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Montag, 6. Juli 2015

Einwandfrei zusammengefasst: Die tatsächliche Weltlage abseits von Mainstream-Medien und halben Aufklärungs-Netz-Seiten

In diesem einmaligen 1-stündigen Vortrag deckt der Autor "YouAreNotIlluminated" übersichtlich und beweiskräftig auf in welcher Lage wir uns derzeit wirklich befinden und wie die kommenden politischen Entwicklungen aussehen werden. Um wirklich Entscheidungen für die Zukunft treffen zu können und nötigenfalls seinen Irrweg zu ändern, sollte jeder "Wahrheitskämpfer", "Infokrieger" oder "Truther" den Inhalt dieses Videos kennen. Hier wird die ECHTE Weltlage beschrieben, abseits von Mainstream-Medien und halben Aufklärungs-Netz-Seiten.





Siehe hier auch weiterführend meinen Artikel

Samstag, 4. Juli 2015

Die Sowjetunion unter Vladimir Putin

Liebe Leser von AR,

wie Ihr sicherlich gemerkt habt, hatte ich eine längere Auszeit genommen. Ich habe mich in den vergangenen Monaten meinen privaten Recherchen gewidmet und habe den Blog erst einmal ruhen lassen. Ich werde auch in Zukunft eher weniger schreiben, dafür habe ich mir aber vorgenommen nur noch eigene Texte zu veröffentlichen, denn was bringt es denn wenn ich die Texte von anderen Seiten übernehme? Neue Informationen brauchen wir und keine Kopien. 

Und ich will auch gleich mit meinem ersten Artikel nach dieser längeren Auszeit eine neue Einschätzung unserer Lage abgeben. Und zwar in Bezug auf das "undurchsichtige Russland" und Vladimir Putin. Ich habe mich sehr intensiv dieser doch enorm wichtigen Frage gewidmet. Leider kann ich mit meiner folgenden Analyse keine guten Nachrichten bringen, dafür ist das Thema "Russland und Putin" danach endgültig abgeschlossen. Ich nehme erst einmal einige Desinformationen auseinander denen sie als Leser der "alternativen Medien" auf den Leim gegangen sein könnten.


1. Lüge: Putin hat Russland frei gemacht von jüdisch-russischen Oligarchen 

Erst vor kurzem hat Globalfire.tv mal wieder einen Propaganda-Artikel mit dem Titel "Putin erledigt letzte Juden-Oligarchen und kämpft für ein lobbyfreies Europa" veröffentlicht, in dem verbreitet wird Putin sei ein heimlicher Anhänger Hitlers und insgeheim judenfeindlich. Alle diese Internetseiten, die solche oder ähnliche "Informationen" verbreiten, verschweigen den Lesern stets wer denn eigentlich die Oligarchen sind, die bis heute den größten Einfluss auf Putin und auf den Kreml haben. Ich präsentiere nun die Oligarchen, die bis heute in "Saus und Braus" und mit besten Beziehungen zu Putin und dem Kreml in Russland leben. 


Roman Abramovich - Jüdisch-russischer Oligarch, enger Freund von Boris Jelzin und Unterstützer Putins, Mitglied der Duma, Putin änderte das Gesetz damit Abramovich zum zweiten Mal im Oktober 2005 zum Gouverneur der Region Tschukotka ernannt werden konnte







Pyotr Aven - Jüdischer Banker, Eigentümer der größten russischen Privatbank (Alfa Bank), unterhält Verbindungen zu Putin und vielen anderen Regierungsvertretern seit den 90er Jahren









Oleg Deripaska - Jüdischer Oligarch, CEO von RUSAL (größte Aluminiumfabrik der Welt), Präsident von ENPLUS, eng verbunden mit dem Kreml, "100% loyal zu Putin", "der Oligarch an Putins Seite", persönlicher Freund von Nathaniel Rothschild








Leonid Fedun - Jüdischer Oligarch, VizePräsident des Main Directorate for Strategic Development and Investment Analysis (LUKoil),  Hat von Putin den "Orden für die Verdienste ums Vaterland Vierter Klasse" erhalten, Eigentümer verschiedener Fussballclubs und Hauptinitiator hinter den Kampagnen im russischen Fussball gegen "Fremdenfeindlichkeit" und "Antisemitismus"






Mikhail Fridman - Jüdischer Oligarch, Mitglied der "Public Chamber" (von Putin gegründet), "Exzellente Beziehungen zum Kreml", einer der Gründer des Russisch-Jüdischen Kongresses












Moshe Kantor - Jüdischer Oligarch, "Putins Verbündeter", Präsident des Europäisch-Jüdischen Kongresses, Chef von ACRON (russischer Chemie-Gigant)









German Khan - Jüdischer Oligarch, Mitglied des Russisch-Jüdischen Kongresses, "gute Beziehungen zum Kreml"












Alexander Mamut - Jüdischer Oligarch, Mitglied der "russischen" Mafia, hat Mittelsmänner in Putins Regierung sitzen (z.B. Igor Shuvalov)










Leonid Mikhelson - Jüdischer Oligarch, Eigentümer von NOVATEK (Erdgasfirma), das meiste seines Vermögens verdient er durch Veträge mit Putins GAZPROM












Mikhail Prokorov - Jüdischer Oligarch, Eigentümer von russischen Gold- und Nickelfabriken











Arkadij Rotenberg - Jüdischer Oligarch, JudoPartner von Putin, Bruder des jüdischen Oligarchen Boris Rotenberg, hat sein Vermögen mit Hilfe Putins gemacht











Eugene Shvidler - Ein weiterer jüdisch-russischer Oligarch, hauptsächlich im Rohstoffhandel tätig













Viktor Vekselberg - enge Beziehungen zum Kreml, jüdischer Oligarch














Anatoli Chubais - einflußreiches Mitglied der Regierung unter Jelzin, Mafia-Insider, bekommt Preise von Putin verliehen, er kontrolliert die Staatsunternehmen RAOUES und RUSNANA, Jüdischer Oligarch










Sergej Kirienko - Unterstützer Putins, Leiter von ROSATOM (Staatsunternehmen), hat die Kontrolle über den kompletten Nuklearsektor Russlands, Jüdischer Oligarch












Mikhail Fradkov - Jüdischer Geheimdienstler, Chef des russischen Geheimdienstes FSB (KGB)











Isaak Kalina - Chef des Erziehungswesens in Russland, Jude, hat den Auftrag gegen die "Verfälschung" der Geschichte zu arbeiten (damit ist hauptsächlich die Geschichte des 2.Weltkrieges gemeint)











Vladimir Kogan - Jüdischer Banker, "Putins Banker", auch privater Freund Putins, hielt und hält verschiedene Posten in der russischen Regierung








Mikhail Lesin - jüdischer "Pressezar" Russlands, er hat Putins Wahlkampfkampagne entworfen, er ist der Kopf hinter RUSSIA TODAY











Gleb Pavloskij - Jüdischer Berater Putins, er ist maßgeblich an Putins Öffentlichkeitsarbeit beteiligt












Igor Yusufov - Jüdischer Geschäftsmann, hielt verschiedene Posten in Putins Regierung, momentan sitzt er im Direktorat von GAZPROM











Boris Spiegel - Jüdischer Oligarch, enge Verbindung zu Putin und zum Kreml, er ist maßgeblich an Anti-Rassismus Gesetzen beteiligt, die von Putin umgesetzt werden









Angesichts dieser Informationen darf es auch nicht überraschen, dass man in den letzten Jahren versucht hat Putins Herkunft zu verschweigen und mit Desinformationen zu verschleiern. Die allerersten Quellen, die um das Jahr 2000 über Putins Herkunft berichteten waren alle eindeutig und widersprachen sich nicht. Das PHI-Magazin hat am 5.7.2009 deshalb geschrieben: 

"Sehr wenig ist in Deutschland darüber bekannt, dass der zeitweilige russische Staatspräsident PUTIN und sein Nachfolger MEDWEDJEW von Juden abstammen... Dies wurde aber schon vor 10 Jahren in deutschen Wochenzeitungen erwähnt (z.B. Der Freitag vom 3.3.2000). In Deutschland ist das Wissen darüber mehr in linken Kreisen verbreitet, während die Rechten diese Tatsachen verdrängen, weil sie große Sympathien für PUTIN haben."


2. Lüge: Putin hat sich im Ernstfall immer für das russische Volk entschieden

Es gab bereits verschiedene Berichte im Internet über Vladimir Putins persönliches Vermögen. Grundsätzlich ist an einem Privatvermögen ja auch nichts auszusetzen, allerdings wird so gut wie nie erwähnt wie Vladimir Putins finanzieller Aufstieg eigentlich begonnen hat. Denn gerade hier liegt der Schlüssel zur Erkenntnis wie volksnah Putin wirklich agiert. 

In den Jahren 1990/1991 stieg der Preis für Nahrungsmittel in Russland enorm an. Damit das Volk in St.Petersburg nicht hungern musste, wurden russische Rohstoffe verkauft, um dafür Lebensmittel einzukaufen. Die Lizenzen für die Ausfuhr von Ressourcen wurde vom Komitee für Außenwirtschaft vergeben. Die Waren gingen zwar außer Landes, aber die Lebensmittel, die das Volk dringend benötigte, kamen nie an. Der Chef des Komitees für Außenwirtschaft hatte nämlich folgenden Trick, um sich persönlich zu bereichern: Er verkaufte die Rohstoffe Russlands an ausländische Firmen zu völlig verbilligten Preisen und die Preisdifferenz wanderte in seine eigene Tasche. Ein kurzes Beispiel soll das verdeutlichen: Das seltene Element Scandium wurde am Weltmarkt für 72,60 DM pro kg verkauft, während der Preis auf dem Rohstoffmarkt eigentlich 373 000 US-Dollar betrug. Für die insgesamt 7 kg Scandium, die damals exportiert wurden, betrug die private Gewinnspanne also 2,6 Millionen Dollar! Nach heftigen Protesten in Moskau wurde der Verantwortliche nicht seines Amtes enthoben, sondern wurde zum Bevollmächtigten von St.Petersburg bei der Weltbank gemacht. Der Verantwortliche für diesen riesigen Betrug war niemand anderes als der Vize-Bürgermeister von St.Petersburg: Vladimir Putin! (die Quelle hierzu ist das Buch "Gazprom - das unheimliche Imperium" von Jürgen Roth)


3. Lüge: Putin hegt Sympathien für "nationale Befreiungsbewegungen"

Über einen Nationalistenkongress in St.Petersburg berichtete Globalfire.tv unter dem Titel "Russland stellt die Weichen für eine Neue Nationale Weltordnung, auch mit "guten Nazis" - Zur Konferenz der nationalen europäischen Kräfte wurden zahlreiche "gute Nazis" nach St. Petersburg eingeladen". Angeblich würde Putin und seine Anhänger damit bezwecken nationale Befreiungsbewegungen in Europa zu unterstützen. Den wenigsten dürfte aber bekannt sein, dass die Annäherung Russlands an nationale Kräfte in Europa zum Teil einer Langzeitstrategie gehört, die die UdSSR zwischen den Jahren 1958 und 1960 entworfen hat. Um die Amerikaner und die NATO in Europa zu schwächen entschieden die Sowjets sich in Zukunft mit nationalen Kräften in Europa zu verbünden, um sie gegen die Besatzung Europas durch die Amerikaner zu benutzen. Der Beweis dafür, dass diese Strategie heute angewendet wird, finden sie in dem Buch "New Lies for Old" von Anatolij Golitsyn. Das Eurasiertum z.B., das zur Zeit unter Dugin großen Aufwind in Russland bekommt, wurde kurz nach seiner Entstehung in den 30er Jahren von KGB-Spionen übernommen und ist seitdem eine bloße Marionette des KGB/FSB. Russland versucht auf diese Weise die NATO zu schwächen, um Europa leichter unter Kontrolle bringen zu können. 


4. Lüge: Das russische Staatsfernsehen "Russia Today" berichtet unzensierter als die westlichen Medien

Die russischen Medien, allen voran Russia Today, berichten nicht ehrlicher oder unzensierter über die aktuellen Ereignisse als die westlichen Medien. Weil die russische Propaganda viel subtiler ist und auch logischerweise anderen Zielen dient als die westliche Propaganda, können viele die Lügen nicht erkennen. Unterstützt wird dieser Trend dadurch, dass viele sogenannte "alternative Medien" in den USA oder Europa insgeheim Agenten der Hochfinanz bzw. des Sozialismus sind. Man schaut viele dieser Agenten täglich auf YouTube zu oder kennt sie von Internet-Radiosendern, stellt so einen persönlichen Bezug zu bestimmten Personen her und ist dann positiv überrascht, wenn diese Agenten im russischen Staatsfernsehen interviewt werden. Das Paradebeispiel eines solchen Agenten ist z.B. Alex Jones von Infowars.com. Solche Personen sollen Stimmung gegen den Westen oder die USA machen, das ist deren Aufgabe. Da man diese Agenten allerdings so gut wie nie in westlichen Medien zu sehen bekommt, denkt der unbedarfte Leser, dass z.B. Russia Today Leute zu Wort kommen lässt, die man im Westen niemals im TV sehen würde. Grund ist aber nicht die "freiere Presse" in Russland, sondern die Absichten der Köpfe hinter den russischen Medien. 


5. Lüge: Russland wird von einem NATO-Raketenschirm bedroht

Schon sehr lange macht es im Internet die Runde, dass die NATO ihren Raketenschirm Richtung Osten (also Richtung Russland) ausweitet, der die NATO in die Lage versetzen würde durch einen Erstschlag direkt vor Russlands "Haustür" die russischen Streitkräfte zu vernichten. In einer solchen Lage wäre Russland natürlich gezwungen zu reagieren und alles mögliche, nötigenfalls einen militärischen Erstschlag gegen die NATO, zu unternehmen, um Russland vor der US-Hegemonie zu retten. Die wenigsten wissen allerdings, dass der NATO-Raketenschirm, der erst 2018 fertiggestellt sein soll, tatsächlich keine Bedrohung für Russland darstellt. Sowohl NATO-Experten als auch russische Generäle wissen das (siehe z.B. HIER). Es handelt sich hier um eine enorme russische Propaganda-Kampagne. Russland ist militärtechnisch dem Westen überlegen. Der NATO-Raketenschirm wird als Grund genommen, um das eigene Waffenarsenal ausbauen zu können. 


6. Lüge: Das westliche Geldsystem führt von sich aus zu einem Wirtschaftskollaps

Es sollte einmal klar gestellt werden, dass das westliche Geldsystem nur durch eine Deflation zu Grunde gehen kann. Eine solche folgt aber nicht systembedingt, sondern wird stets von der Hochfinanz künstlich herbeigeführt, in dem das Geld aus dem Wirtschaftskreislauf entzogen wird. Deflationen sind die geheimen Waffen, die die Hochfinanz besitzt, um eine Wirtschaft zu vernichten, das Volk in nicht bedienbare Schulden zu stürzen und dann nach und nach die komplette Kontrolle über die Wirtschaft zu bekommen (den Staat zu sozialisieren). Es gehörte ebenfalls zu den kommunistischen Langzeitstrategien mithilfe von Agenten im Westen (und nichts anderes ist die Hochfinanz, weil diese ebenfalls eine sozialistisch-kommunistische und keine "demokratische" Weltregierung wünscht) eine Wirtschaftskrise herbeizuführen, die den Massen im Westen zeigen soll, das der Kapitalismus an sich selbst zu Grunde geht. Die verarmten Menschen sollen dann zu "Proletariern" herabsinken, die sich sozialistischen Organisationen anschließen, die letztlich die "zweite Oktoberrevolution", diesmal in ganz Europa, als Laufburschen durchführen sollen, damit der Sozialismus triumphiert und sowohl die Kommunisten als auch die Hochfinanz (die ja schließlich eine Blutsbande bilden) ihren sozialistischen Weltstaat etablieren können. Die ständigen Crash-Warnungen im Fernsehen und im Internet sind Teil einer riesigen Propagandamasche. Die Deflation kommt dann, wenn die Hochfinanz es will. 


7. Lüge: Die Sowjetunion ist zerfallen und der Kommunismus ist tot

Der "Zerfall" der Sowjetunion und der Kommunistischen Partei in Russland hat niemals stattgefunden. Die "Entwicklung" der UdSSR hin zu einer "Demokratisierung" und einem Mehrparteienstaat (die gesamte Perestroika) war ein riesiger Schwindel, wohl einer der größten Bluffs aller Zeiten. Das mag erst einmal unglaublich klingen, doch der Beweis ist vorhanden und nach ein paar informativen Bildern werde ich euch diesen zeigen.


Links seht ihr eine sowjetische Briefmarke aus dem Jahr 1988 (!). Auf der linken Seite steht in Russisch "Perestroika prodolzenye Oktyabrya”, was bedeutet: "Die Perestroika setzt den Oktober fort". Der inszenierte Zerfall der UdSSR wird hier bereits als ein weiterer Schritt der kommunistischen Weltrevolution dargestellt.




Rechts seht ihr die ehemalige Patrice-Lumumba-University for Peoples’ Friendship, heute heißt sie einfach Russian University for Peoples’ Friendship. In dieser Universität wurden viele Revolutionäre ausgebildet. Wenn ihr allerdings das Bild vergrößert, werdet ihr oben in der linken Ecke etwas sehr interessantes sehen. Dort hängt nämlich nach wie vor das sowjetische Staatssymbol (Hammer und Sichel), sogar mit der Staatsbezeichnung CCCP (also UdSSR, nicht RF!!!)









Links seht ihr die Lomonosov Moscow State University, das größte Gebäude der sog. "Sieben Schwestern". Unverändert ist das Gebäude mit dem sowjetischen Staatssymbol geschmückt und dem Schriftzug CCCP!














Nach dem "Zerfall" der Sowjetunion wurde Leningrad wieder in St.Petersburg umbenannt. Komischerweise steht aber bei allen  Bahnhofszugängen heute noch "Leningrad" und nicht "St.Petersburg". Rechts könnt ihr sehen, dass sowohl der Name nicht geändert wurde, als auch, dass der sowjetische Fünfzackstern heute noch beleuchtet an der Spitze des Gebäudes hängt!











Links seht ihr die Belorussky Railway Station in Moskau. Gebaut wurde die Anlage zwischen 1910 und 1912, also noch in Zeiten des Zaren. Warum hängt dort heute aber nach wie vor "Hammer und Sichel" über dem Eingangstor?
















Dasselbe könnt ihr auch bei der Yaroslavsky Railway Station in Moskau, dem Startpunkt der Trans-Sibirischen-Eisenbahn, finden: Sowjetischer "Hammer und Sichel" mit dem Schriftzug CCCP!














Und auch bei der Kazan Railway Station in Moskau findet sich über dem Eingang nach wie vor "Hammer und Sichel" mit einem sowjetischen Fünfzackstern.
















Hier ein weiteres Beispiel: 500 km von Moskau entfernt, am Hauptbahnhof der Stadt Kursk ist genauso wie in Moskau immer noch "Hammer und Sichel" angebracht.
















Wie in alten Zeiten leuchten die Fünfzacksterne der UdSSR auf den fünf Haupttürmen des Kreml und das 24 Stunden am Tag.

















In ganz Russland und den "ehemaligen" Sowjetstaaten findet man ebenfalls nach wie vor die Lenin-Statuen. Bei dem rechten Beispiel auch darauf achten, dass im Hintergrund das Regierungsgebäude von Archangelsk immer noch sowjetischen "Hammer und Sichel" trägt!















Dieses Bild zeigt einen Aufmarsch verschiedener Jugendorganisationen vom 17.12.2006. Die UdSSR nannte ihre Jugendorganisation "Komsomol". Heute ist die "Komsomol" aufgeteilt in folgende Organisationen:

- Nashi-Jugend (eine Art Putin-Jugend)
- Russian Social-Democratic Union of Youth
- Young Russia
- Oborona
- Vanguard of Red Youth
- Young Guard of United Russia
- National Bolsheviks (“Nazbol”)
- All-Union
- Young Guard Bolsheviks
- Leninist Komsomol of the Russian Federation





1991 wurde die sowjetische Staatshymne durch eine neue Nationalhymne ersetzt. Allerdings nicht für lange Zeit. Bereits im Jahr 2000 mit dem Erscheinen Vladimir Putins wurde die Hymne wieder in die alte sowjetische Nationalhymne von 1944 geändert! Der Text wurde allerdings verändert. Den neuen Liedtext schrieb Sergey Mikhalkov, der bereits den Text für die stalinistische Hymne 1944 und die de-stalinisierte Version 1977 geschrieben hatte.












Eigentlich wurden die Militärparaden und die Feste anläßlich des "Grpßen Vaterländischen Krieges" (2.Weltkrieg) beim "Zerfall" der UdSSR abgeschafft, doch heute unter Putin sind diese ideologischen Veranstaltungen wieder eingeführt worden - und zwar in allen "ehemaligen" Sowjetstaaten!

















Bei Heldenauszeichnungen hat sich ebenfalls nicht viel geändert.

Links im Bild: "Held der Sowjetunion"

Rechts im Bild: "Held der Russischen Föderation"












Hier seht ihr den Verteidigungsminister der Russischen Föderation von 1992 bis 1996
Pavel Grachev. Obwohl er am Arm das neue Staatswappen der Russischen Föderation trägt, ist deutlich sein Abzeichen "Held der Sowjetunion" zu erkennen. Genau wie früher ist der militärische Gruß der Russischen Streitkräfte heute immer noch "Tovarishch General!"  ["Genosse General"].










Bilder sagen oft mehr als Tausend Worte - doch wer die ganze Täuschung bis ins Detail und mit historischen Hintergrund erörtert haben will, der muss zu den beiden Büchern von Anatolij Golitsyn greifen: "New Lies for Old" und "The Perestroika Deception". An den beiden Büchern des Ex-KGB-Offiziers führt einfach kein Weg vorbei, wenn man das heutige Russland verstehen will! 

Die Ideologie des Kommunismus ist heute genauso lebendig wie damals, nur vermeidet man ganz bewusst Worte wie "Kommunismus", "Sozialismus", "Leninismus" oder "Marxismus". Eine große Rolle bei der Verbreitung kommunistischen Gedankengutes spielt die Gorbatschow-Stiftung. Die westliche Umweltbewegung ist ein Kind dieses verdeckten Kommunismus wie auch der Buchautor Torsten Mann in seinem Werk "Rote Lügen in grünem Gewand: Der kommunistische Hintergrund der Öko-Bewegung" nachweist.


Abschluss

Das "undurchsichtige Russland" ist Teil einer sowjetischen Langzeitstrategie, die bereits 1958 ausgearbeitet wurde und auf den Lehren Vladimir Lenins beruht. Von Vladimir Putin haben wir nichts Gutes zu erwarten.

Montag, 9. März 2015

Religion im Alten China

Bereits in meinem Artikel "Das Alte Testament und die Nordische Mythologie" bin ich auf die Wurzeln des germanischen Glaubens im Zusammenhang mit dem Alten Testament eingegangen. Das folgende Video befasst sich einmal mit der Religion der Alten Chinesen (der Han) und beleuchtet auch hier den Zusammenhang zwischen der Bibel und dem ersten Gott der Chinesen. 


Mittwoch, 4. März 2015

Xendrius - Demon Magicians

Dämonen? Gibt es die wirklich? Beziehen manche "Magier" ihre Fähigkeiten von bösen Geistern? Werden bei Channelings in Wahrheit die Dämonen befragt? Das sind sicher ungewöhnliche Fragen, doch wenn man sich einmal die Theorie ansehen möchte, dann ist die 7-teilige Videoreihe von Xendrius wärmstens zu empfehlen.


Teil 1



Teil 2



Teil 3



Teil 4



Teil 5



Teil 6



Teil 7

Dienstag, 3. März 2015

Das Alte Testament und die Nordische Mythologie

von AR

Odin und Jesus als Gegensätze -
Doch lassen sich Bibel und Edda wirklich nicht vereinen?
Dieser Artikel wird sicher einige Diskussionen auslösen, gerade weil das Ur-Nordische Heidentum angeblich so im Gegensatz zum Alten Testament der Bibel stehen soll. Bei meiner Recherche bin ich aber auf Dinge gestoßen, die mich sehr überrascht haben. Durch das Buch "Witness of the Stars" von E.W. Bullinger wurde ich dazu angeregt, das Alte Testament einmal wieder anzuschauen. Bullinger zeigt in seinem Buch, dass die Tierkreiszeichen der Astrologie in Wahrheit eine Prophezeiung über einen kommenden Messias enthalten und das seit Urzeiten. Bullinger zeigt auch, dass diese Prophezeiung sich wohl auf Jesus bezieht. Da wurde ich natürlich hellhörig, schließlich sind die Tierkreiszeichen fest in die Nordische Mythologie eingebunden.

Ich wusste durch das Buch "Vorgeschichte wird Geschichte" von Johannes Lang, dass der Tierkreis der Ursprung der heutigen Buchstaben ist, genauso wie es auch das Alte Testament sagt. Ich stellte mir also einfach mal folgendes Szenario vor:

Gott erschafft die Welt und gibt den ersten Menschen das Wissen, wie sich die Weltentwicklung vollziehen werde. Erst werden diese Offenbarungen mündlich weiter gegeben, schließlich in Buchform verarbeitet. Sagen wir eine Art "Ur-Bibel". Die Menschen bevölkern die Erde, beginnen aber immer mehr die Offenbarung Gottes zu vergessen oder zu verdrehen. Schließlich gibt es eine heftige Sintflut (siehe dazu auch das Video von Walter Veith "Die Große Flut"). Die Überlebenden bekommen wieder von Gott eine Offenbarung, wieder wird die Erde bevölkert und wieder wird die Offenbarung verdreht oder falsch gedeutet. 

Wie Bullinger gezeigt hat, muss das Erwarten eines Messias nicht nur Inhalt des Alten Testaments, sondern auch ein Kernbestandteil der heidnischen Religionen weltweit gewesen sein. D.h. die Prophezeiungen des Alten Testaments über einen kommenden Messias müssen sich auch in den heidnischen Überlieferungen niedergeschlagen haben, wenn nordisches Heidentum und alttestamentarisches Priestertum eine Verbindung gehabt haben sollen. 

Bevor ich diesen Gedanken einmal auf den Grund gehe, möchte ich allerdings erklären, dass das Alte Testament kein jüdisches Buch ist, wie es viele immer noch glauben. Die alten Hebräer waren keine Juden im heutigen Sinne. Kerninhalt der jüdischen Lehre ist der Talmud und die Kabbala, beide stehen im krassen Gegensatz zum Alten Testament, sind eigentlich unvereinbar. Dieser weitverbreitete Irrtum hat auch Ivo Sasek dazu angeregt sein Buch "Jahwe - Schöpfergott oder Teufel?" zu schreiben, um die Sache mit der Bibel (speziell dem Alten Testament) einmal klar zustellen. 

Aber zurück zum Thema: Haben Nordische Mythologie und das Alte Testament einen gemeinsamen Ursprung und kann man diesen vielleicht noch nachweisen? Diese Frage muss eindeutig bejaht werden.

Die Druiden, die Priester der Kelten, sind tatsächlich nichts anderes als alttestamentarische Priester gewesen! Da sehe ich schon die ersten Kommentare, dass ich jetzt vollkommen durchgeknallt wäre, deshalb habe ich euch zwei Zitate dazu herausgesucht, die bisher ziemlich unbekannt sein dürften.

"Die Religion der alten Briten scheint so ziemlich die gleiche zu sein, wie die der Patriarchen [des Alten Testaments]"  Canon Samuel Lyons, "Our British Ancestors" (S.58)

"Niemand kann die Übereinstimmung übersehen, dass in diesen Ausdrücken [den keltischen Gottesbegriffen] die gleichen Begriffe wie in der Christlichen Kirche stecken ... Da gibt es eine so perfekte Übereinstimmung der [keltischen] Eigenschaften Gottes und denen der Biblischen Theologie, dass es schon seltsam wirkt, wenn jemand sie nicht bemerkt..." John Daniel, "The Druidic Idea of God" (S.4)

Die Druiden nannten ihren Gott "IAO", ausgesprochen "Yah-o". Die alten Hebräer nannten ihn "Yah" oder "Yahu". Die Namen für Gott sind also identisch. Das wird auch offensichtlich, wenn man weiß, dass Diodoros Siculus und Theodoret uns überliefert haben, dass der hebräische Gott eigentlich "IAO" hieß. 

Die Druiden-Priester hatten keinen Militärdienst abzuleisten, wurden in drei Klassen aufgeteilt, trugen Brustplatten mit Gold und Juwelen und opferten Schafe, Ochsen und Ziegen. Die Leviten (Priester des AT) hatten keinen Militärdienst abzuleisten, wurden in drei Klassen aufgeteilt, trugen Brustplatten mit Gold und Juwelen und opferten Schafe, Ochsen und Ziegen. 

In der Bibel (Jeremia 31, 21) befiehlt Gott Steinmale aus unbehauen Steinen aufzustellen ("Richte dir Wegzeichen auf, setze dir Steinmale und richte deinen Sinn auf die Straße, auf der du gezogen bist!"). Im Hebräischen bedeutet das Wort "ZION" auch "Steinfestung" oder  "Steinmal". Und wie nannten die Druiden ihre Dolmen? Sie nannten sie "SI-ON" [Quelle: Isabel Hill Elder, "CELT, DRUID, AND CULDEE"). Die Zusammenhänge sind unverkennbar.

Doch was ich bei meiner weiteren Recherche fand, war noch interessanter. Ich verglich nun die Nordische Mythologie und das Alte Testament. Denn so überlegte ich mir: Die Priesterklassen sind identisch und so müssen auch die Nordischen Überlieferungen von einem Messias sprechen. 

Dabei stellte ich fest, dass das Alte Testament die Überlieferung wohl genauer bewahrt hat, als unsere nordischen Mythen! Das mag einigen nicht gefallen, aber so sieht es wohl aus.

In der Nordischen Mythologie wird ein Riese getötet, dessen Blut dann die Sintflut hervorruft. Das Alte Testament ist hier deutlich die genauere Darstellung, denn dort werden gegen das göttliche Gebot Riesen gezeugt, die dann die Erde verderben und Gott vernichtet die Riesen schließlich in der Sintflut. Wie im AT überlebt auch in der NM [Nordische Mythologie] eine Familie die Sintflut in einem Boot. Aus diesem Geschlecht kommt dann später ODIN, einer der nordischen Götter. ODIN wird auch Rabengott genannt, weil er zwei Raben hat, die Ausfliegen, um die Welt für ihn zu erkunden. Um einen der Raben, mit dem Namen HUGIN, macht sich ODIN Sorgen, ob er zurückkehrt. Man kann deutlich erkennen, dass hier die Erzählung des AT verborgen ist, in der NOAH einen Raben (der nicht wiederkehrt!) und eine Taube nach der Sintflut aussendet. Man kann durchaus vermuten, dass das AT noch die unverfälschtere Version der Sintflutsage enthält, die dann in der Edda in die Länge gezogen wird. 

So werden nämlich auch die alttestamentarischen Messias-Prophezeiungen in der NM auf die nordischen Götter bezogen. Das AT enthält über hundert Prophezeiungen über den kommenden Messias. Die meisten davon werden in der NM auf ODIN angewandt. Der AT-Messias wird geopfert (Zechariah 13,7) durchbohrt (Zechariah 12,10), bekommt aber keine Knochen gebrochen (Psalm 34,20) und stirbt an einem Baum (Peter 12,46) [Das Wort "Kreuz" bedeutet eigentlich "Baum"], an dem er neun Stunden hängt (Psalm 22; Mt 27,46). All das trifft unzweifelhaft auf ODIN zu, wie man in der Edda nachlesen kann:

"Ich weiß, dass ich hing am windigen Baum neun Nächte lang, mit dem Ger verwundet, geweiht dem Odin."

ODIN tritt also in der NM an die Stelle des Messias, der im Alten Testament prophezeit wird. Auch die germanische Götterdämmerung (Ragnarök) tritt an die Stelle des Weltgerichts der Bibel. 

Alle Prophezeiungen treffen allerdings nicht auf ODIN zu. Erst JESUS erfüllt alle Prophezeiungen. So kann auch das Rätsel gelöst werden, warum viele der "heidnischen" Germanen und Kelten das Christentum freiwillig annahmen. Sie sahen darin die Vollendung von alten Prophezeiungen, die auch ihre Priester bewahrt hatten. Hat das Christentum also die Nordische Mythologie zerstört oder vollendet? Die beiden religiösen Systeme "nordisches Heidentum" und "Christentum" sind also nicht zwingend Gegensätze. 

Montag, 2. März 2015

Walter Veith - Die Globale Flut

Anmerkung: Alle Völker der Erde berichten in ihren alten Traditionen und Schriften von einer globalen Sintflut. Doch wie sehen die Fakten aus? Gab es große Fluten? Gab es sogar eine weltweite Flut? Es hat bisher viele Wissenschaftler und Forscher gegeben, die große Fluten in der Vergangenheit nachweisen konnten, doch was Walter Veith in diesem Video belegt, hat noch kein anderer so tiefgehend zeigen können: Es gab keine riesigen Fluten, die lokal begrenzt waren, sondern eine weltweite Große Flut.

Eine langfristige Evolution der Lebensformen würde durch eine globale Flut, wie die Bibel sie berichtet, zunichte gemacht. Nur eine von beiden Behauptungen kann also richtig sein. Die Wissenschaft räumt zwar lokale Fluten ein, bestreitet aber eine weltweite. Worauf deuten die Fakten hin? Dr. Veith zeigt auf, wie gut die heutigen Funde in Geologie und Paläontologie mit dem biblischen Sintflut-Bericht in Übereinstimmung gebracht werden können. Er behandelt die »geologische Säule« und die weltweite Kreideschicht, Steinkohlefelder und die Entstehung der heutigen Kontinente. Ein weiteres faszinierendes Forschungsgebiet sind Paläoströme, aus deren im Fels eingegrabenen Strömungsmustern sich ein weltweites Flutmodell entwickeln lässt. Naturschauspiele wie der Ausbruch des Vulkans St. Helens (USA) 1980, die Entstehung der vulkanischen Insel Surtsey 1963 oder die Gletscherflut von Vatnajökull 1996 in Island geben eine Vorstellung davon, wie und in welchem Zeitraum die heutige Geologie der Erde entstanden sein kann.


Sonntag, 1. März 2015

Die Lehre der Reinkarnation wurde NICHT aus der Bibel entfernt

Es wird vielfach behauptet, dass die Lehre der Reinkarnation durch ein bestimmtes Konzil aus der Bibel entfernt wurde. Auch wenn viele gar nicht in der Lage sind, ein bestimmtes Konzil zu benennen, wird doch am häufigsten das zweite Konzil von Konstantinopel (553 n. Chr.) oder das Konzil von Nizäa (325 n. Chr.) genannt.

Zu der damaligen Zeit waren schon sehr viele Handschriften der Texte des Neuen Testaments im ganzen Römischen Reich (und darüber hinaus) verstreut. Daher ist es nur schwerlich vorstellbar, wie es möglich gewesen sein sollte, alle existierenden Manuskripte einzusammeln, um sie entsprechend zu „korrigieren“. Es gibt auch heute noch eine große Anzahl von Handschriften aus der Zeit vor den Konzilien, deren Text mit dem der heutigen Bibel übereinstimmt. (Eine kleine Auswahl der wichtigsten dieser Handschriften: „Alte Handschriften des Neuten Testaments“) Dazu kommt, dass das Neue Testament von Schreibern vor dem vierten Jahrhundert reichlich zitiert wurde, sodass tausende Zitate des Neuen Testaments aus der Zeit vor dem ersten Konzil existieren.

Der Verlauf der beiden genannten Konzilien ist durch Historiker ausreichend dokumentiert. Die Frage der Reinkarnation wurde überhaupt nicht angesprochen. Das zweite Konzil von Konstantinopel (553 n. Chr.) verurteilte zwar die von Origenes vertretene Lehre der Präexistenz der Seele vor der Empfängnis. Die Lehre, dass die Seele immer wieder neu inkarniert, ist aber eine davon unterschiedene Lehre, die beim Konzil nicht besprochen wurde. Auch wenn viele denken, dass Origenes an die Reinkarnation geglaubt hat, schreibt er selber in seinem Kommentar zum Matthäusevangelium:

„Es könnte aber jemand sagen, dass Herodes und einige Leute aus dem Volke der irrigen Lehre von der Seelenwanderung anhingen, sodass sie meinten, derjenige, der einmal Johannes war, sei (neu) geboren worden und von den Toten als Jesus wieder ins Leben gekommen.“ (X,20)

„… Dabei scheint mir nicht die Seele Elias genannt zu werden; ich möchte nämlich nicht in die Lehrmeinung von der Wiedereinkörperung verfallen, welche der Kirche Gottes fremd ist und weder von den Aposteln überliefert ist, noch irgendwo in den Schriften erscheint. (XIII,1)“

Mehrere Kirchenväter und frühchristliche Autoren bestätigen diese Ansicht: (z. B.: Irenäus: Gegen die Häresien 2,33,1–2, Tertullian: Apologetikum 48, Gregor von Nyssa:Abhandlung über die Ausstattung des Menschen 28, etc.)

Wenn es so wäre, dass die Lehre der Reinkarnation aus der Bibel herausgenommen wurde, dann hätte es nicht genügt, nur einige Teile aus der Bibel zu streichen. Das Neue Testament ist durchdrungen von der grundsätzlichen Lehre der Auferstehung Jesu und unserer Auferstehung. Das hätte zur Folge, dass alle Stellen, die über die Auferstehung (z. B. Johannes 5,28-29), das letzte Gericht (z. B. 2. Korinther 5,10;Apostelgeschichte 24,15), ewiges Leben oder ewige Verdammnis (z. B. Matthäus 25,46) sprechen, nachträglich eingefügt worden wären. Die Lehre über das letzte Gericht widerspricht klar dem Gedanken, dass wir wiederholt verkörpert werden, oder immer wieder eine neue Chance erhalten.

Besonders Hebräer 9,27 schließt die Lehre der Reinkarnation ganz klar aus:

Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, …

Die älteste Handschrift, die diese eindeutige Aussage enthält, ist der Papyrus 46, geschrieben im zweiten Jahrhundert, lange vor den Konzilien von Nizäa und Konstantinopel.

Seit der Zeit der Aufklärung ist die Bibel nicht mehr nur für den „Klerus“ da. Die moderne kritische Bibelwissenschaft (unter anderem Archäologie, Textkritik) hätte überhaupt kein Interesse daran, es zu verschweigen, wenn nur eine Spur der Lehre der Reinkarnation in alten Bibelhandschriften zu finden wäre. (Es gäbe genügend Forscher, die sich über den Ruhm freuen würden, den sie durch eine derartige Sensation erlangen könnten.)

Als die Handschriften vom Toten Meer (Qumran) entdeckt wurden, hofften viele Leute, dass die Lehre der Reinkarnation nun endlich bewiesen werden könnte. Die dort gefundenen Handschriften wurden in der Zwischenzeit schon alle veröffentlicht, und sind für jeden zugänglich. Sie enthalten Schriften einer jüdischen Gemeinschaft, deren Jenseitsvorstellungen mit der Lehre des Alten Testaments übereinstimmen, wo das Leben auf der Erde klar mit dem Tod beendet wird (z. B. 2. Samuel 12,23;1. Könige 2,1-2; 1. Mose 25,8), und die Gerechten auferstehen und zu Gott kommen werden (z. B. Daniel 12,2-3).