Die Optik kann täuschen
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| Unsere Erdkugel ? ... |
Das obige Bild zeigt sehr anschaulich wie unser Gehirn getäuscht werden kann. Wenn ein Satellit die Erde fotographiert liefert er ähnliche Bilder, doch die Wirklichkeit kann eben ganz anders aussehen:
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| ... wohl eher nicht! |
Wie können wir nun unterscheiden, ob die Bilder, die wir im Fernsehen sehen uns die Erde optisch so zeigen, wie sie ist? Nun, zuerst muss man wissen, dass uns so gut wie nie Originalaufnahmen aus dem All gezeigt werden, sondern oft handelt es sich nur um digitale Nachbildungen. Hinzukommt, dass viele heutige Flüge im "All" (Die internationale Raumstation ISS befindet sich eigentlich gar nicht im All, sondern noch ziemlich nah an der Erde, denn sie hat niemals den VanAllen-Gürtel durchbrochen) in riesigen Wasserpools nachgestellt werden und es ist evident, dass so manche Aufnahmen, die wir im Fernsehen sehen, in eben diesen Wasserpools aufgenommen wurden. Hier mal zwei Beispiele:
Luftblasen im All?
Taucher im All?
Wie in so vielen Fällen ist es so, dass wir zu den Anfängen der Weltraumfahrt zurückgehen müssen. Denn damals konnte man noch bessere Bilder sehen. Folgendes Bild stammt aus der Sendung Geschichte der Raumfahrt, RTL, vom 3.1.2004, 19.05 Uhr. In dieser Sendung wurden uns Originalaufnahmen vom 29.09.1951 aus der Sendung Welt im Film mit dem Titel "Riesenrakete filmt die Erde" gezeigt, doch verhält sich unsere Erde da etwas anderes als wir es gewohnt sind! Zu sehen war ein kompletter Sonnenaufgang, doch die Sonne bewegte sich niemals rechts über den Horizont hinaus und komischerweise wird die Erde links beschienen, obwohl die Sonne doch eigentlich rechts am Horizont aufgeht. Eine Unmöglichkeit? Ja gewiss, außer es liegt hier die optische Täuschung vor, die ich ihnen schon oben vorgestellt habe!
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| Welt im Film, 1951, Riesenrakete filmt Erde |
Mit den Lichtverhältnissen werden wir uns in einem anderen Artikel beschäftigen, dann werde wir auch die Relativitätstheorie angehen. Ich wollte hier erstmal das Thema etwas anschaulicher machen. Jetzt widmen wir uns erst noch einmal der Erdkrümmung, denn nicht jeder wird den Versuch aus Teil 1 gleich akzeptieren können, wenn er alleine steht.
Johannes Lang schreibt in seinem Buch "Die Hohlwelttheorie" auf Seite 29:
"In der Tamarack-Mine in Calumet (USA.) ließ man zwei Lote in 1300 Meter Tiefe herab. Die Messungen ergaben, dass sich die Lote mit zunehmender Tiefe voneinander entfernten, anstatt sich zu nähern, wie es der Fall hatte sein müssen, wenn wir auf der äußeren konvexen Seite der Erde lebten. Die Messungen in der Tamarack-Mine wurden zunächst nicht als Experiment unternommen, sondern zu, von den Ingenieuren gewünschten, praktischen Zwecken. Die Ingenieure waren von den Resultaten ihrer Messungen derart überrascht, dass sie zuerst an irgendwelche Fehlerquellen dachten. Sie zogen deshalb Professor Mc. Nair vom „Michigan College of Mines" hinzu. Dessen Messungen bestätigten, dass sich die Lote unten voneinander entfernten, anstatt sich einander zu nähern. Die Experimente wurden dann Jahre hindurch mit denkbar genau arbeitenden Instrumenten wiederholt, stets mit demselben Erfolg. Diese letzteren Messungen sind besonders wichtig. Denn sie wurden nicht von Anhängern der Hohlwelttheorie gemacht. Professor Mc. Nair wollte nicht das erhaltene Resultat, sondern das Gegenteil. Er gab sich die erdenklichste Mühe, durch stetige Änderung der zu den Loten verwandten Materialien ein anderes Resultat zu erzielen. Vergeblich! Immer wieder zeigten die Messungen, dass die Erdoberfläche nicht konvex, sondern konkav ist. Hier wurde mir nun in Zuschriften der Einwand gemacht (besser: die Vermutung ausgesprochen), dass das Lot durch die umgebenden Erdmassen abgelenkt worden sein könne. Ein wenig Nachdenken zeigt aber doch klar die Unhaltbarkeit dieses Einwandes. Die Massen in der Umgebung des Schachtes (1300 m Tiefe!) sind doch kopernikanisch nach allen Seiten gleich. Folglich ist die Ablenkung durch die Massenanziehung auch nach allen Seiten gleich groß. Etwas ganz anderes ist es, wenn man ein Lot auf der Erdoberfläche in der Nähe eines Bergmassivs aufhängt. Aber selbst da ist die Ablenkung derart winzig, dass sie niemals die gemessenen großen Differenzen ergeben könnte. Übrigens: Wohl keiner meiner Leser wird so naiv sein, anzunehmen, dass ein Gegner der Erdwelttheorie wie Professor MC. Nair sich die Mühe jahrelanger Untersuchungen machen würde, wenn auch nur die geringste Möglichkeit bestünde, die Sache irgendwie anders zu erklären."
Später erklärte Prof. Mc. Nair die Zugluft im Schacht wäre für die falschen Messergebnisse verantwortlich. In einer Auseinandersetzung mit dem "Kosmos"-Magazin äußerte sich Johannes Lang wie folgt zu diesem Einwand:
"Sie führen in obigem Aufsatz die Tatsache, dass die Lote bei den Messungen in der Tamarack-Mine unten auseinander liefen (Divergenz der Lote) auf die Zugluft im Schacht zurück. Ein Zusammenlaufen (Konvergenz der Lote) trat nach Ihrer eigenen Angabe »nur einmal* während der ganzen Serie der Messungen in den Monaten September 1901 und Januar/Februar 1902 ein. Offensichtlich hatte diese Erscheinung ihre Ursache in einer Behinderung des westlichen Drahtes, wodurch wohl auch das Reißen dieses Drahtes zu erklären ist. Als Prof. McNair den westlichen Draht weiter von der Schachtwand ab nach innen verlegte, ergab die Messung wiederum ein Auseinanderlaufen der Lote, worauf Prof. McNair die Messungen in diesem Schacht bezeichnenderweise abbrach (am 9. Januar 1902). Er schreibt darüber in einem Aufsatz (»Ingeneering and Mining Journal' vom 26. 4.1902);»Die kürzere Entfernung zwischen den Bronze-Drähten, wie sie das zweite Mal aufgehängt wurden, hatte seinen Grund in der Notwendigkeit, den westlichen Draht zu verlegen, um einen Kontakt mit Stücken von Stahldrähten zu vermeiden, welche in dem westlichen Abteil steckten seit dem Bruch der Leine, welche am 6. Januar in diesem Abteil hing. Nachdem das Abteil als klar angenommen, wurde der westliche Draht ostwärts verlegt, um seine Freiheit weiter zu sichern.'
Mitte Januar 1902 nahm Prof. McNair die Versuche wieder in einem anderen Schacht auf und führte sie bis Februar 1902 fort. Obwohl er dann den Schacht oben völlig abdichtete (zudeckte), ergab sich immer wieder ein Auseinanderlaufen der Lote (Hohlerde) und in keinem einzigen Falle das gewünschte Zusammenlaufen (Konvexerde). Worauf Prof. McNair die Versuche endgültig aufgab und die Divergenz der Lote mit der Einwirkung von Luftströmungen in den Schächten zu erklären versuchte. Ganz wohl scheint es aber dem Wissenschaftler in ihm dabei nicht gewesen zu sein, denn er drückt sich sehr vorsichtig folgendermaßen aus:
»Wir sind nun überzeugt, dass das Verhalten der Drähte durch die Annahme erklärt werden muss, dass einer oder beide von der normalen Lage abgelenkt wurden durch die Luftströme, welche in dem Schacht zirkulierten. Diese Vermutung von Luftströmen ist schon früher in dem Werk geäußert worden. Sie wurde zuerst mit ungenügender Höflichkeit behandelt, weil es nicht wahrscheinlich schien, dass die Luftströme beständig genug sein könnten, sowohl im Volumen als auch in der Richtung, um die Beständigkeit der mittleren Position zu ermöglichen, welche beobachtet worden ist. Jedoch, nachdem diese Hypothese einmal zugelassen worden war, scheint es, dass sie für alle beobachteten Phänomene herangezogen werden kann.
Man beachte die Ausdrücke „Annahme“, „Vermutung“, „Hypothese“ und „scheint es“. Was Prof. McNair mit »ungenügender Höflichkeit* bezeichnet, wird wohl das schallende Gelächter gewesen sein, das die „Hypothese“ von dem Divergieren der Lote infolge von Luftströmen (auch noch in vertikaler Richtung verlaufender!) bei den anwesenden Fachleuten verursacht haben mag. Eine andere Antwort auf die Vorstellung, dass die Zugluft im Schacht in Ölbassins gebettete 50 Pfund schwere Eisen- bzw. Bleilote auseinanderdrücken und in dieser Stellung stundenlang konstant halten könnte, zumal ihr als Angriffsfläche nur ein dünner Klaviersaitendraht zur Verfügung stand, kann es wohl auch nicht geben.
Um sich das Absurde dieser „Hypothese“ von Prof. McNair und ihre ganze Kläglichkeit anschaulich vor Augen zu führen, hänge man ein Gewicht von 50 Pfund an einen Klaviersaitendraht und blase mittels eines Propellers einen beliebig starken Luftstrom gegen den Draht. Es wird nicht gelingen, das Gewicht dadurch in eine bestimmte Richtung abzudrängen und in dieser Stellung zu erhalten, trotzdem dieser Luftstrom viel stärker als die Zugluft im Schacht ist."
Das "Kosmos"-Magazin weigerte sich damals die Antwort Langs abzudrucken, sie gab Lang folgende Erklärung darüber ab:
" ... sind wir der Ansicht, dass genau wie auf jedem anderen Gebiet, auch auf dem der Wissenschaft nur der Fachmann etwas zu den Erörterungen beizutragen hat [Gibt es eine schlechtere Ausrede?]. Die Kombinationen von Laien sind hier wie überall belanglos und interessieren niemanden [!!!]. Ihre Entgegnung ist in Wirklichkeit eine volle Bestätigung unserer Feststellungen im Dezember-Heft 1941 und der von uns daraus gezogenen Schlüsse. Deshalb erübrigt sich die Veröffentlichung Ihrer Einsendung, die wir Ihnen in der Anlage zurücksenden.
Schriftleitung des „Kosmos“ . gez. Dr. Fleischmann"
Die Lotversuche sind ein weiterer wissenschaftlicher Beweis für die konkave Erdkrümmung! Damit steht es dann 2:0 für die konkave Erdkrümmung!



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