der Suche nach der Erkenntnis Gottes sei. Dem zufolge war die Erforschung der Natur und ihrer Gesetze ein Dienst an Gott (Möller 1983: 212 und Peuckert 2003: 574). Dieser Gedanke findet sich besonders bei Johann Amos Comenius (1592-1670) wieder, dessen pansophisches Werk von Andreae beeinflusst war (Yates 1975: 168). Comenius sah demnach eine Kenntnis der Schöpfung, also auch der Naturwissenschaften, als Pflicht des Gläubigen an. Auf dieser Basis begründete er seine Didaktik (Didactica Magna, 1627-32), worin er ein gestuftes Schulsystem und den heutigen Frontalunterricht entwarf (Gudjons 1999: 83), um Bildung, das Wissen um Gottes Schöpfung, allgemein zugänglich zu machen.

Die Rosenkreuzermanifeste weisen darauf hin, dass die Mitglieder des Ordens ausschließlich Protestanten seien. Sie erhofften sich von der Reformation eine Änderung in dem Verhältnis von Religion und Wissenschaften. Während aber Comenius vor allem den Schluss aus der pansophischen Lehre zog, dass Bildung eine Pflicht des Frommen ist, hatten die Rosenkreuzermanifeste ein anderes, nämlich ein gesellschaftliches oder sogar politisches Ziel. Schick (1942: 44) benennt dieses Ziel als eine Gelehrtenrepublik [Heute: Weltrepublik der Freimaurer]. Die Fama spricht hierbei von einer „Societät“ (zit. n. Yates 1975: 250), die zum Vorbild arabische Gelehrtenbünde haben solle, wie sie der mythische Gründer Christian Rosencreutz auf seinen Reisen erlebt hat. Die Gelehrten sollten sich in diesen Bünden über ihre Erkenntnisse austauschen und sie im Diskurs weiterentwickeln, anstatt ihr Wissen eifersüchtig zu hüten. Dies sei besonders wichtig, da sich das gesamte Weltbild zu jener Zeit im Umbruch befand, wie die Fama gleich zu Beginn feststellt. Die Reformation hat neue Erkenntnisse in Glaubensfragen geliefert, genauso entwickelten sich die Wissenschaften immer schneller. Die zu begründende Gesellschaft sollte diese Entwicklung begleiten und fördern. Hinzu kam, dass die Lehren, die dieses neue Weltbild mit sich bringen würde, genutzt werden sollten, um bei der Erziehung von Fürsten zu helfen und ihnen beratend zu Seite zu stehen (Schick 1942: 44).

Als einen der Wegbereiter hierzu nennt die Fama ausdrücklich noch einmal Paracelsus. Tatsächlich findet sich bei ihm eine genauere Darstellung des in Makro- und Mikrokosmos eingeteilten Weltbildes. Demnach spiegelt sich der Makrokosmos, die Schöpfung der Welt und der Planeten im Mikrokosmos, dem Menschen wieder. So wird als Beispiel genannt, dass, wenn der Mensch sich schlafen legt, dies auch in der schlafenden Welt gespiegelt wird (Werner 1994: 18f.).

Dies macht noch einmal deutlich, was zu jener Zeit unter Wissenschaft verstanden wurde. Medizin war beispielsweise noch sehr eng mit Alchemie verbunden. Paracelsus selbst sah sie neben der Anatomie und der Astronomie als eine der die Medizin konstituierenden Wissenschaften an (Werner 1994: 273). Die Neuheiten der damaligen Wissenschaft kamen beispielsweise dadurch, dass der Theistische Gedanke erlaubte, auch die Kabbalisten, die Weltbilder Platons oder die Mystik der Ägypter zu diskutieren und nicht von vorn herein als Ketzerei abzutun. Während heute der Kosmos mit Hilfe riesiger Teleskope und Antennen oder gigantischen Teilchenbeschleunigern erforscht wird, fand diese Forschung zu jener Zeit in Schreibstuben und kleinen Laboratorien statt. Dies geschah wegen des Verdachts der Blasphemie oder gar Hexerei oftmals heimlich. Die Universitäten standen zumeist unter kirchlicher Kontrolle oder zumindest Beobachtung und waren von den neu aufkommenden Lehren der entstehenden Naturwissenschaften eher ausgeschlossen (Schick 1945: 21). Es war bereits zuvor im Rahmen der Renaissance zur Gründung verschiedener Akademien gekommen, in denen Ideen des Theismus beispielsweise diskutiert wurden, der Austausch zwischen diesen Institutionen fiel allerdings wegen des Drucks, der von der Kirche ausging, schwer.

Der Ansatz einer Gelehrtengesellschaft, die offen ihre Ergebnisse austauschen und zusammen arbeiten konnte, entsprach dementsprechend durchaus dem Bedürfnis der Zeit. Mit der Hoffnung, den sie in die Reformation legen, greifen sie vor allem die katholische Kirche an und nennen den Papst sogar den Antichrist (zit n. Yates 1975: 259). So offen, wie sie sich aber geben, sind sie natürlich nicht. Nur für die Chymische Hochzeit, die wegen ihrer Narrativität abseits der beiden anderen Texte steht, gilt die Autorenschaft als gesichert. Nicht einmal die ehemaligen Mitbrüder des mythischen Christian Rosencreutz werden namentlich genannt. Was hier einzig öffentlich gemacht wird ist vielmehr die Idee eines Gelehrtenbundes, der seine Erkenntnisse offen diskutieren und den Menschen zu Gute kommen lassen kann.

Die Bruderschaft der Rosenkreuzer hat wahrscheinlich nie so existiert, wie er in Fama und Confessio beschrieben ist, es sei denn man bezeichnet den Freundeskreis Andreaes als diesen Orden. Die Autoren haben aber mit ihrem Aufruf zur offenen Diskussion ihrer Schriften, der am Ende der Fama erging, bereits einen Schritt in die Richtung gemacht, die sie sich wünschten, nämlich die einer offenen Debatte.

Wie bereits oben erwähnt wurde, nahmen die Bestrebungen der Autoren der Rosenkreuzerischen Manifeste allerdings eine andere Richtung, als sie von ihnen wohl beabsichtigt war. Vor allem die von ihnen postulierten Gedanken der Pansophie wurden missverstanden. Wiederholt hatten die Schriften Kritik an denjenigen Alchemisten geübt, die vor allem die Herstellung von Gold im Hinterkopf hatten, anstatt sie als Erforschung der Schöpfung zu nutzen. Genau dieses Publikum zog ihr pansophischer Ansatz aber an. Sie sahen in ihm die Legitimation jeglicher okkulter oder mystischer Forschung, meinten, dass die Manifeste sie als im Einklang mit dem Glauben darstellten. Vom Gedanken an eine Gelehrtengesellschaft kamen die späteren Gruppen schnell ab. Offen wurden sie noch mindestens bis zu ihrer Denunziation durch Casaubon diskutiert, doch begründeten sich zunehmend mehr Geheimgesellschaften in ihrem Namen, beanspruchten sie als Vorbilder oder direkte Vorfahren. Der Orden der Gold- und Rosenkreuzer beispielsweise berief sich unter anderem auf sie und die Manifeste, lobte aber die Kunst des Goldmachens als höchste menschliche Errungenschaft und stand zu allem Überfluss den katholischen Jesuiten nahe.

Die modernen Inkarnationen der Rosenkreuzer, seien es der Golden Dawn oder der AMORC konzentrieren sich mehr auf spirituelle Erkenntnis und sind bemüht den nicht Eingeweihten gegenüber das Geheimnis zu wahren, statt ihr Wissen offen zu teilen.

Herman Wirth - Aufgang der Menschheit

Das epochale Werk des bedeutenden Symbol- und Frühgeschichtsforschers in der Gesamtausgabe als PDF bei ARCHIVE.ORG zum einfachen Download. Der erste Teil umfaßt die Einführung, die Urgeschichte der Rassen, die Urheimat der Nordischen Rasse und die Auswanderung der Nordischen Rasse. Im zweiten Teil erfolgt die Betrachtung des heiligen Jahres sowie der Urgeschichte der Sprache und Schrift der atlantisch-nordischen Rasse bevor in einem Schlußwort die Erkenntnisse zusammengefaßt werden. Mit diesem Werk gelang dem Marburger Forscher und Mitbegründer der Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe die schlüssige Beantwortung wesentlicher Fragen zur frühesten Vergangenheit der atlantisch-germanischen Volksstämme. Wer in seinem Leben nur ein Buch zur Frühgeschichte lesen möchte, der sollte zu Wirths Aufgang der Menschheit greifen!


Wer kann ein vollbesetztes Flugzeug verschwinden lassen und warum?



Von Tony Gosling (RT), Übersetzung Widukind

Haltlose Aussagen, Widersprüche und falsche Beweise sind alles, was der militärische Industriekomplex des Westens über das Verschwinden des Malaysian Airlines Fluges 370, gut orchestriert, an die Öffentlichkeit gelassen hat.

Die ursprüngliche Annahme, dass das Flugzeug in Meer gestürzt sei, hat sich als unhaltbar erwiesen. Ein außerirdischer Zugriff als irreführendes Szenario greift nicht mehr. Das in den 1970er Jahren populäre Bermuda-Dreieck-Mysterium kann man heute als einen ausgewalzten Schlagzeilen-Betrug zum Schutz des CIA-Drogenhandels abhaken. Die Story vom Bermuda-Dreieck musste damals herhalten, um den von der CIA organisierten Handel zwischen südamerikanischen Kokain-Baronen und dem Absatzmarkt in Florida zu vertuschen.

Militärgeheimnisse sind nicht für die Öffentlichkeit gemacht

Die malaysische Regierung verfügt nicht über hochentwickelte Satelliten- und Radarsysteme. Es dauerte einige Tage, bis die Regierung in Kuala Lumpur zugab, dass die Route des verschwundenen Fluges MH370 in westliche Richtung über die Malay-Halbinsel zurückverfolgt werden konnte.

Vom Zeitpunkt des letzten Kontakts mit Flug MH370 waren die malaysischen Behörden vollkommen abhängig von der Unterstützung von Staaten, die über die modernsten militärischen Radarsysteme bzw. über die neueste Satelliten-Supertechnik verfügen.

Das ist das Dilemma. Sieht diese militärische Allianz, die über diese Technik verfügt, Malaysia aber als einen Verbündeten? Sind diese Länder wirklich bereit, die Fähigkeiten ihrer Systeme in Friedenszeiten anderen Ländern zu offenbaren? Und besitzen sie letztlich die Fähigkeit, die Bordsysteme von Flugzeugen zu hacken, auszuschalten und das Flugzeug ferngesteuert zu lenken, ohne dass der Pilot eingreifen kann? Wenn sie dazu fähig sind, werden sie dann auch dazu bereit sein, das vor aller Welt zuzugeben?

Es gibt zwei Haupttheorien dazu. Die einfachste Theorie wurde von dem Hacker Hugo Teso, der als Sicherheitsberater für n.runs in Deutschland arbeitet, selbst Verkehrspilot, vorgestellt (Aircraft Hacking: Practical Aero Series). Auf der "Box-Hacker-Konferenz" im April 2013 in Amsterdam demonstrierte Teso die Fähigkeit, die Geschwindigkeit, die Reiseflughöhe sowie die Richtung eines virtuellen Flugzeuges zu verändern, indem entsprechende Funksignale an die elektronische Flugkontrolle im Flugzeug gesendet werden. Teso entwickelte sogar ein Android-App, das die Verwundbarkeit der Elektronik von Flugsimulatoren für Verkehrsflugzeuge sowie für Geschäftsjets, PlaneSploit genannt, offenlegt.

Die USA verfügen über mehrere Flugbasen im Indischen Ozean und im Chinesischen Meer von wo aus sie die mit den modernsten Geräten der Kriegs-Elektronik operieren. Bei dieser Hochtechnologie handelt es sich um eine Weiterentwicklung vorhandener Kriegsschiffs- und Cyber-Kriegstechnik, die bislang von den AWACS-Flugzeugen und in Kampfjets genutzt wurde.

Die ehemalige wissenschaftliche Beraterin des britischen Innenministeriums, Dr. Sally Leivesley, wurde vom Londoner Sunday Express am 16. März 2014 mit den Worten zitiert: "Hacker können die Geschwindigkeit, und Reiseflughöhe von Flugzeugen ändern, indem sie Funksignale an die Bordcomputer der Flugzeuge senden. Das gehackte Flugzeug kann ferngesteuert gelandet oder zum Absturz gebracht werden." Dr. Sally erwähnte die Möglichkeit, dass es sich beim Verschwinden von Flug MH370 um die erste Flugzeug-Cyber-Entführung der Welt gehandelt haben könnte.

Malaysia ist ein technisch relativ unterentwickeltes Land und somit nicht in der Lage zu beurteilen, ob es sich beim Verschwinden von Flug MH370 um einen derartigen Vorfall handelte. Darüber hinaus hindert die kulturelle Einstellung zur Gesichtswahrung die malaysischen Behörden daran einzugestehen, dass sie die Lage nicht unter Kontrolle haben.

Es besteht die theoretische Möglichkeit, dass der Pilot von MH370 einen Funkspruch von militärischen Einrichtungen über eine geheime Frequenz, die von der Flugkontrolle der Bodenstationen nicht mitgehört werden konnte, erhielt. Der Pilot hätte nicht unterscheiden können, ob dieser Funkspruch von der Flugkontrolle oder von einer feindlichen militärischen Einrichtung stammt. Es könnte darin geheißen haben: "Der vietnamesische und der umliegende Luftraum ist für den Überflug wegen militärischer Vorkommnisse unsicher geworden. Bitte ändern Sie Ihre Funkfrequenz und befolgen Sie unsere Anweisungen zur Landung auf einer entlegenen Landebahn, wo Sie sicher sind. Bitte informieren nicht die Passagiere über die Flugänderung, denn das könnte zu Unruhen im Flugzeug führen." Es ist wahrscheinlich, dass der Pilot diesen Anweisungen folgte und die Passagiere niemals wahrgenommen haben, dass etwas nicht in Ordnung war. Wenn also so etwas stattgefunden hat, was war dann das Motiv?

Die Geopolitik von Malaysia und China

Durch die ständigen Invasionen und Interventionen, durch die irrsinnige Aufrüstung seit dem Ende des 2. Weltkriegs, haben sich die USA als "Schurkenstaat" der Moderne selbst ausgegrenzt, wie der US-Autor William Blum feststellte. Während die Wirtschaft der ehemaligen Supermacht USA auseinanderfällt, präsentiert sich Washington mit Kriegsverbrechen im Irak, in Afghanistan, in Libyen usw. der Weltöffentlichkeit als schamlose Macht. Die Drahtzieher in Washington glauben, dass sie mit ein wenig "Soft Power" und Nachrichten-Lügen wie üblich mit allem durchkommen würden.

Europa hat sich schon seit Jahrzehnten der US-Dominanz vollkommen unterworfen. Dies geschieht durch die zugelassene Macht der multinationalen Konzerne, durch die IWF-Kredite und durch die Nato. Wie es aussieht, entsteht nunmehr eine sogenannte Transatlantische Handels- und Investment-Partnerschaft (TTIP), die die EU und den Euro mit dem Dollar verschmelzen soll. Mit diesem Instrumentarium soll ein einziger Staat geschaffen, der Traum von der Weltregierung soll so wahrgemacht werden.

China und Malaysia sind starke, unabhängige Staaten, was Washington zu schaffen macht. Malaysia hat sich zum Beispiel geweigert, Kredite vom IWF aufzunehmen und China bleibt gegenüber der amerikanischen "Vision" standhaft, sich nicht auf das Konzept der zerfallenden Nationen, wie beispielsweise Groß Britannien, oder wie zuletzt die Ukraine, einzulassen.

Eine Woche nach dem Verschwinden von Flug MH370 weigerte sich China im Sicherheitsrat der Vereinigten Nationen, Russland wegen des Krim-Referendums zu verurteilen. Zur gleichen Zeit unterschreibt die Kiewer Putsch-Regierung bereits Verträge mit der Nato.

Der Tod von über 80 Demonstranten und Polizisten in Kiew muss offenbar als Teil jener Nato-Operationen gesehen werden, die in den 1970er und 1980er Jahren als "Gladio-Operationen” bekannt wurden. Die strenggeheimen Operationen, siehe Oktoberfest-Anschlag in München 1980, wurden bereits 1992 in einer Dokumentation der BBC-Serie TIMEWATCH entlarvt. Die Nato bewaffnete Terroristen, die unzählige unschuldige Menschen in ganz Europa ermordeten. Damals wurden die Taten sogenannten Neonazis und sowjetischen Geheimdiensten untergeschoben. Gladio wurde im Rahmen parlamentarischer Untersuchungen in Italien, Belgien und der Schweiz enttarnt. So wie am 22. Februar 2014 in Kiew, fanden ähnliche Tötungen von Protestierenden und Polizisten auch in Venezuela statt. Und neuerdings wieder verstärkt in Syrien.

In diesem Zusammenhang muss man wohl die Entführung des Fluges MH370 mit 239 Passagieren sehen, denn die Nato-Geheimdienste messen dem menschlichen Leben keinerlei Wert bei. Sie betrachten Menschen als Schachfiguren in einem wichtigen geopolitischen "Spiel".

Die Nato-Mitgliedsländer antworten auf wirtschaftliche Katastrophen genau so, wie sie es auch schon im Vorfeld der beiden Weltkriege getan haben: mit Aggression und Krieg. Wie ein abgehörtes Telefonat Ende März 2014 beweist, sollte der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan einen Krieg mit dem Nachbarland Syrien provozieren. Die Tatsache, dass wir uns im Atomzeitalter befinden, scheint an diesen Leuten vorbeigegangen zu sein. Sie leben noch heute in der Vorstellungswelt von 1962, nach der Kuba-Krise, als der Oberbefehlshaber der Strategischen US-Luftstreitkärfte, General Curtis LeMay, die Lage wie folgt beurteilte: "Die Sowjetunion hätte jederzeit ausgelöscht werden können ohne nennenswerte Verluste auf unserer Seite."

China und Malaysia sollen mit dem Spiel gegenseitiger Schuldzuweisungen im Zusammenhang mit dem Verlust von MH370 aufeinander gehetzt werden. Einflussreiche Kreise in Washington bezeichnen dies als Vergeltung dafür, dass diese Länder den Vorschlägen des UNSC im Zusammenhang mit Kreditaufnahmen vom IWF nicht gefolgt seien. Und wer sich dem IWF verweigert, der verweigert sich auch der Nato-Dominanz, dieser verbogenen, zunehmend angriffslustiger werdenden Kriegs-Allianz, so die Denke in Washington.

Psychologische Kriegsführung – Nachrichten-Kontrolle

Am 13. März 2014 wartete Rolls Royce mit der Überraschung auf, dass die zwei Trend-Triebwerke der Boeing 777 noch etwa fünf Stunden lang in Betrieb waren, nachdem die Maschine als "verloren" gemeldet worden war. Am 18. März 2014 berichtete die kleine maledivische Zeitung "Haveeru", dass ein halbes Dutzend Inselbewohner einen Jumbo-Jet zuerst gehört und dann niedrigfliegend über dem Insel-Atoll gesehen hätten. Wörtlich stand in der Zeitung zu lesen: "Die Augenzeugen sagen, dass es ein weißes Flugzeug mit roten Streifen auf dem Rumpf war – so wie Flugzeuge der Malaysian Airlines aussehen. Das Flugzeug flog nach Süden."

Beide Nachrichten wurden von Regierungs- und Militärexperten unter einer Lawine von Leugnungen und Negierungen begraben. Keiner dieser sogenannten Experten konnte aber wissen, ob es sich bei der Meldung über die Triebwerkstätigkeit und die Sichtung durch die Insulaner um Falschmeldungen oder um Wahrheit handelte. Diese massive und sofortige Reaktion ist ein klares Zeichen dafür, dass es sich um eine Nachrichten-Operation mit dem Ziel handelte, diese Tatsachen der Weltöffentlichkeit vorzuenthalten. Die Operation verlief erfolgreich.

Rolls Royce wurde sogar davon "überzeugt", die Meldung über die Triebwerks-Tätigkeit zurückzunehmen. Zu wasserdicht waren diese technischen Beweismittel. Das Militär argumentiert, dass weit weniger Menschen durch Lügen sterben, um ein Volk zu überwältigen, als durch Krieg.

Aber was passiert, wenn ein Journalist, der besser darin ist, die Wahrheit zu schreiben, als zu lügen, heimlich ermordet wird, so wie man es im Zusammenhang mit dem Rolling-Stone-Journalisten Michael Hastings vermutet? Hastings schrieb über die Rolle von General Stanley McChrystal in Afghanistan die Wahrheit, was zur Entlassung von McChrystal führte.

Hastings war gerade im Begriff, den neuen CIA-Direktor John Brennan zu entlarven, der die treibende Kraft für die psychologische Kriegsführung (US Army Information Operation, I-Ops) gegen kritische US-Journalisten und US-Politiker ist. Es wird selbst vom ehemaligen Sicherheitsberater des Weißen Hauses für Internetsicherheit, Richard Clarke, angenommen, dass die Elektronik von Hastings' Mercedes einem Cyber-Angriff ausgesetzt, also gehackt worden war. Das Gaspedal wurde ohne Zutun des Fahrers bis zum Anschlag durchgetreten und der Wagen direkt auf einen Baum gesteuert. Michael Hastings starb in seinem explodierten Mercedes.

Im Zusammenhang mit Flug MH370 besitzen wir zwei unumstößliche Beweise dafür, dass es sich bei den Nachrichten über das verschwundene Flugzeug um ein militärisches Nachrichten-Management handelt bzw. um einen Nachrichtenkrieg. Anders kann man die Kaskaden von bösartigen Nachrichten, die in Lichtgeschwindigkeit rund um den Globus verbreitet werden, nicht mehr bewerten. Es geht ganz einfach darum, die Wahrheit zu töten.

Ähnlichkeiten mit 9/11 und der Rolle Groß Britanniens sind unübersehbar

Die bizarre Zick-Zack-Route von MH370 deckt sich auffallend mit der Flugbahn der 9/11-Flugzeuge. Am 11. September 2001 wurde die Welt zum ersten Mal Zeuge, dass die Bordelektronik von Flugzeugen auf mysteriöse Weise ausgeschaltet wurde. Wie bei Flug MH370. Ob durch Fernsteuerung oder durch den Piloten, die Transponder, die die Geschwindigkeit, die Reisehöhe und die Reisegeschwindigkeit der Flugzeuge weiterleiten sollten, waren abgeschaltet worden. Die Boeing 777 ist sogar noch anfälliger für Cyber-Entführungen als der Boeing Typ 767 vom 11. September. Es handelt sich bei der 777 um die erste Produktion von Flugzeugen, wo der Pilot keine direkte Kontrolle mehr über das Flugzeug ausüben kann. Das Flugzeug wird vollständig vom elektronischen Flugmanagement gesteuert.

Die britische Rolle in diesem Spiel ist nicht die eines ehrlichen Vermittlers. Die mit dem Militär zusammenarbeitende Firma Inmarsat erstellte beeindruckendes Kartenmaterial und unterwies die Rettungskräfte dahingehend, wo zu suchen sei. Aber niemals gab die Firma Grunddaten preis, die zu diesen Erkenntnissen führten. Die britische Untersuchungsbehörde für Flugzeugunglücke (UK Air Accident Investigation Branch) erteilte ebenfalls Expertenrat, ohne mitzuteilen, wie sie zu diesen Schlußfolgerungen gekommen ist.

Dennoch ist Rolls Royce der Star in diesem Spiel, denn die Firma deckte eine ganz offene Lüge im Zusammenhang mit dem "verlorenen" Flugzeug auf. Die Rolls Royce Veröffentlichung, dass MH370 noch weitere fünf Stunden in der Luft war, deckt sich nämlich nicht mit der Behauptung, das Flugzeug hätte einen technischen Defekt gehabt. Flugzeuge in technischen Schwierigkeiten fliegen nicht fünf Stunden lang weiter, sondern fallen dann ganz einfach ins Meer.

In einem Land, wie vergangene Woche bekannt wurde, wo es Freunden und Familienangehörigen verwehrt wird, ihren Lieben noch nicht einmal die Bibel ins Gefängnis zu schicken (Zeitungen und Bücher sind ohnehin verboten für Gefangene in den USA) kann uns keine Barbarei der Führer aus Übersee gegenüber den Menschheit mehr überraschen.

Tony Gosling begann sein Berufsleben in der Luftfahrt und bei der BBC. Er ist ein britischer Land-Rechte-Aktivist, Historiker und investigativer Journalist. Der Beitrag erschien bei RT. Es hat den Anschein, dass sich der Autor auf Geheimdienstmaterial zweier großer Mächte stützen kann.





Italien: Freimaurer suchen neuen Großmeister

(Rom) Italien hat am 25. Februar ein neues Parlament gewählt, das die Unregierbarkeit des Landes allerdings nur bestätigt. Die katholische Kirche hat am 13. März einen neuen Papst erwählt, der mit unglaublich selbstbewußtem Alleingang handelt und viele Fragen aufwirft. Im politischen Chaos Italiens ist im Mai ein neuer Staatspräsident zu wählen. Mitten in dieses Szenario fällt auch noch der Beginn des Wahlkampfes für die Wahl des neuen Großmeisters des Großorients von Italien.

In der „Institution“ Freimaurerei, wie sich die beschürzten Brüder selbst sehen, laufen die Fäden der Macht zusammen: hohe Beamtenschaft, Finanz, Politik, Justiz, Militär und Universität. Vom 5.-7. April verwandelt sich das Kongreßzentrum der Adriastadt Rimini in einen Freimaurertempel. Am Freitag wurde dort die Großloge des Großorients von Italien, der wichtigsten freimaurerischen Obödienz auf der Apenninenhalbinsel eröffnet. Sie umfaßt 757 Logen mit etwa 22.000 „freien Maurern“, von denen 2000 sich in Rimini eingefunden haben.

„Institution“ Freimaurerei: Schnittpunkt der Macht

Großmeister Gustavo Raffi, Jahrgang 1944, ein Rechtsanwalt aus Ravenna, der ganz im Geist des freimaurerisch durchtränkten Risorgimento steht und eine politische Vergangenheit in der Republikanischen Partei Italiens aufzuweisen hat, beendet 2014 seine dritte Amtszeit. Seit 1999 ist er Großmeister des Grande Oriente d’Italia. 1968 fand seine Initiation statt, seit 1970 ist er Meister. Die informellen „Vorwahlen“ für seine Nachfolge sind bereits im Gange und sorgen für einige Aufregung, schließlich waren Italiens Freimaurer schon immer recht streitsüchtig, auch intern.

Die „Thronprätendenten“ drängeln sich um den obersten Meisterstuhl und bei den gegenseitigen polemischen Angriffen bleibt das sonst behauptete hohe moralische Niveau schon Mal auf der Strecke. Der Historiker Paolo Prodi, leiblicher Bruder des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten und Präsidenten der EU-Kommission Romano Prodi kommt schon mal ins Schwärmen, wenn er über die Freimaurerei spricht, die er als „eine der wichtigsten Institutionen“ bezeichnete, die „in der Geschichte des Westens Ethik hervorbrachte“.

Großorient von Italien sucht 2014 neuen Großmeister – Stuhlprätendenten drängeln sich

Die große Frage seit ihrem Entstehen vor mehr als 250 Jahren lautet: „Nur Ethik und keine Politik?“ Großmeister Raffi wird nicht müde zu wiederholen, daß die Politik in den Logentempeln nichts zu suchen habe. Nett gesagt, aber schwer zu glauben. Der Staat Italien hat nämlich seine Entstehung der Freimaurerei zu verdanken. Sie war die treibende Kraft hinter der italienischen Einigungsbewegung des 19. Jahrhunderts. In ihren Logen versammelten sich Italiens „Patrioten“. Alle führenden Köpfe des Risorgimento waren beschürzte Brüder, Giuseppe Garibaldi, die bis heute markanteste Gestalt jener Zeit war sogar Großmeister des Großorients.

Raffi selbst bestätigte jedoch die politischen Vorlieben der Logen, als er während der letzten kurzen Regierungszeit von Romano Prodi als italienischer Ministerpräsident (2006-2008) offenbarte: „Nicht ich, sondern unsere Geschichte ist es, die sagt, daß unser Herz links schlägt“.

Aber die Maurer sind geschmeidig und wissen sich an den Schalthebeln der Macht zu halten, egal ob die linke oder die rechte Mitte regiert, zumal sich sowohl das politische Personal als auch die geduldeten politischen Ideen immer mehr angleichen, was einer kontinuierlichen tendenziellen Linksverschiebung gleichkommt und damit dem „linksschlagenden Herzen“ der Brüder entgegenkommt. Daß dem so ist, daran sind sie ja keineswegs unschuldig, denn „für uns“, wie Gustavo Raffi betonte, „ist Pädagogik sehr wichtig“, will sagen: die „Erziehung“ oder besser Umerziehung des Volkes.

Für Freimaurerei ist „Pädagogik sehr wichtig“: Das Ziel heißt (Um)Erziehung des Volkes

Entsprechend wußte sich die Freimaurerei ab 2008 trotz des Wahlsiegs von Silvio Berlusconi mit Vertretern wie dem Politiker und Bankier Denis Verdini (früher Republikanische Partei, seit 2008 Koordinator von Berlusconis Popolo della Libertà, 2001-2013 Parlamentsabgeordneter, im Verdacht eine Geheimloge Propaganda 3 aufgebaut zu haben), dem Gerichtsmediziner und Ordinarius an der Universität „La Sapienza“ in Rom Natale Mario Di Luca und dem Politiker Fabrizio Cicchitto (früher Sozialistische Partei, mit Unterbrechungen seit 1979 Parlamentsabgeordneter, 2008-2013 Fraktionssprecher des Popolo della Libertà, 1980 Mitglied der Geheimloge Propaganda 2) wieder gut zu platzieren.

Wie gekonnt die Freimaurerei auf politische Veränderungen reagiert oder diese erst herbeiführt, die Dinge lassen sich wegen ihrer Geheimhaltung nicht immer leicht auseinanderhalten, zeigt das jüngste Phänomen am italienischen Polithimmel: der neuen Bewegung Movimento 5 Stelle des Politkomikers Beppe Grillo. Die Partei wurde bei den Parlamentswahlen im Februar zur stimmenstärksten Partei. Die Frage wofür sie genau steht, ist jenseits ihrer Fundamentalkritik am „System“ nicht leicht beantwortbar. Der politische Kopf hinter dem Meisterredner Grillo ist ein kaum in Erscheinung tretender Gianroberto Casaleggio, der jedoch freundschaftlich mit dem ehemaligen Großmeister des Großorients Giuliano Di Bernardo verbunden ist.

Die Freimaurerfreundschaften in Beppe Grillos neuer Partei

Di Bernardo sagte jüngst dem Wochenmagazin Panorama zu Casaleggio befragt: „Seine und meine Sichtweise sind sehr ähnlich.“ Der „Internetstratege“ (Beppe Grillo) und Unternehmer Casaleggio verfaßte ein Science-Fiction-„Zukunftsmanifest“ der Menschheit, laut dem es zu einen schrecklichen Weltkrieg kommt, in dem der Vatikan zerstört, die Weltbevölkerung auf eine Milliarde Menschen reduziert, dann aber die Internetdemokratie verwirklicht wird. Casaleggio vertritt die Position der Überbevölkerungstheoretiker von Malthus über Paul Ehrlich bis John Holdren. Der Physiker Holdren war Berater von US-Präsident Clinton und ist es jetzt wieder unter Obama. Mit Ehrlich, dem Erfinder der Theorie der „demographischen Bombe“ verfaßte Holdren eine Schrift, in der sich beide für eine Bevölkerungsreduzierung aussprachen, die durch Abtreibung und Sterilisation erreicht werden sollte, unter anderem durch Verseuchung des Trinkwassers mit sterilisierenden Stoffen. Wie Casaleggio sagt auch Holdren in seinen Schriften Katastrophen voraus, um durch Panikmache verschreckte Unterstützer zu finden. Daß die fünf Sterne im Namen und im Logo der neuen Politbewegung fünfzackige Sterne sind, mögen viele als Zufallsprodukt abtun. Es kann, muß aber kein Zufall sein, daß die Sternendarstellung jener der Logenbrüder entspricht.

Daß die Freimaurerei im Kampf um die politische Macht immer ganz vorne mitmischt, kann nur Nicht-Wissende erstaunen, nicht aber Wissende wie Valerio Zanone, 1976-1985 Vorsitzender der Liberalen Partei Italiens, 1984-1989 italienischer Umweltminister, dann Industrieminister und schließlich Verteidigungsminister in sozialistisch und christdemokratisch geführten Regierungen, 1979-1994 Parlamentsabgeordneter der Liberalen Partei Italiens, 2006-2008 Senator für die Linksdemokraten (des Freimaurers Herz schlägt eben links). Zanone gehört seit vielen Jahren zu den Dauerreferenten der in Rimini abgehaltenen Großlogen. Der Philosoph gilt als einer der besten Kenner von Agostino De Pretis und dessen Zeit. Der italienische Politiker De Pretis gehörte von 1876 bis 1887 der italienischen Regierung an, davon dreimal als Ministerpräsident. Nach seiner Logeninitiation 1864, wurde er 1866 Meister und erreichte 1877 den 33. Grad des Schottischen Ritus. Gemeinsam mit Giuseppe Garibaldi zählte er zum Kreis der Hochgradfreimaurer.

Ideologisches Selbstbekenntnis: Des Freimaurers Herz schlägt links

Dem scheidenden Großmeister Raffi wirft die interne Opposition heute vor, Mitschuld am „harmonischen Knäuel“ rund um eine der größten italienischen Banken, der Monte dei Paschi di Siena (MPS), zu tragen, die mit riskanten Skandalgeschäften in die Schlagzeilen geriet. Der Monte ist nicht nur eine der größten italienischen Banken, sondern auch die älteste noch heute operierende Bank weltweit. Die ins Strudeln geratene Bank wurde mit Milliardenzuschüssen an Steuergeldern gestützt als Mario Draghi, der heutige EZB-Chef Italiens oberster Bankenaufseher war. In der Toskana, einer traditionell roten Region, kooptierten die mehrheitlich traditionell den Linksdemokraten nahestehenden Freimaurer ihre den Rechtsdemokraten nahestehenden Brüder in wichtige Positionen, wie es auch umgekehrt der Fall ist. Im Verwaltungs- und Aufsichtsrat der Bank saßen die Brüder einträchtig zusammen, wie in ihren Logen, obwohl sie für die Öffentlichkeit unterschiedlichen, ja gegnerischen politischen Lagern angehören, Giuseppe Mussari neben Denis Verdini, um zwei konkrete Beispiele für den Monte zu nennen.

Großmeister Raffi, der selbst Rechtsberater des MPS war, leugnet mit Nachdruck jeglichen freimaurerischen Einfluß auf die Bank: Die Freimaurerei „hält nicht ihre Hand über dem Monte, sie kontrolliert nichts und ist auch gar nicht daran interessiert etwas zu kontrollieren“.

Wenn die Brüder „nichts“ kontrollieren, aber Banken kontrollieren

Aus der Toskana mit dem MPS kommt dann auch einer der potentiellen Nachfolger Raffis als nächster Großmeister. Stefano Bisi, der Vorsitzende des Kollegiums der verehrungswürdigen Meister des Großorients der Toskana, bestätigte bereits öffentlich seine Bereitschaft für das Amt.

Aber die Liste der Prätendenten ist lang. Zu ihnen gehört Morris Ghezzi, Großredner des Großorients von Italien, Professor der Rechtssoziologie an der Staatlichen Universität von Mailand, Vorstandsmitglied der Humanistischen Gesellschaft und der Gesellschaft für die Feuerbestattung. Bis hierher eine einigermaßen typische Freimaurergeschichte, während seine politische Geschichte auf den ersten Blick kurioser verlief.

1994 war Ghezzi mitten im Schmiergeldskandal Tangentopoli, der Italiens Parteienlandschaft kollabieren ließ, für nur vier Tage Kurzzeitvorsitzender der Sozialistischen Partei in der mächtigen Provinz Mailand, bevor er wieder zurücktrat. Ghezzi hatte bereits hinter den Kulissen einen Wechsel zu Silvio Berlusconi vorbereitet, der damals gerade neu in den politischen Ring stieg, um nach dem Zusammenbruch der traditionellen Regierungsparteien eine kommunistische Machtübernahme zu verhindern.

Viele Bewerber, doch die Schwergewichte müssen erst noch aus der Deckung treten

Neben Ghezzi findet sich mit Massimo Bianchi noch ein weiterer ehemaliger Sozialist unter den Bewerbern um den Großmeisterstuhl. Auch Bianchi, derzeit stellvertretender Großmeister, stammt aus der Toskana und war stellvertretender Bürgermeister von Livorno. Obwohl er sich sehr um die Geschichte der Freimaurerei bemüht und erst vor kurzem gemeinsam mit den Linksdemokraten der Toskana eine Studientagung über den Freimaurer Adriano Lemmi organisierte, den Bankier, der das Risorgimento finanzierte, gilt er nicht als Favorit.

Auch die Logen von Neapel stellen mit Giovanni Esposito, einem Wirtschaftsberater und stellvertretenden Schatzmeister des Großorients mit besonderer Nähe zu Silvio Berlusconi einen Bewerber. Aus dem Süden kommt aber auch Antonio Seminario und zwar aus Kalabrien, das die zweitgrößte Zahl an Logenbrüden im gesamten Süden aufweisen kann. Seminario steht dem Kollegium der Meister des dortigen Großorients vor. Er organisierte soeben ein Seminar, um den Stuhlmeistern, den Logenrednern und den Zeremonienmeistern einzuschärfen, wie man sich bei den Logenarbeiten zu verhalten habe.

Auf der Linken tritt mit Gioele Magaldi ein überzeugter Sozialist, dessen Vater KP-Mitglied war, ein überzeugter Anhänger von Keynes und Roosevelt, ein „Nicht-Jude mit jüdischem Namen, weil schon meine Eltern pro-israelisch und judenfreundlich eingestellt waren“ an, um Großmeister Raffi zu beerben. Magaldi, der mit dem „Demokratischen Großorient von Italien“ eine eigene freimaurerische Richtung gegründet hat, baut sein Image auf Kritik an der derzeitigen Vermengung von Politik und Macht auf und präsentiert sich als Saubermann. Konkret richtet sich seine offen linksgestrickte Kritik aber nur gegen Silvio Berlusconi, den Lieblingsfeind nicht nur der italienischen Linken, den Magaldi in einer Reihe von „Offenen Briefen“ immer als „Bruder Silvio“ anspricht. Chancen auf den Großmeisterstuhl werden ihm allerdings keine eingeräumt.

„Kardinal Martini wollte als Freimaurer initiiert werden“

Magaldi widmete Carlo Maria Kardinal Martini nach dessen Tod einen „brüderlichen“ Nachruf, der vor allem eine Anklage gegen Papst Benedikt XVI. war. Darin behauptete er, Kardinal Martini, „beeinflußt von der großen geistlichen und moralisch progressiven Gestalt von Pater Pedro Arrupe“ habe „Neugierde für das freimaurerische Wissen gezeigt Carlo Maria Martini wollte als freier Maurer initiiert werden“.

Demnächst soll im Verlag Chiarelettere ein Buch von Magaldi erscheinen, in dem er – laut Ankündigung – die Namen zahlreicher Freimaurer bekanntgeben will. Man darf einigermaßen sicher sein, daß er nur Namen von Freimaurern enthüllen wird, die anderen internen Richtungen angehören. Ein Kapitel soll auch Kardinal Martini gewidmet sein.

Die wirklich starken Kandidaten um die Großmeisterwürde werden sich erst in diesen Tagen in Rimini zu erkennen geben.

Die Großloge in Rimini zeigt zudem, daß auch Freimaurer mit der Mode gehen. Besonders In ist in diesem Jahr die „Tragtasche für den zusammengefalteten Schurz“, die von Erasmo Notizie, dem Informationsdienst des Großorients beworben wird. Sie besteht aus einer großen Tasche mit Reißverschluß und drei kleinen Taschen, in denen man, so die Werbung, „ideal den Schurz, die Handschuhe und andere Accessoires“ unterbringen könne.

Talk-Runden mit beschürzten Universitäts-Brüdern

Neben den „Arbeiten“ der Großloge sieht die Freimaurergroßtagung in Rimini ein reichhaltiges Rahmenprogramm vor. Dazu gehören eine Reihe von Talk-Shows, die vom Journalisten für Populärwissenschaft und bekennenden Homoaktivisten Alessandro Cecchi-Paone moderiert werden. Zu Gast sind Meinungsträger aus den Bereichen Kultur und Wissenschaft. Die erste Talk-Runde befaßte sich am 5. April mit dem Thema „Staatsbürgerschaft und Verantwortung“ mit dem ehemaligen Präsidenten des italienischen Verfassungsgerichts Antonio Baldassare, mit Enrico Iachello von der Universität Catania, Aldo Masullo von der Universität Federico II von Neapel, Antonio Panaino von der Universität Bologna und gleichzeitig Chefredakteur der Freimaurer-Zeitung Hiram sowie dem bereits erwähnten Valerio Zanone.

Das Thema des 6. April lautete „Multireligiosität und Ethik der Staatsbürgerschaft“ mit einer weiteren Reihe beschürzter Universitätsprofessoren.

Während der dreitätigen Logenarbeit können gleich drei Ausstellungen besichtigt werden: „Der Freimaurertempel in Geschichte und Tradition“, Zeugnisse der italienischen Freimaurerei in der Welt“ und „Europa: die Menschen der Freiheit“.

Familiäre Logenbande: Silvia Roncheys „Hypatia“ und ihre antichristlichen Vorurteile

Vom Bibliotheksdienst des Großorients werden Kulturtreffen organisiert, so zum Beispiel „Italien und Kuba für eine Volksfreimaurerei“, an dem die höchsten Vertreter der kubanische Freimaurerei teilnehmen, die die Grüße der Brüder Castro überbringen. Ebenso werden zahlreiche Bucherscheinungen von Freimaurern und Sympathisanten präsentiert.

Es erstaunt nicht, daß sich darunter auch die Historikerin Silvia Ronchey, die jüngst mit dem geschichtsverzerrenden Buch „Die wahre Geschichte der Hypatia“ bekannt wurde, das sich vor allem durch ihre eigenen antikatholischen und antichristlichen Vorurteile auszeichnet. Roncheys Vater gehörte der bereits mehrfach erwähnten Republikanischen Partei Italiens an und war von 1992 bis 1994 italienischer Kulturminister.

Alberto Ronchey, damals einer der bekanntesten Journalisten beim Corriere della Sera, dem Flaggschiff der italienischen Tagespresse, nahm 1969 in Mont Tremblant in Kanada am Bilderberger Treffen teil. Er stand in der Brüder-Hierarchie weit oben. So weit, daß seine Tochter in brüderlicher Verbundenheit bei den Freimaurern nicht nur eine gerngesehene Referentin ist. Als im November 2012 ihr Buch über Hypatia von der örtlichen Loge im sizilianischen Catania vorgestellt wurde, reiste sogar Großmeister Raffi eigens an, um die Schlußworte zu sprechen.

Dienstag, 15. April 2014

Wie man einen eigenen Staat in der BRD gründet


Das NSU-Lügengebäude ist zusammengebrochen

Fallanalytiker der Ceska-Morde berichteten, “dass einige der Opfer im Vorfeld der Taten bedroht wurden oder dass es Streit gab.” Zeugen sahen, hörten eine persönliche “Ansprache der Opfer in den Fällen Özüdoğru, Taşköprü, Kılıç, Yaşar und Boulgarides.” Knüpfte das Trio Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe etwa vor dem Mord Kontakt mit dem Erschossenen? Das Münchner Zschäpe-Verfahren ergab dafür keine Hinweise. Die Bundesanwaltschaft bleibt trotzdem dabei, dass das Trio die Opfer nur deshalb ausgewählte, weil sie Ausländer waren, und schließt kategorisch aus, dass eine kriminelle Geheimorganisation bei der Auswahl beteiligt war.

Beim ersten Mordfall an dem Blumenhändler Enver Simsek beobachtete eine Zeugin …

“… unmittelbar vor der Tat, wo 500 Meter vom Tatort weg zwei Männer ganz massiv gestritten haben, und die Zeugin, die sich Wochen nach der Tat bei uns gemeldet hat, sagte: Zu 100 Prozent habe ich den Enver Simsek hier erkannt, der hier mit dem anderen Mann gestritten habe. – Der andere Mann wurde später bei rumänischen Lkws gesehen.” Bundestag, Herr Albert Vögeler

Von einem Streit kurz vor dem zweiten Mord an Abdurrahim Özüdoğru berichtete der “Spiegel”. So …

“… wollen Nachbarn einen Streit gehört haben. Zwei Männer mit osteuropäischem Akzent hätten eine Zahl gebrüllt. Und die Nachbarn dachten, da wolle jemand sein Auto verkaufen und man streite sich um den Preis.” (spiegel)

Auch beim dritten Mordfall Süleyman Tasköprü kam zu einer Drohung, zwei Tage davor. Übrigens wäre sie in einer Fremdsprache gefallen!

“Kummer dich darum, sieh zu, dass du das ranholst. Wir kommen wieder.” (Friedensblick)

Beim vierten Mord am Habil Kılıç berichtete der leitende Ermittler Albert Vögeler dem Bundestag U-Ausschuss, dass …

… “Kilic zwei Tage vor dem Mord sich einem väterlichen Freund in der Großmarkthalle, bei dem er früher gearbeitet hatte, anvertraut hat und eben geäußert hat: Papa, die türkischen Leute machen Ärger. – Aufgrund solcher Wahrnehmungen war zu erwarten, dass eine mögliche kriminelle Organisation dahinter stehen sollte. Konkrete Beweise haben wir nicht gefunden.”

Beim fünften Mord an Mehmet Turgut (25.02.2004) gab es Drohungen, jedoch nicht gegen das Opfer, sondern gegen seinen Chef. Es könnte sich also um eine Verwechslung gehandelt haben. (Friedensblick).

Dies setzt sich fort:

“In den Fällen von Ismail Y. (getötet im Juni 2005 in Nürnberg), Theodorus B. (getötet im Juni 2005 in München) (…) weiß die Kriminalpolizei von konkreten Bedrohungen vor den Exekutionen. (welt)

Beim siebten Erschossenen Theodorous Boulgarides wurde eine bedrohliche Beobachtung gemacht:

Die Männer sassen auf der Bank vor dem Laden und stritten. Mit wilden Gesten redete der Fremde auf Theodorous Boulgarides ein. Es war das letzte Mal, daß der 41jährige Mitinhaber eines Schlüsseldienstes im Münchner Westend am vergangenen Mittwoch lebend gesehen wurde.Eine halbe Stunde später, gegen 18.30 Uhr fuhr sein Geschäftspartner zum Laden, öffnete die verschlossene Tür und fand Theo – wie ihn alle nannten – hinter dem Tresen in einer Blutlache, das Gesicht zerfetzt von drei Kugeln. (welt)

Gegen eine zufällige Auswahl irgendeines Ausländers, wie von der Bundesanwaltschaft heute propagiert, spricht laut den damaligen Ceska-Ermittler, dass die Täter …

“… sich an einigen Tatorten ausgekannt (Ortskenntnis) und gleichzeitig haben sie mehr oder weniger konkretes Wissen zur Verfügbarkeit der jeweiligen Opfer gehabt.” (NSU-Abschlussbericht, Bundestag)

Aufbauend auf den Ermittlungsergebnissen war das hypothetische Ergebnis der Ceska-Fallanalyse aus dem Jahr 2007:

„Alle neun Opfer hatten Kontakt zu einer Gruppierung, die ihren Lebensunterhalt mit kriminellen Aktivitäten bestreitet und innerhalb derer zudem ein rigider Ehrenkodex bzw. ein rigides inneres Gesetz besteht.” (ebd)

Bereits im Jahr 2005 berichtete “die welt” von einer “ersten heißen Spur”, die jedoch von der Polizei nicht bestätigt wurde. Die ersten sechs Mordopfer sollen …

“… Geschäftsbeziehungen zu einer in Istanbul ansässigen Handelsfirma gehabt haben, erfuhr die “Welt am Sonntag” aus hochrangigen Beamtenkreisen. Das Unternehmen soll sich als legal tarnen, aber europaweit mit Drogenschmuggel, Menschenhandel und dem Verschieben gestohlener Autos tätig sein.” (welt)

Solche Ermittlungen wären “rassistisch geprägten, Verdachts- und Vorurteilsstrukturen” entsprungen (O-Ton Eva Högl, SPD-Obfrau NSU-Untersuchungsausschuss). Dieser Vorwurf stimmt nicht. Die Ermittlungsrichtung wurde auch von der türkischen Polizei bestätigt.

“Im Zuge der Ermittlungen gegen die Täter der rechtsextremistischen Mordserie in Deutschland haben Polizei und Justiz im Jahr 2006 aus der Türkei Hinweise auf Verflechtungen in die organisierte Kriminalität erhalten.” (zeit)

Im Oktober 2007 berichtete die Zeitung “ZAMAN”, dass das türkische Landeskriminalamt einen Zusammenhang zwischen den Ceska-Morden und dem Drogenmillieu in Europa ausmachte.

“Dem Bericht zufolge wurden die 8 Opfer der “Döner-Morde” zu Verteilern im Drogenmillieu gezählt. Die Opfer sollen zudem Schutzgelder an die PKK in Europa und dem Familienclan in Diyarbakir gezahlt haben.” (turkishpress)

Noch heute warnt der türkische Premierminister Recep Erdogan, die Taten “allein als das Werk von Rechtsextremisten zu betrachten” und empfielt Deutschland eine “Auseinandersetzung mit dem tiefen Staat”.

“Vielmehr sollte auch die Rolle staatlicher Stellen untersucht werden. Es habe sich herausgestellt, dass die Vorfälle in Deutschland nicht einfach nur rassistische Übergriffe waren, sagte er damals.(zeit)

Der tiefe Staat in Deutschland

Der damaligen Bundesminister Andreas von Bülow weist auf eine Verbindung zwischen dem “tiefen Staat” und organisierter Kriminalität hin. Geheimdienste und korrupte Drogenfahnder würden kräftig beim Drogen-Schmuggel mitverdienen; dafür würden sie den reibungslosen Transport in den Westen ermöglichen.

“Mit Sicherheit sind auch in Europa die Drogenwege so geschaltet, dass die Einnahmequellen der der CIA (…) nicht verschüttet werden. Befreundete Dienste stehen dabei hilfreich zu Seite.

So ließ das Bundeskriminalamt 1993 106 Kilogramm Kokain ins Land bringen, obwohl es hiefür keine Käufer gab. Die Beschlagnahme wurde als Erfolg des Amtes gewertet und dargestellt.

Das Bundeskriminalamt räumte 1995 ein, in Zusammenarbeit mit dem Zentralen Kriminalamt der Niederlande und der amerikanischen Drogenbehörde DEA 30 Tonnen Haschisch und Marihuana aus Pakistan über Deutschland in die Niederlande eingeführt zu haben. Zum Transport wurde eigens ein Schiff im Auftrag des BKA angeheuert. Die Operation sei zur Aufdeckung von Hintermännern erforderliche gewesen, meinte ein Sprecher des BKA.

Im Observatoire Géopolitique des Drogues rechnet man spaßeshalber bereits den Aufklärungsschmuggel des Bundeskriminalamtes in Hektar Anbaufläche für die Gewinnung von Hasch und Marihuana um, die in der Türkei, im Libanon und so weiter unter Vertrag genommen seien.

1995 verhandelte der Anbieter russischen Plutoniums mit dem bayerischen Landeskriminalamt über die kontrollierte Lieferung von zirka 500 Kilogramm Kokain. Im Laufe der Erörterung des Plutoniumdeals werden noch größere Mengen Kokain in kontrollierter Lieferung in Aussicht gestellt.

In den Niederlanden importierte allein der Polizeidistrikt Haarlem 400 000 Kilogramm Weichdrogen und 400 Kilogramm Kokain, die hätten beschlagnahmt werden sollen, dann jedoch nicht mehr auffindbar waren.

Die V-Leute der Polizei bereicherten sich in Millionenhöhe. Ein Teil des Geldes wurde für Funkgeräte, Pkws der Polizei verwandt.” (Andreas von Bülow, “Im Namen des Staates”, S. 153)

Gab es eine “Zusammenarbeit” zwischen NSU-Netzwerk und organisierter Kriminalität?

… oder warum wird keine Verbindung zwischen den beiden Bereichen gemacht?

Im 21. März 2003 übermittelte der italienische Geheimdienst “AISI” dem Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz eine Information. Es warnte vor einem Neonazi-Netzwerk, welches “kriminelle Aktivitäten” nachgehen könnte und fremdenfeindliche “exemplarische Aktionen” diskutierte.

“Dieses (Netzwerk) bilde eine ‚halb im Untergrund befindliche autonome Basis, losgelöst von offiziellen Verbindungen zu den einschlägig bekannten Bewegungen’ und sei in der Lage, mittels spontan gebildeter Zellen kriminellen Aktivitäten nachzugehen. (…) Aus dem AISI-Schreiben geht laut „Berliner Zeitung“ auch hervor, dass deutsche Neonazis insbesondere aus Bayern und Thüringen seit Jahren enge Beziehungen nach Italien pflegen. Der inhaftierte mutmaßliche NSU-Helfer Ralf Wohlleben etwa habe mehrfach an Treffen mit Gruppen wie „Skinhead Tirol Sektion Meran“ und „Veneto Fronte Skinheads“ in Italien teilgenommen und Geld übergeben „für die Unterstützung von Kameraden, die sich in Schwierigkeiten befinden“. (…)

2008 hätten zudem Südtiroler Skinhead-Gruppen dem AISI-Bericht zufolge bei einem Treffen mit deutschen Neonazis aus Bayern und Franken „über die Möglichkeit der Durchführung fremdenfeindlicher ‚exemplarischer Aktionen’ diskutiert und eine detaillierte Kartenauswertung vorgenommen, um Geschäfte (Kebaps und andere) ausfindig zu machen, die von außereuropäischen Staatsangehörigen geführt werden“. (ksta)

Bekannterweise hatte der damalige Verfassungsschützer Andreas Temme sowohl vier Informanten aus islamistischen Kreisen, wie auch einen aus dem rechtsextremen Bereich. Nach Temmes kurzzeitiger Festnahme wegen Mordverdachts an Halit Yozgat (neuntes und letztes Mordopfer), verhinderte der heutige hessische Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) deren Vernehmung, “um Ermittlungen in der islamistischen Szene nicht zu gefährden.” (FR).

Möglicherweise sind die bis heute geheim-gehaltenden Identitäten von Temmes islamistischen Informanten der Schlüssel zum Verständnis der Ceska-Morde. Ggf. könnte sich eine Verbindung zum ungeklärten Mord an der Polizistin Kiesewetter ergeben, die laut Focus als verdeckte Ermittlerin im Drogenmilieu aktiv gewesen wäre. Sie hatte auch Verbindungen zu Mitgliedern des Ku Klux Klans gehabt (Friedensblick). Wusste Kiesewetter zuviel?

Es erscheint jedoch kein politischer Wille dafür zu bestehen, tiefergehend die Version der Bundesanwaltschaft zu hinterfragen – quer über alle Parteigrenzen hinweg. Wollen Politiker Vertreter eines möglichen kriminellen “tiefen Staaten” sein – oder Volksvertreter?

Montag, 14. April 2014

Johannes Lang - Entschlüsselung der Atlantischen Ursprache (Vorgeschichte wird Geschichte)

Hier ist das komplette Buch von Johannes Lang (Vorgeschichte wird Geschichte), das seinerzeit im Selbstverlag erschien und heute so gut wie nicht mehr zu bekommen ist als PDF bei SCRIBD. Der geneigte Leser wird feststellen, dass Langs Theorie auf festen wissenschaftlichen Grundlagen beruht. Nach der Lektüre wird man mir sicher zustimmen können, dass es Johannes Lang gelungen ist die atlantische Ursprache zu entschlüsseln und ihre Entstehung einwandfrei nachzuweisen. Ich bitte zu bedenken, dass das Buch in einer Zeit geschrieben wurde, als der allgemeine Erkenntnishorizont gänzlich anders war als in der heutigen demokratischen Zeit. Das Buch wurde von der alliierten Bücherverbrennung ausgenommen und ist bis heute auf dem Büchermarkt zu haben, wenn man noch ein Exemplar findet. Ich habe also keine Stellen "verbessert" oder weggelassen. Sollte jemand also politisch-unkorrektes lesen und sich angegriffen fühlen, dann übernehme ich dafür keine Verantwortung. 


DOWNLOAD bei SCRIBD