Der alternative Blog eines erwachten Mitbürgers

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Mittwoch, 11. März 2015

Weltensäule oder orientalischer Dattelbaum?

Abb. 1 =  Phantastisch-blödsinnige neuheidnische
Dattelbaum-Irminsul-Verballhornung

 Abb. 2 = originale Irminsul der vom
Kloster Fulda geraubten „das All tragenden“
 sog. „Jesus“-Krypta-Säule der Michaelskapelle.
Die Borniertheit der traditionellen Heidenkreise in Deutschland ist erstaunlich, ja höchst verwunderlich. Seit den diesbezüglichen Unsinnspredigten des christlichen Theologen Wilhelm Teudt (1860-1942), der sich im Laufe seines Lebens zu einem deutsch-nationalen Patrioten entwickelt hatte, griff eine Geistesverwirrung um sich, die man nur als eine Psychose bezeichnen kann. Das gebogene Palmettengebilde des romanischen Kreuzabnahme-Relief vom Externstein fehl-deutete W. Teudt als die gebogene Irmin-Säule, welche das altsächsische Zentral-Symbol ihres heidnischen Glaubens war.

Dass dieses Gebilde im Externstein-Reliefs - auf welchem der Nikodemus während seiner Hilfestellung bei der Kreuzabnahme des christlichen Kunstgottes steht - in jedem einzelnen seiner Details den altorientalischen Lebensbaum-Darstellungen voll entspricht, ficht die Narrenschar der Jünger der fehlgeleiteten Irminsul-Narretei bzw. Irminsul-Psychose nicht an. Jeder Fachmann für orientalische Kunstgeschichte ist unzweifelhaft im Bilde und hat nie etwas anderes dargelegt, als die Feststellung, dass es sich bei dem Externstein-Bäumchen um eine sogenannte „Palmette“ handelt, wie sie in der orientalischen, byzantinischen, römischen und christlichen Kunst hundertfach vorkommt. Was sollte bildkompositorisch auch unpassend sein, wenn bei einer in Jerusalem spielenden Handlung ein Palmbäumen eingebaut wurde ?! Unverkennbar sind die beiden Palmblattranken, Palmblattfächer mit der deutlichen Darstellung der spezifischen Palmblatt-Anatomie. Am eindringlichsten rufen dem Beschauer des Externstein-Baumes die beiden nach unten gerichteten Röllchen das traditionelle Bild des orientalischen Lebensbaumes - der aus dem Naturbild des leben-spendenden Dattelbaumes hervorgegangen ist - in Erinnerung. Die Röllchen stellen bei den orientalischen Bildern den herabhängenden Dattelfruchtstand dar. Allerdings fällt es natürlich nur dann auf, wenn der Mensch eine Vorstellung von den orientalischen Darstellungen besitzt ! Und hier fehlt es leider, fehlte es schon bei Wilhelm Teudt, der leichtsinnig und verbohrt - koste es was es wolle - seine unausgegorenen Postulate seinen unwissenden Zuhörern aufschwatzte.

Da heidnisch denkende Menschen in Deutschland nicht eben dümmer sein können als der übrige Bevölkerungsanteil, erhebt sich vordergründig die Fragestellung, wie es zu einer partiellen Blindheit der Betreffenden kommen konnte und kann ? Der Teudt’sch Irminsul-Blödsinn hat mittlerweile eine Qualität erreicht, welche nur als Glaubensdogmatismus zu verstehen ist. Gläubige Menschen schalten das kritische Überprüfen des zu glaubenden Gegenstandes aus, weil sie glauben, ein Sakrileg zu begehen sobald sie das Glaubens-Tabu in Frage stellen. Der größte Unsinn kann auf diese Weise zementiert werden, man sieht es am Beispiel der diversen Dogmen und gewohnten Einrichtungen der Christenkirchen, aber nicht nur bei diesen. Je einfacher ein Menschengeist beschaffen ist, um so eher wird er geneigt sein, ungeprüft Parolen nachzubeten und zu -schreien die ihm altvertraut erscheinen. Das alltägliche und dümmste Argument von Flachköpfen ist nur allzu bekannt: „Das haben wir doch schon immer so gemacht !“ und„Das war doch noch nie anders !“

Es trägt in Deutschland aber ein weiterer Umstand dazu bei, subalterne Geister in die Irre zu führen. Für nicht wenige der heutigen alternativen dem Neuheidentum zuneigenden Köpfe sind die Schriften aus den 20er und 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts schon deshalb beachtens- und lesenwert, weil sie aus einer Zeit stammen in der Deutschland politisch unzensiert war, also noch eine Selbstbestimmung besaß, die nach Ende des Weltkrieg II., mit den Besatzungs-Kontrollratsrichtlinien, nicht mehr gegeben sein konnte. Das Dritte Reich bot seinen Bürgern fast uneingeschränkte Freiheit was die Vorgeschichtsforschung und die Beschäftigung mit völkischer Thematik anbelangt. Das änderte sich schlagartig nach Kriegsende und bis heute werden diese Dinge mit Argwohn beäugt, zumindest verlästert und verketzert. Was liegt also näher, als die Schriften und „Erkenntnisse“ aus den 30er Jahren als Quellen ersten Ranges aufzufassen ?! Da die NS-Einrichtung des Instituts „Ahnenerbe“ mit dem Logo des Externstein-Bäumchens firmierte, liegt darauf eine Art anhänglicher Treue zum vermeintlich alt-deutsch Echten und Wahren. Dass es seitens der echten Wissensträger damals schon die größten Bedenken und Vorbehalte gegenüber den Ergüssen des Wilhelm Teudt gab, ist den ihrer eigenen Auffassung nach „treuen“ Irminsul-Freunden nicht bekannt. Allein deshalb, weil in der NS-Zeit dieses Zeichen als Irminsul größeren Bevölkerungskreisen bekannt gemacht wurde, halten etliche Leute daran fest und meinen - als „gute Deutsche“ - jede neuere, bessere, fundierte Betrachtung ablehnen, ja bekämpfen zu müssen. Damit tragen sie unschuldig und natürlich unbewusst ihr Teil bei zur Verfestigung der deutsch-heidnischen Irminsul-Verblödung.

Ich fasse es einfach nicht, wie kann ein Mensch so stumpf, so blöde oder blind sein, um sich keine Gedanken zu machen, um nicht zu stutzen, innezuhalten, herkömmliche Darlegungen und Abbildungen kritisch zu überprüfen, zu vergleichen und sich selbst zu fragen: Was hätten an einer himmel-tragenden Säule - eben der Irminsäule - die an den Enden aufgerollten Fächerflügel zu suchen ?! Er müsste ja nicht einmal sofort begreifen, dass es sich um Palmbaumblätterranken handelt. Er müsste sich schon als Durchschnittsmensch mit Minimalbildung, der des folgerichtigen Denkens auch nur im Ansatz fähig ist, selbst sagen, dass derartige Gebilde zur Funktion der Himmelsdachstützung absolut ungeeignet, zumindest überflüssig sind. Aber diese naheliegende Frage stellte sich der Initiator des Irminsul-Blödsinns nicht und sie wird von Nachbetern ebensowenig gestellt. Ich muss es so derb ausdrücken, denn ich habe es mit geistig sehr derben bzw. begriffsstutzigen Ansprechpartnern zu tun. 

Das deutsche Heidentum als Gesamterscheinung kann unmöglich so blind und taub sein, die Narretei einer Dattelpalmen-Irminsul mitzutragen. Da müssen subtilere Kräfte am Werke sein, die da mit unsichtbaren Händen in die falsche Richtung steuern. Man mag mich für einen Verschwörungstheoretiker halten, so werden ja heute sehr gern Menschen tituliert die einen Blick hinter manche Kulissen geworfen haben und nicht so naiv sind, zu glauben, es gäbe in unserer Welt keine Verschwörer und Verschwörungen, um in ihrem Sinne die Welt zu manipulieren -, sollte es im wirtschaftlichen, politischen, religiösen und mystischen Bereich sein. Es ist doch naheliegend, dass der offensichtliche Blödsinn von einer Externstein-Irminsul im Interesse einer Gruppe gewisser Leute liegt, die ihn tatkräftig zu unterstützen versuchen. Wer könnte denn ein Interesse daran haben, dass deutsche Heiden ein orientalisches Symbol als IHR heiliges Sinnbild annahmen und verehren ? Wer ist denn bemüht, seit über 1.000 Jahren, die Deutschen zu orientalisieren ? Das Extenstein-Bäumchen ist nichts als die Dattelbaum-Lebensbaum-Ikone Babylons. Wer treibt die Babylonisierung Europas voran, auf hunderten verschiedenster Wege ? Es gab und es gibt in der Wissenschaft der Hochschulen die sogenannten Pan-Babylonisten, die das Postulat „Ex oriente lux“ auf ihre Fahnen geschrieben hatten und noch immer haben. Sie verkünden verbissen, dass alles Licht bzw. alle Wissenschaft und Kultur ihren Ausgang im Zweistromland - der Heimat des „Urvaters Abraham“ - genommen haben müsse. Die Christenkirche, die Freimaurerei, die Jesuiten und eine Phalanx der internationalen Politik gehören zu diesen Kantonisten. Man stelle sich einmal vor, wie diese Illuminaten (Orient-Erleuchteten) sich bei ihren Geheimtreffen auf die Schenkel klopfen über jene verblödeten Deutschen die den Dattelpalmen-Lebensbaum des Orients als ihr „nordischen Heilszeichen“ gewählt haben.





Sie interessieren sich für das rätselhafte Kreuzabnahmebild vom Externstein und Sie wollen sich kundig machen über Wesen und Gestalt der IRMINSUL ?

Dann vergessen Sie getrost alles was Sie hinsichtlich einer „Irminsul im Externstein-Relief“ bisher gehört und in seichter wie dilettantischer Literatur darüber gelesen haben ! Kommen Sie zu Ihrem Nutzen auf die sichere Seite, jener der GOD. Die IRMINSUL galt als Sinnbild der kosmischen Welterhaltung. In der Vergangenheit verwechselten unwissende Autoren sowie ihre gutgläubigen Anhänger und Fantasten das orientalische Sinnbild des „Lebensbaumes“ mit der „Allsäule“ des „irmingod obama ab hevana“, des„Irmingott von oben vom Himmel“. Es wäre völlig fruchtlos, die Namen der falschen Propheten - die von einer IRMINSUL im Externstein-Relief schwärmten - und ihrer epigonalen Nachbeter, zu nennen. Wir kennen sie zur Genüge. Die symbolhistorische Methode allein führt zum korrekten Erkenntnisziel. Die sorgfältige Bildquellenkunde spricht eine eindeutige Sprache. Zwar fanden in manchen Formgebungen auch die pflanzlichen Idolbilder des Lebensbaumes aus dem Morgenland - im Verlaufe von Jahrtausenden - in unseren hyperboräischen Lebensraum, doch ursprünglich und wahrhaft echt für den Norden ist allein die Metapher der Sonnen-Säule, deren Abbildungen bereits in bronzezeitlichen skandinavischen Felsbildern, Gewandspangen und Messerklingen anzutreffen sind. Natürlich hat das frei gestaltende Kunstschaffen auch Mischformen hervorgebracht, jedoch im Grundsatz darf gelten: Die IRMINSUL war/ist kein Baumgebilde, wie das Lebensbaum-Idol im Kreuzabnahme-Relief vom Externstein, vielmehr eine allegorische Sonnen-Stütze. Aus diesen beiden Fundamental-Sinnbildern - der Erhaltung und Wohlfahrt - fügte sich im Deuten der Alten das IRMINSUL-Idol:

1.) Das Stützelement als Garant der Welterhaltung (Weltsäulenkult).

2.) Die wahrnehmbare jährliche Sonnenbahn - als Doppelspirale verbildlicht - dem erhofften Heilsversprechen der Gottheit (Sonnenheil).

Weiterführende Informationen: 



Montag, 9. März 2015

Religion im Alten China

Bereits in meinem Artikel "Das Alte Testament und die Nordische Mythologie" bin ich auf die Wurzeln des germanischen Glaubens im Zusammenhang mit dem Alten Testament eingegangen. Das folgende Video befasst sich einmal mit der Religion der Alten Chinesen (der Han) und beleuchtet auch hier den Zusammenhang zwischen der Bibel und dem ersten Gott der Chinesen. 


Mittwoch, 4. März 2015

Xendrius - Demon Magicians

Dämonen? Gibt es die wirklich? Beziehen manche "Magier" ihre Fähigkeiten von bösen Geistern? Werden bei Channelings in Wahrheit die Dämonen befragt? Das sind sicher ungewöhnliche Fragen, doch wenn man sich einmal die Theorie ansehen möchte, dann ist die 7-teilige Videoreihe von Xendrius wärmstens zu empfehlen.


Teil 1



Teil 2



Teil 3



Teil 4



Teil 5



Teil 6



Teil 7

Dienstag, 3. März 2015

Das Alte Testament und die Nordische Mythologie

von AR

Odin und Jesus als Gegensätze -
Doch lassen sich Bibel und Edda wirklich nicht vereinen?
Dieser Artikel wird sicher einige Diskussionen auslösen, gerade weil das Ur-Nordische Heidentum angeblich so im Gegensatz zum Alten Testament der Bibel stehen soll. Bei meiner Recherche bin ich aber auf Dinge gestoßen, die mich sehr überrascht haben. Durch das Buch "Witness of the Stars" von E.W. Bullinger wurde ich dazu angeregt, das Alte Testament einmal wieder anzuschauen. Bullinger zeigt in seinem Buch, dass die Tierkreiszeichen der Astrologie in Wahrheit eine Prophezeiung über einen kommenden Messias enthalten und das seit Urzeiten. Bullinger zeigt auch, dass diese Prophezeiung sich wohl auf Jesus bezieht. Da wurde ich natürlich hellhörig, schließlich sind die Tierkreiszeichen fest in die Nordische Mythologie eingebunden.

Ich wusste durch das Buch "Vorgeschichte wird Geschichte" von Johannes Lang, dass der Tierkreis der Ursprung der heutigen Buchstaben ist, genauso wie es auch das Alte Testament sagt. Ich stellte mir also einfach mal folgendes Szenario vor:

Gott erschafft die Welt und gibt den ersten Menschen das Wissen, wie sich die Weltentwicklung vollziehen werde. Erst werden diese Offenbarungen mündlich weiter gegeben, schließlich in Buchform verarbeitet. Sagen wir eine Art "Ur-Bibel". Die Menschen bevölkern die Erde, beginnen aber immer mehr die Offenbarung Gottes zu vergessen oder zu verdrehen. Schließlich gibt es eine heftige Sintflut (siehe dazu auch das Video von Walter Veith "Die Große Flut"). Die Überlebenden bekommen wieder von Gott eine Offenbarung, wieder wird die Erde bevölkert und wieder wird die Offenbarung verdreht oder falsch gedeutet. 

Wie Bullinger gezeigt hat, muss das Erwarten eines Messias nicht nur Inhalt des Alten Testaments, sondern auch ein Kernbestandteil der heidnischen Religionen weltweit gewesen sein. D.h. die Prophezeiungen des Alten Testaments über einen kommenden Messias müssen sich auch in den heidnischen Überlieferungen niedergeschlagen haben, wenn nordisches Heidentum und alttestamentarisches Priestertum eine Verbindung gehabt haben sollen. 

Bevor ich diesen Gedanken einmal auf den Grund gehe, möchte ich allerdings erklären, dass das Alte Testament kein jüdisches Buch ist, wie es viele immer noch glauben. Die alten Hebräer waren keine Juden im heutigen Sinne. Kerninhalt der jüdischen Lehre ist der Talmud und die Kabbala, beide stehen im krassen Gegensatz zum Alten Testament, sind eigentlich unvereinbar. Dieser weitverbreitete Irrtum hat auch Ivo Sasek dazu angeregt sein Buch "Jahwe - Schöpfergott oder Teufel?" zu schreiben, um die Sache mit der Bibel (speziell dem Alten Testament) einmal klar zustellen. 

Aber zurück zum Thema: Haben Nordische Mythologie und das Alte Testament einen gemeinsamen Ursprung und kann man diesen vielleicht noch nachweisen? Diese Frage muss eindeutig bejaht werden.

Die Druiden, die Priester der Kelten, sind tatsächlich nichts anderes als alttestamentarische Priester gewesen! Da sehe ich schon die ersten Kommentare, dass ich jetzt vollkommen durchgeknallt wäre, deshalb habe ich euch zwei Zitate dazu herausgesucht, die bisher ziemlich unbekannt sein dürften.

"Die Religion der alten Briten scheint so ziemlich die gleiche zu sein, wie die der Patriarchen [des Alten Testaments]"  Canon Samuel Lyons, "Our British Ancestors" (S.58)

"Niemand kann die Übereinstimmung übersehen, dass in diesen Ausdrücken [den keltischen Gottesbegriffen] die gleichen Begriffe wie in der Christlichen Kirche stecken ... Da gibt es eine so perfekte Übereinstimmung der [keltischen] Eigenschaften Gottes und denen der Biblischen Theologie, dass es schon seltsam wirkt, wenn jemand sie nicht bemerkt..." John Daniel, "The Druidic Idea of God" (S.4)

Die Druiden nannten ihren Gott "IAO", ausgesprochen "Yah-o". Die alten Hebräer nannten ihn "Yah" oder "Yahu". Die Namen für Gott sind also identisch. Das wird auch offensichtlich, wenn man weiß, dass Diodoros Siculus und Theodoret uns überliefert haben, dass der hebräische Gott eigentlich "IAO" hieß. 

Die Druiden-Priester hatten keinen Militärdienst abzuleisten, wurden in drei Klassen aufgeteilt, trugen Brustplatten mit Gold und Juwelen und opferten Schafe, Ochsen und Ziegen. Die Leviten (Priester des AT) hatten keinen Militärdienst abzuleisten, wurden in drei Klassen aufgeteilt, trugen Brustplatten mit Gold und Juwelen und opferten Schafe, Ochsen und Ziegen. 

In der Bibel (Jeremia 31, 21) befiehlt Gott Steinmale aus unbehauen Steinen aufzustellen ("Richte dir Wegzeichen auf, setze dir Steinmale und richte deinen Sinn auf die Straße, auf der du gezogen bist!"). Im Hebräischen bedeutet das Wort "ZION" auch "Steinfestung" oder  "Steinmal". Und wie nannten die Druiden ihre Dolmen? Sie nannten sie "SI-ON" [Quelle: Isabel Hill Elder, "CELT, DRUID, AND CULDEE"). Die Zusammenhänge sind unverkennbar.

Doch was ich bei meiner weiteren Recherche fand, war noch interessanter. Ich verglich nun die Nordische Mythologie und das Alte Testament. Denn so überlegte ich mir: Die Priesterklassen sind identisch und so müssen auch die Nordischen Überlieferungen von einem Messias sprechen. 

Dabei stellte ich fest, dass das Alte Testament die Überlieferung wohl genauer bewahrt hat, als unsere nordischen Mythen! Das mag einigen nicht gefallen, aber so sieht es wohl aus.

In der Nordischen Mythologie wird ein Riese getötet, dessen Blut dann die Sintflut hervorruft. Das Alte Testament ist hier deutlich die genauere Darstellung, denn dort werden gegen das göttliche Gebot Riesen gezeugt, die dann die Erde verderben und Gott vernichtet die Riesen schließlich in der Sintflut. Wie im AT überlebt auch in der NM [Nordische Mythologie] eine Familie die Sintflut in einem Boot. Aus diesem Geschlecht kommt dann später ODIN, einer der nordischen Götter. ODIN wird auch Rabengott genannt, weil er zwei Raben hat, die Ausfliegen, um die Welt für ihn zu erkunden. Um einen der Raben, mit dem Namen HUGIN, macht sich ODIN Sorgen, ob er zurückkehrt. Man kann deutlich erkennen, dass hier die Erzählung des AT verborgen ist, in der NOAH einen Raben (der nicht wiederkehrt!) und eine Taube nach der Sintflut aussendet. Man kann durchaus vermuten, dass das AT noch die unverfälschtere Version der Sintflutsage enthält, die dann in der Edda in die Länge gezogen wird. 

So werden nämlich auch die alttestamentarischen Messias-Prophezeiungen in der NM auf die nordischen Götter bezogen. Das AT enthält über hundert Prophezeiungen über den kommenden Messias. Die meisten davon werden in der NM auf ODIN angewandt. Der AT-Messias wird geopfert (Zechariah 13,7) durchbohrt (Zechariah 12,10), bekommt aber keine Knochen gebrochen (Psalm 34,20) und stirbt an einem Baum (Peter 12,46) [Das Wort "Kreuz" bedeutet eigentlich "Baum"], an dem er neun Stunden hängt (Psalm 22; Mt 27,46). All das trifft unzweifelhaft auf ODIN zu, wie man in der Edda nachlesen kann:

"Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum neun Nächte lang, mit dem Ger verwundet, geweiht dem Odin."

ODIN tritt also in der NM an die Stelle des Messias, der im Alten Testament prophezeit wird. Auch die germanische Götterdämmerung (Ragnarök) tritt an die Stelle des Weltgerichts der Bibel. 

Alle Prophezeiungen treffen allerdings nicht auf ODIN zu. Erst JESUS erfüllt alle Prophezeiungen. So kann auch das Rätsel gelöst werden, warum viele der "heidnischen" Germanen und Kelten das Christentum freiwillig annahmen. Sie sahen darin die Vollendung von alten Prophezeiungen, die auch ihre Priester bewahrt hatten. Hat das Christentum also die Nordische Mythologie zerstört oder vollendet? Die beiden religiösen Systeme "nordisches Heidentum" und "Christentum" sind also nicht zwingend Gegensätze. 

Montag, 2. März 2015

Walter Veith - Die Globale Flut

Anmerkung: Alle Völker der Erde berichten in ihren alten Traditionen und Schriften von einer globalen Sintflut. Doch wie sehen die Fakten aus? Gab es große Fluten? Gab es sogar eine weltweite Flut? Es hat bisher viele Wissenschaftler und Forscher gegeben, die große Fluten in der Vergangenheit nachweisen konnten, doch was Walter Veith in diesem Video belegt, hat noch kein anderer so tiefgehend zeigen können: Es gab keine riesigen Fluten, die lokal begrenzt waren, sondern eine weltweite Große Flut.

Eine langfristige Evolution der Lebensformen würde durch eine globale Flut, wie die Bibel sie berichtet, zunichte gemacht. Nur eine von beiden Behauptungen kann also richtig sein. Die Wissenschaft räumt zwar lokale Fluten ein, bestreitet aber eine weltweite. Worauf deuten die Fakten hin? Dr. Veith zeigt auf, wie gut die heutigen Funde in Geologie und Paläontologie mit dem biblischen Sintflut-Bericht in Übereinstimmung gebracht werden können. Er behandelt die »geologische Säule« und die weltweite Kreideschicht, Steinkohlefelder und die Entstehung der heutigen Kontinente. Ein weiteres faszinierendes Forschungsgebiet sind Paläoströme, aus deren im Fels eingegrabenen Strömungsmustern sich ein weltweites Flutmodell entwickeln lässt. Naturschauspiele wie der Ausbruch des Vulkans St. Helens (USA) 1980, die Entstehung der vulkanischen Insel Surtsey 1963 oder die Gletscherflut von Vatnajökull 1996 in Island geben eine Vorstellung davon, wie und in welchem Zeitraum die heutige Geologie der Erde entstanden sein kann.


Sonntag, 1. März 2015

Die Lehre der Reinkarnation wurde NICHT aus der Bibel entfernt

Es wird vielfach behauptet, dass die Lehre der Reinkarnation durch ein bestimmtes Konzil aus der Bibel entfernt wurde. Auch wenn viele gar nicht in der Lage sind, ein bestimmtes Konzil zu benennen, wird doch am häufigsten das zweite Konzil von Konstantinopel (553 n. Chr.) oder das Konzil von Nizäa (325 n. Chr.) genannt.

Zu der damaligen Zeit waren schon sehr viele Handschriften der Texte des Neuen Testaments im ganzen Römischen Reich (und darüber hinaus) verstreut. Daher ist es nur schwerlich vorstellbar, wie es möglich gewesen sein sollte, alle existierenden Manuskripte einzusammeln, um sie entsprechend zu „korrigieren“. Es gibt auch heute noch eine große Anzahl von Handschriften aus der Zeit vor den Konzilien, deren Text mit dem der heutigen Bibel übereinstimmt. (Eine kleine Auswahl der wichtigsten dieser Handschriften: „Alte Handschriften des Neuten Testaments“) Dazu kommt, dass das Neue Testament von Schreibern vor dem vierten Jahrhundert reichlich zitiert wurde, sodass tausende Zitate des Neuen Testaments aus der Zeit vor dem ersten Konzil existieren.

Der Verlauf der beiden genannten Konzilien ist durch Historiker ausreichend dokumentiert. Die Frage der Reinkarnation wurde überhaupt nicht angesprochen. Das zweite Konzil von Konstantinopel (553 n. Chr.) verurteilte zwar die von Origenes vertretene Lehre der Präexistenz der Seele vor der Empfängnis. Die Lehre, dass die Seele immer wieder neu inkarniert, ist aber eine davon unterschiedene Lehre, die beim Konzil nicht besprochen wurde. Auch wenn viele denken, dass Origenes an die Reinkarnation geglaubt hat, schreibt er selber in seinem Kommentar zum Matthäusevangelium:

„Es könnte aber jemand sagen, dass Herodes und einige Leute aus dem Volke der irrigen Lehre von der Seelenwanderung anhingen, sodass sie meinten, derjenige, der einmal Johannes war, sei (neu) geboren worden und von den Toten als Jesus wieder ins Leben gekommen.“ (X,20)

„… Dabei scheint mir nicht die Seele Elias genannt zu werden; ich möchte nämlich nicht in die Lehrmeinung von der Wiedereinkörperung verfallen, welche der Kirche Gottes fremd ist und weder von den Aposteln überliefert ist, noch irgendwo in den Schriften erscheint. (XIII,1)“

Mehrere Kirchenväter und frühchristliche Autoren bestätigen diese Ansicht: (z. B.: Irenäus: Gegen die Häresien 2,33,1–2, Tertullian: Apologetikum 48, Gregor von Nyssa:Abhandlung über die Ausstattung des Menschen 28, etc.)

Wenn es so wäre, dass die Lehre der Reinkarnation aus der Bibel herausgenommen wurde, dann hätte es nicht genügt, nur einige Teile aus der Bibel zu streichen. Das Neue Testament ist durchdrungen von der grundsätzlichen Lehre der Auferstehung Jesu und unserer Auferstehung. Das hätte zur Folge, dass alle Stellen, die über die Auferstehung (z. B. Johannes 5,28-29), das letzte Gericht (z. B. 2. Korinther 5,10;Apostelgeschichte 24,15), ewiges Leben oder ewige Verdammnis (z. B. Matthäus 25,46) sprechen, nachträglich eingefügt worden wären. Die Lehre über das letzte Gericht widerspricht klar dem Gedanken, dass wir wiederholt verkörpert werden, oder immer wieder eine neue Chance erhalten.

Besonders Hebräer 9,27 schließt die Lehre der Reinkarnation ganz klar aus:

Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, …

Die älteste Handschrift, die diese eindeutige Aussage enthält, ist der Papyrus 46, geschrieben im zweiten Jahrhundert, lange vor den Konzilien von Nizäa und Konstantinopel.

Seit der Zeit der Aufklärung ist die Bibel nicht mehr nur für den „Klerus“ da. Die moderne kritische Bibelwissenschaft (unter anderem Archäologie, Textkritik) hätte überhaupt kein Interesse daran, es zu verschweigen, wenn nur eine Spur der Lehre der Reinkarnation in alten Bibelhandschriften zu finden wäre. (Es gäbe genügend Forscher, die sich über den Ruhm freuen würden, den sie durch eine derartige Sensation erlangen könnten.)

Als die Handschriften vom Toten Meer (Qumran) entdeckt wurden, hofften viele Leute, dass die Lehre der Reinkarnation nun endlich bewiesen werden könnte. Die dort gefundenen Handschriften wurden in der Zwischenzeit schon alle veröffentlicht, und sind für jeden zugänglich. Sie enthalten Schriften einer jüdischen Gemeinschaft, deren Jenseitsvorstellungen mit der Lehre des Alten Testaments übereinstimmen, wo das Leben auf der Erde klar mit dem Tod beendet wird (z. B. 2. Samuel 12,23;1. Könige 2,1-2; 1. Mose 25,8), und die Gerechten auferstehen und zu Gott kommen werden (z. B. Daniel 12,2-3).


Donnerstag, 26. Februar 2015

Walter Veith: Krieg der Bibeln - Geänderte Bibelverse

Wer kennt das Problem nicht: Man will das Neue Testament einmal selbst erforschen und schon steht man vor dem Problem, welche Übersetzung dem Original am nächsten kommt. Welche Versionen des NT kann man als Grundlage für seine eigene Forschung nehmen?

Walter Veith hat sich eingehend damit befasst und erklärt in diesem Vortrag, warum es heute noch NT-Ausgaben gibt, die als authentisch anzusehen sind. Er zeigt auch den Ursprung der "modernen Bibelübersetzungen" und der "Bibelkritik" auf, der, das dürfte einige überraschen, seine Wurzeln in der "Ghost Society" hat. Aus dieser "Ghost Society" sind dann später die Theosophen und viele esoterische Praktiken (wie z.B. das Channeling) hervorgegangen. Es wird im Verlauf des Vortrages auch klar, dass die "Bibelkritik" gar nicht das Ziel hatte den authentischen Text des Neuen Testaments zu finden, sondern gerade die bestehende Überlieferung des Urtextes zu verfälschen.




Wer das ganze ausführlicher nachlesen will, dem sei hier noch ein Text von Rudolf Ebertshäuser angefügt: